Karl-Heinz von Hassel gestorben
Als Edgar Brinkmann, der korrekt gekleidete Kommissar mit der Fliege, wurde er bekannt. Nun starb der Schauspieler in seiner Geburtsstadt Hamburg.
Als Edgar Brinkmann, der korrekt gekleidete Kommissar mit der Fliege, wurde er bekannt. Nun starb der Schauspieler in seiner Geburtsstadt Hamburg.
Aß auch die gute Leberwurst: Der Frankfurter „Tatort“ kommt als „verstruwwelter“ Psychothriller arg konventionell daher. Dabei hätte „die Geschichte vom bösen Friederich“ doch alles, was es braucht.
Ein eigentlich abgeschlossener Fall sorgt für mächtig Wirbel im Münchner„Tatort“. Hier werden Opfer zu Tätern und umgekehrt. Wie realistisch wird das Rotlichtmilieu dabei dargestellt?
Bei ihrem Jubiläum ist den Kommissaren aus München nicht zum Feiern zumute. Sie laufen den eigenen Fehlern hinterher und müssen das Schlimmste verhindern.
Dass sie so lange als „Tatort“-Kommissare Dienst täten, hätten die Schauspieler selbst nicht gedacht. Ans Aufhören denken sie nicht. Aber sie haben eine Idee für ein furioses Ende.
Der Mitarbeiter eines Freiburger Job-Centers wird tot aufgefunden – um den Hals einen zugezogenen Kabelbinder. Hauptkommissarin Ellen Berlinger zweifelt an der Selbstmord-These. Ein „Tatort“ über Atemnot.
Die ARD gönnt Heike Makatsch im „Tatort“ einen einmaligen Auftritt. Sie spielt eine Kommissarin, die sich knallhart gibt und alle vor den Kopf stößt. Soll das eine Fortsetzung finden?
Ein IS-Heimkehrer überwindet die Sicherheitsschleuse am Flughafen Hannover, plant einen Anschlag. Falke muss ihn stoppen. Ist der aktuelle „Tatort“, vier Monate nach Paris, ein Hirngespinst oder gefährliche Realität?
Kommissar Falke bekommt eine neue Kollegin. Die haut ihn förmlich aus den Pantinen. Dann haben es Wotan Wilke Möhring und Franziska Weisz als neues „Tatort“-Team mit einem Terrorfall zu tun.
Weltverschwörung in Meißenheim: Der Regisseur Niki Stein dreht einen Stuttgarter „Tatort“ auf den Spuren Stanley Kubricks. Wir sind zu Besuch am Set und fragen: Wird das Science Fiction oder ein Krimi?
Die Luzerner Kommissare Flückiger und Ritschard verschlägt die neueste „Tatort“-Folge ins Diplomaten-Milieu. Wie schwer ist es in der Schweiz, gegen mordverdächtige Prinzen zu ermitteln?
Eine Mädchen stirbt, ein Vater sinnt auf Rache, und Kommissar Reto Flückiger bekommt es mit einem Emir à la Gaddafi zu tun. Der neue „Tatort“ aus der Schweiz erzählt eine Geschichte ohne Moral.
Schimanski war dagegen ein Waisenknabe: Das erste vorwiegend weibliche „Tatort“-Team pfeift in Dresden konsequent auf Dienstvorschriften aller Art. So lässt sich Sachsen aber auch nicht retten.
Im neuen „Tatort“ sieht Sachsen ewig gestrig aus: Der Chef ist ein Herrenwitz, die Kommissarinnen müssen es wettmachen. Sie bilden ein unmögliches Team. Das scheint Absicht zu sein.
Die Kinoquoten waren enttäuschend, die Erfolgszahlen in der Mediathek einem Rechenfehler geschuldet: Was ist los mit Til Schweigers „Tatort“-Held Nick Tschiller? Dem Baller-Papa fehlt es wohl an Durchsetzungskraft.
Von Sonntag an gibt es wieder einen „Tatort“ aus Dresden. Erstmals ermitteln drei Frauen Seite an Seite. Eine von ihnen ist Alwara Höfels, die die impulsive Kommissarin Henni Sieland spielt. Ein Gespräch.
Natural Born Langweiler: Die Kölner „Tatort“-Kommissare wirken bei ihrem neuen Fall wie frittiert. Dafür spielt ein junges Killerpaar im Stil von „Bonnie and Clyde“ groß auf. Sie schießen scharf.
Im neuen „Tatort“ wird ein vergleichsweise realistisches Bild von internationalen Schleusernetzwerken gezeichnet. Wir wollten mehr darüber wissen und haben mit Experten die Organisationsstrukturen genauer beleuchtet.
Der Stuttgarter „Tatort“ ist knallhart. Er handelt von Menschen, die in unser Land fliehen. Doch nicht alle kommen lebend an. Das macht den Kommissar rasend und führt zu einem einzigartigen Showdown.
Im „Tatort“ aus Ludwigshafen herrscht dicke Luft. Die Kommissare Lena Odenthal und Mario Kopper arbeiten seit zwanzig Jahren zusammen. Nun springen sie einander an die Gurgel. Soll das so weitergehen?
Quentin Tarantinos Western hat es an die Spitze der Kinocharts geschafft. Hexenmädchen und Chipmunks folgen auf den Plätzen. Von Nick Tschiller und seinem Kino-„Tatort“ fehlt hingegen jede Spur.
Ein pikanter Fall für Fellner und Eisner im neuen „Tatort“ aus Wien: Ein Mann stranguliert sich bei der Selbstbefriedigung und stirbt. Ist diese Sexualpraktik wirklich so stimulierend wie lebensgefährlich?
In der Wiener „Tatort“-Folge muss eine freundlich menschelnde Rahmenhandlung eine eher unambitionierte Kriminalgeschichte zusammenhalten. Und die Ermittler müssen einen flauen Erotik-Witz nach dem anderen reißen.
Er ist der Bösewicht in den jüngsten Schweiger-Tatorten: Ein Gespräch mit dem Schauspieler Erdal Yildiz über Gewalt als Motor, die Auseinandersetzung mit familiärer Enge und über Tiere als Rollenmodell.
Der neue „Tatort“ aus Dortmund erzählt die Geschichte eines verloren geglaubten Sohnes, der seinen Vater erschießt. Psychologen sind in dieser Ruhrpott-Version der verzweifelten Mütter omnipräsent. Was dürfen sie wirklich bei der Polizei?
Weitermachen ist die einzige Lösung. Und zwar mit dem, was Polizisten am besten können: die Bösen fangen. Der Dortmunder „Tatort“ gewinnt mit neuem Drehbuchautor die alte Stärke zurück.
Eine Frau kommt beim Sex ums Leben, ein Gehörloser erpresst den vermeintlichen Täter. Im „Tatort: Totenstille“ ermittelt Kommissar Stellbrink mit Gebärdensprache. Wie barrierefrei ist dieser Krimi?
Ein Tatort voller Zwischentöne: Zwischen Gehörlosen und Hörenden scheitert die Kommunikation oft auch an kulturellen Barrieren. Das ist mit so viel Witz und Tempo erzählt, dass auch die flaue Auflösung kaum stört.
35 Jahre lang lag die 109. Folge des „Tatorts“ im Giftschrank des SWR. Kritiker hatten sich bei der Erstausstrahlung 1980 an der Darstellung von Gewalt gegen Frauen gestört. Nicole Heesters war damals die erste Chefermittlerin der Reihe.
Seit ihrem zweiten Lebensjahr wurde das Mädchen gefangen gehalten. Jetzt ist ihr „Erzieher“ tot, und sie sucht einen neuen: Der Bodensee-„Tatort“ geht mit einem furiosen Psychodrama auf die Zielgerade.
Warum der Hamburger Tatort ein jüngeres, aber kein größeres Publikum hatte, welche Rolle die Region spielt und welche das Wetter: ARD-Medienforscher Camille Zubayr weiß, wer welchen „Tatort“ guckt.
Die Kölner Silvesternacht muss man bis auf weiteres als Angelegenheit der Polizei betrachten. Halten wir’s mit Olaf Scholz und denken hanseatisch-nüchtern.
Die Tochter hat sich gerade verlobt, die Frau will mit ihrem Liebhaber durchbrennen, der Vater glaubt noch, er könne Spielchen treiben: Im Fernsehfilm „Das Programm“ flieht eine Familie vor der Mafia.
Die Figuren, die sie spielt, müssen ihr nicht sympathisch sein, sagt die Schauspielerin Nina Kunzendorf, aber sie muss sie verstehen. Ein Gespräch über die Schubladen des deutschen Fernsehens, ihre Erfahrungen als „Tatort“-Kommissarin und eine Frau, die im Off weint.
Til Schweiger lebt im Land der Neider. Anders ist es nicht zu erklären, dass ständig alle an seinen Tschiller-Tatorten herumkritteln. Nun machte er seiner Wut in einem satzzeichengesättigten Facebookpost Luft.
Ist es eine gute Idee, den „Tatort“ mit einem Verbrechen in dem Studio beginnen zu lassen, in dem kurz zuvor die Nachrichten der ARD verlesen wurden? Der Krimi mit Til Schweiger, der wegen der Anschläge von Paris verschoben wurde, treibt ein gewagtes Spiel mit der Realität.