Im Schlupfloch der Melancholie
Ein Abend über die letztverbliebenen Fundamentalkräfte unserer Zeit, den Tod und die Trauer: Christopher Rüping adaptiert am Schauspielhaus Bochum Max Porters Debütroman „Trauer ist das Ding mit Federn“.
Ein Abend über die letztverbliebenen Fundamentalkräfte unserer Zeit, den Tod und die Trauer: Christopher Rüping adaptiert am Schauspielhaus Bochum Max Porters Debütroman „Trauer ist das Ding mit Federn“.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Nicht nur mit einer sensationellen „Pique Dame“ in der Regie von Timofej Kuljabin trotzt die Opéra de Lyon einer zunehmenden Elitenfeindlichkeit durch die Grünen und die Rechtspopulisten in Frankreich.
Das Staatsoberhaupt hat einen Oberkörper wie aus dem Bilderbuch: Jason Derulo ist in der Frankfurter Festhalle zu Gast.
Seit sie gegründet wurden, bemühen sich Gewerkschaften, Bedingungen der Arbeit zu verbessern. Die aktuellen Streiks werfen die Frage auf: Tun sie das noch? Vier Begegnungen mit sieben Jahrzehnten Gewerkschaftsgeschichte.
Ein Geschäft im norditalienischen Novara feiert die Vermählung von Schmuck und Sport.
Ein verrostetes Auto und ein Junge, der mit seiner Überforderung tanzt: Die irische Choreographin Emma Martin mit „Birdboy“ in Mainz.
Es ist höchste Zeit für ein bisschen Frieden, ein bisschen Sonne und nachhaltigen Urlaub. All das gibt es an der Hauptstadtgrenze, in der Döberitzer Heide – und ein paar wirklich exotische Lebewesen.
Mit der Neuinszenierung des Singspiels „Im weißen Rössl“ gelingt Philipp Moschitz am Staatstheater Darmstadt ein vergnüglicher Coup.
Mathias Enards neuer Roman „Tanz des Verrats“ lässt in Parallelgeschichten auf verschiedenen Zeitebenen Mathematik und Literatur zum universellen Prinzip der Hoffnung verschmelzen.
Werke von Schumann, Rachmaninow und Ravel klammerte das klug komponierte Programm des Museumsorchesters unter der Leitung von Thomas Guggeis – nicht mit reinster Glückseligkeit, aber lustvoll scharfsinnig.
Lucas Pinheiro Braathen kehrt in den Skisport zurück – und tritt nun für Brasilien an. Der Paradiesvogel braucht die Herausforderung, aber auch die Show.
„Die Frankfurter Schulen sind weit weg von dem Zustand, in dem sie sein könnten“, sagt Rafaela Hartenstein, die zweieinhalb Jahre lang die Interessen von 200.000 Eltern in der Frankfurter Politik repräsentiert hat.
Indische Lyrik und Melismen treffen auf digitale Cello-Kunststücke: Konzert im Lokal des Mousonturms.
Rief an den Vater: Alexandru Bulucz erweist sich in seinem neuen Gedichtband „Stundenholz“ als ernsthafter Spieler.
Kanonenkoitus und Schrapnellmenuett: Der flämische Modernist Paul van Ostaijen schuf mit „Besetzte Stadt“ 1920 ein Hauptwerk der Avantgarde, das nun auf Deutsch vorliegt. Es ist auch typographisch ein Meisterstück.
Zum zehnjährigen Todestag des großen kolumbianischen Schriftstellers Gabriel García Márquez erscheinen zwei neue Bücher: eines von ihm und eines über ihn. Welches soll man lesen?
Das erste Mal landet das Festival Spring Forward in Deutschland – gleich in drei Städten. Wiesbaden, Darmstadt und Mainz ziehen im Tanz an einem Strang.
Mit einem Flashmob feiern 300 Schüler aus Frankfurt die Olympischen Spiele. Der Tanz und das Lied stecken voller Energie.
Der Schriftzug Hollywood thront über Los Angeles, das Wort Holywood erstrahlt auf einem Hügel in der tiefsten Provinz Serbiens. Ist es das Original oder eine Fälschung? Und wer kam auf die Idee, die monumentalen Buchstaben in die Balkanwildnis zu rammen?
Dem Biopic entkommt keine Literatur: Im Film „Die Herrlichkeit des Lebens“ blicken Georg Maas und Judith Kaufmann auf Franz Kafkas letztes Jahr und das finden seiner großen, tragischen Liebe.
Weil sie eine groß angelegte Datenspionage fürchtet, will die US-Regierung Tiktok verbieten. Richtig so: Die USA sollte das soziale Netzwerk bannen, solange Peking darauf Zugriff hat. Ein Kommentar.
Die Telemann-Festtage Magdeburg haben sich zu einem europäischen Spitzenfestival entwickelt. In diesem Jahr würdigen sie Barthold Kuijken und feiern saftig den „Sieg der Schönheit“.
Er war der „Sonnenmaler des 20. Jahrhunderts“: Das Museum Wiesbaden widmet dem expressionistischen Maler Max Pechstein eine so erhellende wie überwältigende Retrospektive.
Frankfurter Kinder haben Zeitmaschinen gebaut. Am Samstag kann man sie in einer Ausstellung anschauen.
Es hätte ein Kulturzentrum von internationalem Rang werden können, doch die Planungen für den Kulturcampus in Frankfurt sind faktisch gescheitert. Die beteiligten Institutionen werden über die Stadt zerstreut.
Unaufdringlich und leise erzählt Mikhaël Hers in „Passagiere der Nacht“ von einer Frau, die verlassen wird – und von Menschen, die einander die Hand reichen. Ein Ausnahmefilm mit Charlotte Gainsbourg.
Die beste Company der Welt: Das New York City Ballet gastiert in der englischen Hauptstadt und zeigt sich geradezu übernatürlich stark.
Zum Auftakt des Tanzmainz Festivals „Update“ zeigt die israelische Choreografin Zufit Simon ihr sportlich-nachdenkliches „Radical Cheerleading“.
Wie geht man es an, wenn man eine Veränderung möchte – mehr Fitness zum Beispiel? Wie legt man am besten los? Wichtig ist: nicht zu viel vornehmen und eine Grundregel beachten.
Dana Grigorceas Roman „Das Gewicht eines Vogels beim Fliegen“ bedient sich des Mythos um den rumänischen Bildhauer Constantin Brâncuși. Dabei liegt seine Stärke nicht im Blick auf den bildnerischen Prozess.
Er entschied sich für eine Sportkarriere und WM-Bronze statt Konzertreisen. Michael Savitskiy hat viele Talente – nun kann er sich sein Leben ohne Gleiten gar nicht mehr vorstellen.
Unser Autor war noch nie in Paris. Die Redaktion meint: Ce n’est pas possible! Und hat ihn hingeschickt. Hält die französische Hauptstadt, was sie gemeinhin verspricht?
Der amerikanische Veteran des Zweiten Weltkriegs Harold Terens plant eine ganz besondere Hochzeit: zum 80. Jahrestag des D-Day möchte er seine 96 Jahre alte Verlobte dort heiraten, wo einst die Alliierten landeten.
Den anderen Filmen können sie nicht das Wasser reichen. Die Deutschen freuen sich trotzdem, allein über ihre Nominierung, und erleben eine besondere Oscar-Nacht. Da verkraftet man auch einen kleinen Seitenhieb von Moderator Jimmy Kimmel.
Die Bundeskunsthalle in Bonn zeigt mit einer Schau über den japanischen Architekten Kengo Kuma, was hiesigen Baumeistern fehlt.