Der Faun tritt jetzt im Rudel auf
Tanz, der nicht vergeht: Die Choreographin Sharon Eyal erkundet an der Pariser Oper mit dem Klassiker „Le sacre du printemps“ die Abgründe unserer Gegenwart.
Tanz, der nicht vergeht: Die Choreographin Sharon Eyal erkundet an der Pariser Oper mit dem Klassiker „Le sacre du printemps“ die Abgründe unserer Gegenwart.
Vom Balljungen zu einem der prominentesten und bestverdienenden Sportler der Welt: Christopher Clarey zeichnet die epochale Karriere von Roger Federer als Tennisspieler, Familienvater und Geschäftsmann nach.
Das lange geplante Museum of Modern Electronic Music soll im April endlich in Frankfurt eröffnen – mit einer Ausstellung über den DJ Sven Väth.
Das Quartier Latin wird zum Fest. Joséphine Baker zieht in den Ruhmestempel der Nation ein. Präsident Macron hat dabei noch mehr im Sinn für die Frau, die für die Freiheit kämpfte.
Fräuleins und GIs: In der Serie „Ein Hauch von Amerika“ versucht die ARD, authentisch aus dem Nachkriegsdeutschland zu erzählen. Das Ergebnis ist niederschmetternd.
Diese Animation ist eine künstlerische Interpretation des Experiments, das Benjamin List im Jahr 1999 ersonnen hatte und das ihm jetzt, 2021, den Nobelpreis in Chemie einbrachte. Die Rolle des Katalysators übernimmt hier die Aminosäure Prolin.
Mit „Promise“ setzt Tanzmainz, die Compagnie des Mainzer Staatstheaters, seine Erfolgsgeschichte fort. Das Stück der israelischen Choreographin Sharon Eyal zieht den Zuschauer in den Bann.
Abschied von einer Legende der Theaterwelt: Nach vierzig Jahren, in denen sie mit ihren Geschöpfen Klassiker belebten, Festivals eroberten und Millionen von Zuschauern erreichten, löst sich die Handspring Puppet Company auf.
Glucksende Koloraturen im knarzenden Haus zum lustigen Lachs: An der Berliner Staatsoper gelangt „Sleepless“ von Péter Eötvös nach Jon Fosse zur sängerisch und szenisch eindrucksvollen Uraufführung.
In den Kindergärten der südkoreanischen Hauptstadt Seoul gibt es einen neuen Erzieher - einen kleinen Roboter. Der „Alpha Mini“ kann unter anderem tanzen, singen und Geschichten erzählen oder auch Gymnastikübungen mit den Kindern machen.
Susanne Zaun und Marion Schneider machen als relative späte Einsteiger Theater im Kollektiv. Mit ihrem Ensemble Zaungäste sind sie im Mousonturm zu Gast und thematisieren Hass im Netz.
Der Schauspieler Charly Hübner findet die Beatles furchtbar, liebt dagegen Motörhead, die „lauteste Band der Welt“ – und hat über diese Leidenschaft ein Buch geschrieben. Ein Gespräch.
Mit der hohen Zahl an Infizierten steigt auch die Zahl der Superspreader – und die Viruslast in Innenräumen. Nach Einschätzung von Ingenieur Martin Kriegel helfen hier Lüften und Luftfilter nicht mehr weiter, um Infektionen zu verhindern.
Anstatt die Lage am Ärmelkanal gemeinsam zu entschärfen, injizieren London und Paris weiter Gift ins System. Das bilaterale Verhältnis geht den Bach runter.
Uraufführung im Cuvielliéstheater in München: Thom Luz inszeniert seine Collage „Die Wolken, die Vögel, der Reichtum“ nach Aristophanes als Geisteskapriole.
Vielfalt oder Aneignung? Die Oper spielt seit jeher mit der Andersartigkeit. Immer öfter heißt es jedoch: Inszenierungen würden kulturelle Stereotype bedienen. Wie gehen Bühnen- und Kostümbildner damit um?
Eine mutige Exzentrikerin: Michaela Karl legt eine Biographie der Tanzpionierin Isadora Duncan vor und porträtiert nebenbei die Gesellschaft der Belle Époque.
Das Staatsballett Berlin setzt den „Nussknacker” ab – weil die Darstellung der Chinesen und Orientalen darin rassistisch sei. Für wie dämlich hält man das Publikum?
Freiwillig ein zusätzlicher Schnelltest oder lieber die Sitzplätze begrenzen? Die neuen Coronaverordnungen stellen auch den Kulturbetrieb vor Herausforderungen
Bahn im Stau +++ Hohenzollern-Dabatte: Historiker als Gesetzgeber, Ankläger und Richter +++ Historische Rolle Wilhelms II.
Auf ihrer PR-Tour in eigener Sache hat Meghan Markle zuletzt Station bei ihrer Freundin Ellen DeGeneres gemacht. Das war sehr peinlich. Was kommt als nächstes?
In Venezuela forderte die Opposition im Wahlkampf nicht mehr den Rücktritt von Machthaber Maduro. Es ging vor allem um die schlechte Versorgungslage. Dennoch könnten die Wahlen heute der Opposition Auftrieb verschaffen.
Sie will ihre Heimat verändern – mit Tanz! In einer der größten Favelas von Rio de Janeiro gründet Rodrigues ein freies Kunst- und Kulturzentrum, bildet kostenlos Tänzer aus. Ihre „Companhia de Danças“ ist preisgekrönt – und tanzt für Humanität.
In Santiago de Chile kämpft das Tanzkollektiv Baila Capucha Baila auf den Straßen gegen patriarchale Strukturen und Ungerechtigkeit. Ihr Ziel: Frauen sollen sich trauen, offen über sexualisierte Gewalt zu sprechen.
Wie es sich für einen Traditionsclub gehört, so hat auch der SV Darmstadt 98 eine Vereinshymne. Und dank der Schauspielerin und Gebärdendolmetscherin Kathrin-Marén Enders gibt es jetzt auch eine Version für Gehörlose.
In Memmingen dürfen fortan auch Frauen beim Stadtbachausfischen mitmachen, entschied ein Gericht. Es geht um Männertraditionen und inwiefern sie sich öffnen müssen. Aber auch um die Frage: Wer gehört dazu – und wer nicht?
Das Tanzfestival Rhein-Main hat wieder live stattfinden können – jedenfalls größtenteils. Am Ende wurde an die einstige Tanzstadt Frankfurt erinnert, die ein Energiezentrum hatte. Doch dazu braucht es geeignete Köpfe, Raum und Zeit.
Holešovice, der siebte Bezirk der tschechischen Hauptstadt, ist eines der aufregendsten Stadtviertel Europas: alternativ, jung, lebendig und weit weg von den Touristenmassen der Altstadt.
Peter Tschaikowsky hat mit seiner Oper "Mazeppa" das Psychogramm eines grausam-zarten Machtmenschen gezeichnet. Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker schlagen mit diesem Stück das Publikum restlos in Bann.
Ungebetene Mitbewohner +++ Schiller +++ Gendern +++ Tempolimit +++ Pendlerpauschale
Fast die Hälfte der Warnungen der App ging an Besucher von Clubs. Vergleichsweise wenige Meldungen erhielten dagegen Restaurantgäste oder Besucher von Kultureinrichtungen.
Gerhard Bohner schuf 1983 das tänzerische Solo „Schwarz weiß zeigen“. Jetzt tanzt Cesc Gelabert seine Rekonstruktion des Werks und lässt das Publikum sehend in die Bewegungen eintauchen.
Seit vielen Jahren proben Musiker in einem alten Bunker am Marbachweg in Frankfurt – Profis genauso wie Amateure. Nun wurde ihnen gekündigt. Doch damit wollen sich die Künstler nicht abfinden.
Spätestens seit Corona gibt es unübersehbar eine Ähnlichkeit zwischen Fußball und Theater. Inzwischen dauern auch Theater-Spiele nurmehr 90 Minuten. Und im Gegensatz zu Fußballspielen gibt es nicht mal eine Pause.
Fällt heute der Name Schiller, reagieren manche mit müdem Lächeln. Aber wie kann man gleichgültig bleiben vor seiner Kraft, vor allem der seiner Dramen? Ein Blick auf Friedrich Schillers Weltverständnis.
Weihnachtsfeiern von Unternehmen stehen auch in diesem Jahr unter keinem guten Stern. Denn auch Veranstaltungen unter strengen Hygieneregeln sind offenbar für viele Firmen nicht organisierbar.