Über das Abhacken von Kreuzen und Köpfen
Künstler bringen Halbmonde auf die Berge, und Irre hacken Gipfelkreuze um: Was andernorts Peitsche und Richtschwert bedeuten würde, bleibt im alten Europa ohne ernste Folgen.
Künstler bringen Halbmonde auf die Berge, und Irre hacken Gipfelkreuze um: Was andernorts Peitsche und Richtschwert bedeuten würde, bleibt im alten Europa ohne ernste Folgen.
Johnny Depp, Kim Kardashian und jetzt Angelina Jolie: Die Anwältin Laura Wasser hat schon viele Prominente geschieden. Viel gelernt hat sie aus ihrer eigenen Vergangenheit.
Die Ehrengäste Flandern und Niederlande bringen zur Buchmesse mehr als nur Literatur mit. Sie haben so viel Bühnenkunst zu bieten, dass es locker für zwei Monate reicht.
Der Benzinmotor mit aufladbarem Elektroantrieb gilt als Brückentechnologie zum rein elektrischen Fahren. Die deutschen Hersteller sind auf diesem Feld führend.
Herr Meier ist 87, verwitwet und fährt ins Phantasialand. Jeden Tag, seit Jahren. Er frühstückt, fährt Karussell, sieht sich eine Show mit Artisten an. Und Olga im Family-Center wechselt die Batterien an seinem Hörgerät. Eine Reportage aus dem Jahr 2016.
Am Hamburger Thalia Theater werden Elfriede Jelineks „Wut“ und Simon Stephens’ „Rage“ zu „Wut/Rage“ verquickt: Das Ergebnis ist feuchtfröhliche Gymnastik und Körpersprache der unfeinen Art.
Nach dem Debakel in Manchester haben sich die Fans der Borussia nicht unterkriegen lassen. Vor dem Heimspiel gegen Bremen probt das Gladbacher Theater den Schulterschluss mit dem Aushängeschild der Stadt.
Die britische Ukip steckt in einer Orientierungskrise. Ihre Themen werden heute von den Konservativen vertreten. Die neue Parteichefin Diane James verspricht Professionalität.
Die Tanztheaterchoreographin Sasha Waltz als neue Intendantin? Die Tänzer des Berliner Staatsballetts müssen erleben, wie gleichgültig der städtischen Kulturpolitik ihre Kunst ist. Sie halten die Knochen für diesen Unfug hin.
Erdogans Ausnahmezustand stiftet Chaos. Es herrscht Willkür, und die Wahrheit verschwindet. Doch es gibt Wörter, die diesen Vorgang verdecken, zum Beispiel: „parallel“. Warum?
Mama joggt mit ihrer Smartwatch, Papa schwingt sich nicht ohne seine Gopro am Helm aufs Bike - da sollen die Kids etwa ohne Wearable draußen spielen gehen?
Da ist sie wieder, diese komplexe, auf Krawall gebürstete Mischung aus Hip-Hop, Funk und Loops aus allem, was die Musik der Welt sonst noch so hergibt. Das kann nur eines bedeuten: M.I.A. hat ein neues Album veröffentlicht.
Dem harten Wettbewerb im Lebensmitteleinzelhandel begegnet der Discounter mit einer Marketingoffensive. Aldi Süd und Nord machen gemeinsam Werbung.
Rhythmische Samba, kraftvolle Farben - und ein Sturz. Mit einer eindrucksvollen Eröffnungsfeier haben die Paralympics in Rio begonnen. Kurz stockte den Zuschauern im Maracanã jedoch der Atem.
Nach dem Wahldebakel für die CDU in Mecklenburg-Vorpommern muss sich Volker Bouffier dazu verhalten. Am Ende wird das Wahlergebnis auch Schwarz-Grün in Wiesbaden belasten.
Werke, Kuratoren und Sammler werden heute inszeniert wie Stars. Braucht die Kunstwelt noch Kunstwerke, oder ist sie längst selbst zu einem geworden? Das Gunstgewerbe hat neue Regeln bekommen.
Im März 2015 war es in Frankfurt bei Protesten von Blockupy zu Ausschreitungen gekommen. Das Polizeiaufgebot ist bei den heutigen Protesten daher groß, es scheint aber, die Bewegung hat deutlich an Antrieb verloren.
Venedig rollt den roten Teppich aus, aber nicht alle erwarteten Stars machen ihre Aufwartung. Dafür setzen sich die italienischen Mannequins in Szene - mit viel Bein und Dekolleté.
Sie heißt „Blond“. Oder auch „Blonde“. Jedenfalls ist das neue und heiß ersehnte Album von Frank Ocean endlich, endlich erschienen. Mit ihm arbeitet er am Song von morgen.
Auf einem Fest in Berlin ist Hamburgs Zweite Bürgermeisterin, Katharina Fegebank, von einem Betrunkenen unsittlich angefasst worden. Zu dem Vorfall kam es in der Hamburger Landesvertretung in Berlin.
Das 73. Filmfestival von Venedig eröffnet mit Damien Chazelles schlauem, selbstbewusstem Musical-Film „La La Land“ und zeigt, dass auch Hollywood nicht mehr das ist, was es mal war.
Den Film „Tanz der Teufel“ hat Regisseur Sam Raimi 1981 gedreht. Bis jetzt war der Horrorstreifen wegen gewalttätiger Szenen verboten. Doch nun sehen die Richter das mit anderen Augen.
Der japanische Trickfilm „Die Tragödie der Belladonna“ von 1973 ist eine verstörende fernöstliche Phantasie über unser Mittelalter. Eine rekonstruierte Fassung kehrt jetzt ins Kino zurück.
Im leichten Sommerkleidchen zur Verzweiflung: Während das Alter durch den Zerfall hässlich wird, machen junge Frauen schon ihre Jugend mit falschen Ansprüchen zur Hölle. Dabei verstehen verschrammte, männliche Beutetiere gar nicht, worum es geht.
Manche Dinge ändern sich nie: Die am Ende doch unverwüstliche Britney Spears zieht auf ihrem neuen Album „Glory“ alle Register.
Mengi Zeleke und seine Brüder sind als Clubbetreiber bekannt und wegen eines Rechtsstreits mit einer Bank. Jetzt machen sie wieder eine Disko auf.
Abseits der politischen Fronten: Eine neue Generation von Israelis und Palästinensern praktiziert in den Westbank-Gebieten Formen gemeinsamer Friedensarbeit.
55 Millionen Euro investiert die Stadt in die Elisabethenschule. Anders wäre das Jugendstilgebäude nicht zu retten. Doch auch ein Neubau hat Tücken. Das zeigt das Beispiel der Dahlmannschule.
Kaum ein Wort unserer Sprache klingt uns altertümlicher. Ist es also an der Zeit, diesen Begriff als allzu anspruchsvoll und deshalb undemokratisch aus den Gesprächen der Gegenwart zu eliminieren?
Sich selbst filmen, zu Musikhits die Lippen bewegen und tanzen: Das machen bereits vier Millionen Deutsche mit der App Musical.ly. Von dem Erfolg ist nun auch das Silicon Valley beeindruckt.
Beim Museumsuferfest will Frankfurt zeigen, dass es „nicht nur eine markante Hochhaus-Silhouette“ hat. Das soll mit einem vielfältigen Kulturprogramm gelingen.
In Theater, Film und Fotos befasst sich Rabih Mroué mit dem, was hinter Bildern steckt. Bei der Biennale zeigt er in Wiesbaden sein Stück „So little time“.
Vibram? Hat man wahrscheinlich schon mal gehört. Der italienische Sohlenspezialist entwickelt in China und produziert in Europa. Statt umgekehrt.
Im Waggon in Offenbach erleben die Besucher Kunst abseits des Mainstreams. Jeder, der mag, kann sich dort als Künstler versuchen und Veranstaltungen ausrichten, etwa eine DJ-Reihe.
Jetzt heißt es wieder: Wer Freiheit für Sicherheit aufgibt, wird beides verlieren. Aber was ist, wenn Sicherheit für Freiheit aufgegeben wird? Auch dann geht beides verloren.
Die Türkei ist die Heimat der Erbarmungslosigkeit. Nun hat die Gewalt die Stadt Gaziantep im Osten des Landes ergriffen. Es gibt kein Entrinnen.