Wenn Männer in Afghanistan johlen und tanzen
Erstmals in der Geschichte zieht die afghanische Kricketnationalmannschaft ins Halbfinale einer Weltmeisterschaft ein. Davon wollen die Taliban profitieren.
Erstmals in der Geschichte zieht die afghanische Kricketnationalmannschaft ins Halbfinale einer Weltmeisterschaft ein. Davon wollen die Taliban profitieren.
Das Fusion-Festival will ein Ort des gewaltfreien Diskurses über den Krieg in Nahost sein, doch die Veranstalter lassen sich von Hamas-Unterstützern vor sich hertreiben. Chronologie eines kommunikativen Versagens.
Hinter der Leichtigkeit stehen bei ihr stets höchste Energie und Konzentration: Das Münchner Haus der Kunst würdigt Rebecca Horn mit einer großen Retrospektive.
Ein bürgerliches Trauerspiel mit der Jovialität der Haute société, viel Schwulst und Pomp: Im Théâtre du Capitole triumphiert Stéphane Degout als „Eugen Onegin“.
Wiederentdeckung bei den Musikfestspielen Potsdam: Dorothee Oberlinger zeigt Carl Heinrich Grauns Oper „Adriano in Siria“, die 1746 in Berlin uraufgeführt wurde.
Zur Umfrage vom Institut für Demoskopie Allensbach +++ Demonstrationen an Hochschulen +++ Kinolegenden
Tanz mit der Realität: Eine Ausstellung in der Berlinischen Galerie zeigt das Werk des britisch-nigerianischen Fotografen Akinbode Akinbiyi.
Freundeskreise haben ihre Tücken: Der kubanische Tänzer Osiel Gouneo berichtet von seinem Weg in der Welt des Balletts.
„Die sieben Todsünden“ von Brecht und Weill trifft auf eine zeitgenössische Antwort namens „100 Leidenschaften“: Ein bemerkenswerter Tanz-Doppellabend der Kontraste an der Staatsoperette Dresden.
Taylor Swifts Lebensgefährte tritt bei einem Konzert in London mit Hut und Zylinder auf der Bühne auf – und die Fans lieben seine Gastrolle.
Bücher und Bockwurst, Kunsthandwerk und Konzerte, Schorle und Segeltörn: Die Mainzer Johannisnacht versteht sich als Erlebnis für alle Sinne.
In der Stiftsruine Bad Hersfeld sind die Festspiele mit der „Dreigroschenoper“ eröffnet worden - in einer Fassung mit Jazz- und Rockanstrich.
Eine kleine Aufmerksamkeit der Stadion-Regie verbindet Fans beider Lager: Ein Lied lässt Belgier und Rumänen gemeinsam tanzen und singen, dass die Tribüne zittert. Dabei stammt der Song aus Großbritannien.
Das Theater im Theater weist über sich hinaus: Die „Ariadne“ war das Meisterstück dieses Regisseurs, jetzt kommt der „Jedermann“ in Salzburg. Zum siebzigsten Geburtstag von Robert Carsen.
Die AfD kann weder mit Verfassungs- noch mit Partypatriotismus etwas anfangen. Der Bundespräsident wünscht sich allenfalls einen nachdenklichen Patriotismus. Dass es ganz einfach sein kann, zeigt ein EM-Hit.
Arthur Snitkus war eine prominente Figur der ukrainischen Queer-Bewegung. Bei einem Mörserangriff nahe Nova Alexendrovka ist er jetzt getötet worden.
China ist beides zugleich: Größter Klimasünder und Musterschüler der Energiewende. Wirtschaftsminister Habeck besichtigt dort gerade, wovon die deutsche Industrie einst träumte. Läuft das grüne Geschäft künftig ohne sie?
Das EU-Referendum am 20. Oktober in der Republik Moldau ist weit mehr als richtungsweisende Wahl: Es geht um Identität und Sprache, sowjetische Spuren und russische Einflüsse.
Für den schwedischen Glashersteller Orrefors hat Designer Eero Koivisto zum Mitsommerfest eine Kollektion aus sieben Minivasen vorgestellt, die nach skandinavischen Sommerblumen benannt sind.
Durch Hollywood wurde Donald Sutherland berühmt, aber seine besten Rollen hat er für Nicolas Roeg und Federico Fellini gespielt. Seine Stimme war so unverwechselbar wie sein Gesicht. Erinnerung an einen Großen des Kinos.
Millionenzuschläge beim „Evening Sale“ zum Firmenjubiläum festigen die Spitzenposition von Ketterer im deutschen Auktionswesen - und den Marktwert expressionistischer Kunst.
Die Kinks waren die britischste aller Bands und spielten doch nur um den dritten Platz in der englischen Premier League des Rock ’n’ Roll. Jetzt wird Ray Davies, ihr alle überragender Chef, 80.
Einladung, große Gefühle anzunehmen: Yasmeen Godders Compagnie und die Sängerin Dikla entfesseln ein choreographiertes Popkonzert im Bockenheimer Depot.
Seit mehr als vier Jahrzehnten sammelt der Unternehmer Reinhard Ernst abstrakte Kunst. Ihr hat er ein spektakuläres Museum in Wiesbaden gebaut. Am 23. Juni wird es eröffnet.
Die Idee der Miniserie „For the Drama“ klingt gut: Hinter den Kulissen der „Fledermaus“-Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper spielt sich ein Beziehungsdrama ab. Was die ARD daraus macht, ist nicht zu fassen.
In seinem Solo „Shows You (maybe) Missed“, das nun in Frankfurt Premiere hatte, erzählt Tony Rizzi, wie in früheren Performances, aus seinem Leben.
Durch sie ging der Krieg hindurch wie ein eisiger Luftzug und fror an ihrem Lächeln fest: Heute wird die große Geisteskopfschauspielerin Ilse Ritter achtzig Jahre alt.
Beim „Abend des Sports“ im Hessischen Landtag begegnen sich Leistungssportler und Ehrenamtler – mit deutlichem Verweis auf die integrative Kraft der Bewegung.
Was hätte Verner Panton vom Metaverse gehalten? Das Vitra Schaudepot widmet sich den Möbelwelten des Space Age – und bringt den Futurismus von einst ins Heute.
Der Youtuber Marvin Wildhage führt das Kontrollsystem der UEFA bei der Fußball-EM ad absurdum. Als falsches Maskottchen verkleidet, gelangt er während der Eröffnungsfeier aufs Spielfeld.
Mit Claude Lelouchs Liebesfilm „Ein Mann und eine Frau“ wurde Anouk Aimée weltberühmt. Aber auch für Fellini, Sidney Lumet und andere große Regisseure stand sie vor der Kamera. Nachruf auf eine Ikone des Kinos.
Gegen den Snobismus der Pariser Bobos, gegen die globalisierte Massenkultur: Wie hält es die Partei von Marine Le Pen mit der Kultur? Der Rassemblement National hat sich ein Programm der Verteidigung gegeben.
Alexei Ratmansky beherrscht die Bühnenkunst des Erhabenen. In Amsterdam kann man jetzt erstmals in Europa seine Choreographie zu Strawinskys „Le Baiser de la Fée“ bewundern.
Mit Musik der vergangenen Jahrzehnte gibt die Revue „Sekretärinnen“ in der Bad Vilbeler Wasserburg Einblick in Arbeitsalltag, die „soft skills“ und die Macht der Büroassistentinnen.
Die Choreographin Yasmeen Godder arbeitet in Jaffa mit einer arabisch-jüdischen Frauengruppe. In Frankfurt wird zu ihrem neuen Stück „Shout Aloud“ der israelische Popstar Dikla live performen. Was das miteinander zu tun hat? Alles.
Guerillero der Geschichtsskulptur: Die Stiftung Klassik Weimar richtet dem Bildhauer Olaf Metzel eine große Retrospektive im Liszt-Haus und Schloss Belvedere aus