In das Entsetzen mischt sich Zorn
Deutschland darf nur eine Migration zulassen, die es auf allen Ebenen beherrscht. In Amerika lässt sich verfolgen, was andernfalls droht: der Marsch ins Autoritäre.
Deutschland darf nur eine Migration zulassen, die es auf allen Ebenen beherrscht. In Amerika lässt sich verfolgen, was andernfalls droht: der Marsch ins Autoritäre.
Für ihr Spielfilmdebüt hat sie inkognito unter strengen Freikirchen in Deutschland recherchiert. Jetzt kommt „Gotteskinder“ der Kasseler Regisseurin Frauke Lodders in die Kinos und zeigt verstörende Szenen.
„Was willste?“, scheint Robert Habeck wie ein Preisboxer seine Kritiker zu fragen. „Willste Prügel?“ Bei Sandra Maischberger gingen dem Vizekanzler die Nerven durch.
Die behauptete Geschichtsversessenheit ist weitgehend vergessen: Chemnitz eröffnet sein Kulturhauptstadtjahr an einem sonnenüberstrahlten Tag und vor anrüchiger Kulisse.
In der ersten Hälfte ihres Lebens hat Wirginia Szmyt als Sonderpädagogin gearbeitet. Heute, mit 86 Jahren, erlebt sie etwas ganz anderes: Mit 86 ist sie der wohl älteste weibliche DJ Europas. Ein Treffen.
Der Grundstein für die Rekonstruktion des Kastells wurde vor 125 Jahren gelegt. Den Welterbe-Titel trägt der Limes seit 20 Jahren. Aus diesem Anlass reisen Römergruppen aus ganz Deutschland an.
Wer Pulverschnee liebt und präparierte Pisten gerne verlässt, findet in den Waldgebirgen der kanadischen Provinz Québec ein großartiges Gelände. Und das Schönste ist: Hier darf man das tun, was in den Alpen meist verboten ist.
Die Verwandlungskunst Drag ist keine Randerscheinung mehr. Der spielerische Geschlechterwechsel ist unterhaltsame Selbstdarstellung und politisches Statement zugleich. Sieben Porträts der Vielfalt
Alle schwärmen von Istanbul. Ankara gilt dagegen als langweilig und unscheinbar. Von wegen! Unsere Korrespondentin hat die türkische Hauptstadt Ankara ganz anders erlebt.
Neue Musik, die mitten im Leben steht: Der Akkordeonist Frode Haltli spielt Stücke von Bent Sørensen und Hans Abrahamsen.
Der Effekt der Musik: Wer sich in Bewegung bringen lässt, baut Stress ab. Eine Studie sagt sogar, dass Menschen, die tanzen, weniger neurotisch sind – und Demenz vorbeugen können.
Trost und Angst im Haus in den Dünen: Mit dem Klavierzyklus „La Maison dans les Dunes“ setzt Giuseppe Taccogna eindringlich seine Beschäftigung mit dem Werk des Impressionisten Gabriel Dupont fort.
Auf Ski durch die Alpen, in fünf Tagen von Oberstdorf nach Südtirol – ein Abenteuer, das auch in Zeiten des Klimawandels noch möglich ist.
Im neuen Jahr beginnt die Stadt Darmstadt mit dem Bau eines Besucherzentrums auf der Mathildenhöhe. Vorher müssen die Stadtpolitiker noch die Finanzen in den Griff bekommen. Einen Neubau plant auch die ESA, sie wünscht sich ein neues Kontrollzentrum für ihre Satelliten.
Der Vater der Schriftstellerin Ronya Othmann kommt aus Syrien. Nach Jahren, in denen er wegen des Assad-Regimes nicht ins Land konnte, waren sie jetzt zusammen dort. Sie sind von Damaskus nach Idlib gereist, von Aleppo bis nach Tartus. Und haben erlebt, wie die Zukunft unter den neuen Machthabern aussehen könnte.
Die Stimmung ist mies, die Prognosen sind es auch? Immerhin in der Kunst gibt es vieles, auf das man sich in diesem Jahr freuen kann. Es lohnt sich, die Termine zu notieren: Viele Karten sind rasch ausverkauft. Und man will doch dabei sein, wenn die Region strahlt. Hier unsere Auswahl an Highlights.
Die Begegnung mit Merce Cunningham änderte alles: Carolyn Brown wollte eigentlich nicht Tänzerin werden. Dann war sie zwanzig Jahre lang die alles überstrahlende Gestalt neben Cunningham. Jetzt ist sie mit 97 Jahren gestorben.
Eistanz, Kostüme und Musik sind nach wie vor ein Erfolgsrezept: „Horizons“, die neue Show von „Holiday on Ice“, ist in der Festhalle Frankfurt zu sehen.
Das Beethoven-Haus in Bonn feiert einen Manuskriptkauf: Das Autograph des 4. Satzes von op. 130 ist die teuerste Erwerbung seiner Geschichte. Beethovens Streichquartett macht es den Musikern besonders schwer.
Die einen trauern, die anderen feiern, dass er tot ist. In seiner Heimat gehen die Einschätzungen über Bedeutung und Vermächtnis des Gründers des rechtsextremen Front National weit auseinander.
Muslime, Christen, Hindus, Buddhisten, Juden und Atheisten leben im afrikanischen Inselstaat Mauritius einträchtig Tür an Tür. Jetzt sucht die Wissenschaft im Palmenparadies nach den Voraussetzungen für gesellschaftliche Harmonie.
Weil Teil eins gut ankam, mutet uns das ZDF die Fortsetzung zu: Im Mehrteiler „Der Palast 2“ geht es um den Friedrichstadtpalast nach der Wende. Erzählt wird das schmonzettenhaft als Unterhaltung zum Einlullen.
Unterstützt lieber Katzenkastration als den Ball des Weins: Das Wiesbadener Linksbündnis setzt die falschen Schwerpunkte und überdies das Renommee der Stadt aufs Spiel. Warum die Linke zu viel Einfluss hat.
Mit einem innovativen Festjahr und zwei ebenso berührenden wie informativen Ausstellungen feiert Wien den 200. Geburtstag des Walzerkönigs Johann Strauss Junior.
In Kentucky haben christliche Fundamentalisten die Arche Noah nachgebaut: Ein riesiger Erlebnispark der Frömmigkeit, der jedes Jahr eine Million Menschen anzieht. Aber jedem, der die Bibel nicht wörtlich nimmt, kann diese Gigantomanie Angst einjagen.
Kurze Tischtennis-Videos mit Spielszenen aus deutschen Sporthallen werden auf Tiktok tatsächlich öfter angeschaut als die Fußball-Bundesliga. Wer steckt hinter diesem Phänomen?
Endlich richtig Durchschlafen. Grüne Straßen. Erneuerbare Energie durch Geschrei. Hubschrauber für alle. Unfreundliche Künstliche Intelligenz. Und mehr Europa im All: Erfindungen, die 2025 die Lösung sein könnten.
Es war schon richtig was los im großen Sport im Jahr 2024. Und doch sind es die kleinen, menschlichen Geschichten, die erinnerungswürdig bleiben. Etwa die von einem Iraner.
Woher kommt die lähmende Atmosphäre in der Hauptstadt? Kaufhäuser, Kinos oder Aquarien werden geschlossen. Dazu kommt ein seltsamer Trend zur Musealisierung. Doch das Berliner Vitalitätsgefühl lässt sich nicht konservieren.
Die Zukunft des Fußballgeschäfts lässt sich leicht lesen: Wer das beste Geschäft stets im Höchstgebot sieht, wird sich rechtfertigen müssen. Der Kern des Teamsports zeigt sich abseits des Spektakels.
2024 war ein Jahr voller Krisen. Wird es 2025 besser? Wir haben mit Menschen in Syrien, in der Ukraine, im Westjordanland und in Deutschland gesprochen, die davon überzeugt sind – oder es zumindest hoffen.
Mit dem Ende des Jahres schließt der legendäre Watergate-Club für immer seine Türen. Dabei ist Techno seit 2024 sogar deutsches Kulturerbe. Was ist los in Berlin?
Die Choreographin und Tänzerin Dada Masilo war ein Star der internationalen Tanzszene. Klassiker interpretierte sie immer wieder auf ihre eigene Art. Nun ist sie im Alter von nur 39 Jahren gestorben.
50 Jahre lang hat eine Gruppe Rüsselsheimerinnen gemeinsam Sport gemacht. Ein Mann verirrte sich nie zu ihnen. Nun ist Schluss mit der Nachtigall-Gruppe. Die Freundschaften aber, die entstanden sind, bestehen fort.
Bei der Planung des Kulturcampus in Frankfurt lässt sich die Politik von Hausbesetzungen treiben. Muss auch die Musikhochschule zu diesem Mittel greifen, damit sie ihren Neubau bekommt?
In den Rauhnächten scheint eine Welt auf, in der die gewöhnliche Ordnung der Dinge ausgehebelt ist. Auch in Frankfurt gibt es eine lange Tradition des Übernatürlichen, dem viele in dieser mitunter als finster erlebten Gegenwart etwas abgewinnen können.