Das Wochenende danach im Schlossgarten
Vor einer Woche kam es in Stuttgart zu Randale. Die Vorfälle sollten sich keinesfalls wiederholen – also zeigte die Polizei nun deutlich Präsenz, wollte dabei aber niemanden provozieren. Keine leichte Aufgabe.
Vor einer Woche kam es in Stuttgart zu Randale. Die Vorfälle sollten sich keinesfalls wiederholen – also zeigte die Polizei nun deutlich Präsenz, wollte dabei aber niemanden provozieren. Keine leichte Aufgabe.
2003 hatte er in der Verfilmung von Benjamin von Stuckrad-Barres „Soloalbum“ seinen Durchbruch, heute ist er aus der deutschen Filmlandschaft kaum noch wegzudenken: Matthias Schweighöfer im Fragebogen.
Das Staatstheater Darmstadt zeigt an diesem Samstag Abend das Drama „Ich schaue dich an“ als Film. Zudem ist die Produktion an weiteren Tagen im Internet zu sehen.
So wie die Grünen immer schon etwas wollten, seid Ihr immer schon etwas gewesen. Ihr seid so etwas wie die institutionalisierte Regierungspartei, die Grundversorgung im Kanzleramt, das Bayern München der Politik. Zum 75. der CDU. Ein Gastbeitrag.
Vor fünfundsiebzig Jahren kamen die Staatschefs der Vereinigten Staaten, Großbritannien und der Sowjetunion im Schloss Cecilienhof in Potsdam zusammen, um eine Nachkriegsordnung zu finden. Eine Ausstellung am historischen Ort erzählt die Geschichte der Potsdamer Konferenz.
Da der Mensch verlernt, was er nicht braucht, verkümmern Fähigkeiten jenseits der digitalen Welt, wenn man sie vernachlässigt. Handlungserfahrungen und Bedeutungsräume müssen zurückerobert werden.
Tiktok ist zur Plattform der „Black Lives Matter“-Proteste in den Vereinigten Staaten geworden. Ausgerechnet – denn Clips zu den Demonstrationen in Hongkong hat die chinesische App zensiert. Über die Macht der Willkürlichkeit.
Jayne Torvill, Christopher Dean und Ravels Boléro: Die Olympischen Spiele 1984 in Sarajevo erlebten eine Sternstunde des Eiskunstlaufs, einen Tanz wie aus einer anderen Welt.
The Wow must go on: Im Innenhof des Hannoveraner Theaters spielen sie kosmische Klänge unter freiem Himmel und lassen dabei fremde Welten auferstehen.
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz tritt vor den Ibiza-Untersuchungsausschuss. Dieser untersucht mögliches Postengeschacher im Bündnis von ÖVP und FPÖ. Die Nationalrats-Abgeordnete Stephanie Krisper von der Partei Neos sagt im Interview: „Es wird höchste Zeit.“
Nach positiven Corona-Fällen bei der von Tennis-Star Novak Djokovic mitorganisierten Adria-Tour äußert sich auch die Chefin des deutschen Frauentennis kritisch. Barbara Rittner findet dabei drastische Worte.
Ein Befreiungsschlag mit großem Risiko: Apple verabschiedet sich langfristig von Intel-Prozessoren in den Mac-Rechnern. Doch für die eigenen Prozessoren aus iPhone und iPad muss sämtliche Software angepasst werden: ein Großprojekt, das sich über zwei Jahre ziehen wird.
Als Theaterschauspieler war er längst ein Star, bevor er im Fernsehen als „Motzki“ bekannt wurde. Auch schwerste Rollen spielte er mit Leichtigkeit: Zum Tod des großen Charakterdarstellers Jürgen Holtz.
Zusammen sind sie stark: Nicht nur Lady Gaga und Ariana Grande lassen hören, was ein Powermove für Frauen bedeutet. Viele Sängerinnen zeigen gerade, wie feministisch Popmusik sein kann.
Im Kampf gegen das Coronavirus zeigt sich Japans Erfindungsgeist: Atemschutzmasken gibt es von Uniqlo aus Unterwäschestoff, Mizuno setzt auf Schwimmanzugmaterial. Doch die neue Coronavirus-Warn-App wurde von einem ausländischen Unternehmen programmiert.
Es ist still geworden um den Tanz in Frankfurt. Sollte Jacopo Godani mit seiner Dance Company nach drei Monaten der Absenz nicht so vor das Publikum treten, dass dahinter ein überraschendes Konzept erkennbar wird?
Berlin hat es Trump leicht gemacht, im Wahlkampf die deutsche Karte zu spielen. Doch schadet er mit dem Truppenabzug auch den Interessen Amerikas.
Das Leben ist knallbunt, die Krise auch: Der Choreograph Pierre Rigal hat mit „Extra Time“ ein Tanzstück zur Zeit geschaffen.
Wer dachte, die Welt wäre auf dem Weg zu Gleichheit weitergekommen, wird in diesen Tagen wieder einmal eines Schlechteren belehrt. Das Ausmaß an Niederträchtigkeit unter Aufrufen gegen Rassismus ist schier grenzenlos.
Das Virus hat den Abitur-Jahrgang 2020 zu einem besonderen gemacht. Keine Feste und Feiern, die Freiheit mit Reisen und Abenteuern, die beste Zeit im Leben – alles ist vertagt.
Deutschland hat flexibel auf neue Infektionsherde reagiert. Die Hochschulen hingegen setzen steif auf die Digitallehre. Jetzt müssen die Hochschulen zeigen, dass auch sie dynamisch auf Herausforderungen reagieren können.
Mit „Selflessness“ schaffen die Tänzer der Dresden Frankfurt Dance Company im Bockenheimer Depot eine begehbare Installation, die nicht nur merkwürdig, sondern auch erheiternd ist.
Am Ball und fit zu bleiben, das ist für Sportler zur Zeit schwer. Zum Beispiel für einen Badmintonspieler und eine Tanz- und Akrobatikgruppe. Videos helfen.
Win-Win in Wien? Die Albertina gewinnt ein komplettes neues Haus für Österreichs Moderne hinzu. Dabei zeigt sich, dass die künstlerische Entwicklung von 1945 an im Nachbarland vielfach überraschend anders verlief.
Eine Schülerin trainiert und reflektiert, eine andere hadert, eine Chefstewardess pausiert, eine Chemietechnikerin arbeitet mehr denn je - vier Frauen erzählen.
Barish Karademir ist durch Corona vom Theater- zum Filmregisseur geworden. Das Stück „Je te regarde“ passt dafür bestens. Die Mischform könnte Nachfolger haben.
Birke Opitz-Kittel hat fünf Kinder – und ist Autistin. Kann das gutgehen, wenn man keine Gefühle lesen kann? Im Interview erklärt sie, warum Autismus nicht Empathielosigkeit bedeutet – und wie man Fühlen lernen kann.
Das nachträglich eingebaute Schlüsselloch: Eine Edition präsentiert die Briefe des Komponisten John Cage an den Choreographen Merce Cunningham zusammen mit Bildern vom gemeinsamen Leben der beiden Künstler.
Das Gegenteil von rassistisch ist nicht: nicht rassistisch. Sondern antirassistisch. Was das im Einzelnen bedeutet, weiß der Historiker und Bestsellerautor Ibram X. Kendi.
Weniger Zuschauer, geänderter Ablauf: Das Klavier-Festival Ruhr findet statt. In Dortmund zeigt der 25 Jahre alte Pianist Jan Lisiecki mit einem Chopin-Programm seine Kunst des Anschlags.
In der Serie „4 Blocks“ gab Moussa Sullaiman den ruchlosen Clanchef Halim Karami, nun will er wissen, wohin er es als Schauspieler noch bringen kann. Wer ist dieser Spieler und Wanderer?
Das Staatstheater Wiesbaden hat als vermutlich erstes Theater der Welt gleich nach der Corona-Schließung sogar zwei Uraufführungsabende im Programm. Die sind erstaunlich vielfältig dafür, dass unter schwierigen Bedingungen geprobt werden musste.
Neuseeland hat etwas geschafft, wovon die meisten Länder noch träumen: In dem Inselstaat gibt es keinen aktiven Corona-Fall mehr. Die Einschränkungen und Abstandsregeln werden aufgehoben.
Welche dunkle Verbindung gibt es zwischen der indischen Dichtung und der politischen Gegenwart? Und kann die Poesie den Dialog in dem zerrissenen Land befördern? Eine Reise durch Indien und seine Literatur.
Was soll uns bei all dem Stress helfen, den Smartphones und Computer verursachen? Ausgerechnet Meditationsprogramme und -apps. So können Nutzer mit „Soundself“ geräuschvoll Introspektion betreiben. Klingt gut.
Systemrelevant: Fünfzehn Millionen Menschen machen in Deutschland Musik. Eine Studie belegt, dass das einen starken Einfluss auf die Wirtschaft hat.