Der Duft der Welt
Vor 100 Jahren erfand Coco Chanel das Parfum Chanel N°5. Wieder einmal ließ die Modeschöpferin komplizierte Dinge einfach erscheinen.
Vor 100 Jahren erfand Coco Chanel das Parfum Chanel N°5. Wieder einmal ließ die Modeschöpferin komplizierte Dinge einfach erscheinen.
Apple lockt mit einem 5-Euro-Tarif. Dafür hört der Streamingdienst Music Voice nur auf ihre Stimme. Lohnt sich das Angebot für Einsteiger?
Schmissiger Tanz auf dem Vulkan: In der Revue „Berlin, Berlin“ dürfen die Zwanziger Jahre golden sein und nach Jazz und Schlager klingen. Im Januar kommt die Revue nach Frankfurt.
Viele Berliner Clubs haben zwar geöffnet, aber auf ihren Dancefloors darf man sich nicht austoben. Wer Bewegungsdrang verspürt, schwoft derweil auf Tiktok oder Insta fürs große Publikum – und im Park für sich allein.
Sehnsucht und Liebe im Schatten Mussolinis: Christoph Marthaler benutzt Franz Lehárs „Giuditta“ an der Staatsoper in München als Steinbruch für eine Collage. Das Ergebnis ist ebenso problematisch wie stimmig.
Die Schauspielerin und Moderatorin spricht im Interview über künstliche Sexismus-Debatten, die Misere der CDU und Urlaubstage mit ihrem Freund Alexander Zverev.
Eine Schneeschuhwanderung zu den „Stoanernen Mandln“ im Südtiroler Sarntal ist zauberhaft – und zugleich eine schauderhafte Reise in die dunkle Zeit der Hexenverfolgung.
Die Düsseldorfer Ausstellung „Electro“ erzählt kurzweilig eine hundertjährige Geschichte elektronischer Klangerzeugung – die Band Kraftwerk ist nur der Anfang.
Zum zweiten Mal in Folge dürfte der Jahreswechsel in Deutschland ungewöhnlich ruhig werden. Der Verkauf von Silvester-Feuerwerk ist abermals verboten. Kritiker fürchten, dass mehr illegale Böller gekauft werden.
Latino-Tänzer haben in diesem Sommer einen Weg vor der Europäischen Zentralbank besonders geschätzt. Er ist jedoch Teil einer jüdischen Erinnerungsstätte.
Neue Arbeiten von Jérôme Bel und Boris Charmatz definieren den aktuellen Stand des französischen „Non-Danse“. Jeder der beiden Choreographen ist eine Klasse für sich.
Märtyrer der Schmerzenskunst: Das dichterische Werk von Federico García Lorca ist ohne seine andalusische Heimat undenkbar. Auf der Suche nach seinen Spuren in Granada spürt man auf Schritt und Tritt, wie eng beides verwoben ist.
Heiter bis albern: Die Wiener Staatsoper zeigt Mozarts „Don Giovanni“ in einer Neuinszenierung von Barrie Kosky. Vor allem Kate Lindsay als Donna Elvira lässt dabei aufhorchen.
Wenn Geräte auf den Körper zugreifen: In der Geschichte des Pop ist Technologie nie bloßes Hilfsmittel, sondern ein wichtiges Instrument. Ein Gespräch mit Tobi Müller – und drei Sachbuch-Empfehlungen.
Die Politiker der Ampel inszenieren sich gern auf der Instagram-Bühne. Für sie zählt die Menge der Follower und Likes. Wie aber steht es um Qualität? Einblicke in die Insta-Feeds unserer neuen Regierungsvertreter.
Olaf Scholz zieht nicht allein ins Kanzleramt. Sein Stab dort besteht zu großen Teilen aus engen Vertrauten – die auch Einblicke in die Persönlichkeit des Chefs geben.
Der neue Bundeskanzler verspricht Fortschritt. Den muss er dann allerdings auch selbst verkörpern – und kommunizieren. Ein Anfang ist gemacht.
Samia, hochschwanger, geht in Casablanca von zu Haus zu Haus, fragt nach Arbeit und nach Unterkunft. Abla lässt sie herein. Für einen Moment könnte in Maryam Touzanis Kinofilm „Adam“ sogar mehr möglich sein als Freundschaft und Solidarität.
Das klassische Weihnachtstanzstück „Der Nussknacker“ mit dem Royal Ballet war in mehr als siebenhundert Kinos weltweit zu sehen – live, doch mit all den Hauben, langen Röcke und blassen Farben wirkte es wie konserviert.
„Raise the Roof“, das zweite gemeinsame Album von Alison Krauss und Robert Plant, zeigt, was „zu zweit singen“ bedeutet: gleichzeitig dem oder der Nächsten zuzuhören und sich dabei selbst auch noch klar auszudrücken. Wahnsinn.
Die gefragte Altistin Dina König gibt ihre Karriere auf, um in Basel Straßenbahnen zu fahren. Auch ihr Lebensgefährte, ein Weltklasse-Hornist, wird Straßenbahnfahrer. Was ist da los? Ein Tag auf Linie 14.
„Ich muss den Fakten ins Auge sehen. Es ist zu Ende“: Vor vierzig Jahren trat Box-Ikone Muhammad Ali ein letztes Mal in den Ring. Er verließ ihn als kranker Mann. Es war ein entwürdigender Auftritt.
Wir schwelgen gemeinsam in Erinnerung: 1961 spielte Rita Moreno im Musical „West Side Story“, jetzt steht sie für das Remake wieder vor der Kamera. Ein Gespräch über Gestern und Heute, über Traurigkeit und Lebenslust.
Für Kulturschaffende ist die Aventis Foundation ein Segen. Und damit auch Eugen Müller. Der Geschäftsführer der Stiftung verteilt die Gelder.
In den frühen Achtzigern scheint der Sommer der Liebe endgültig vorbei zu sein. Howard Jones und Tina Turner stellen die entscheidende Frage: „What Is Love?“. Ihre Antworten verraten viel Zeittypisches.
Der „Größte aller Zeiten“? Beim Blick auf die Zahlen mag Roger Federer von Novak Djokovic überflügelt worden sein, seine Anziehungskraft aber ist unübertroffen. Ein Buch liefert spannende Einblicke.
Der Great Christmas Circus baut seine Zelte am Frankfurter Ratsweg auf. Die Artisten haben ein Jahr auf ihren Auftritt gewartet.
Die „West Side Story“ von 1961 gehört zu den Gipfelwerken des Musicalkinos. Steven Spielberg riskiert jetzt eine ebenso behutsam wie intelligent aktualisierte Neuversion.
Das bretonische Städtchen Pont-Aven feiert Paul Gauguin und schließt jene Künstler in die Arme, die lange im Schatten des großen Genies verschwunden waren.
Als Sohn amerikanischer Missionare in Costa Rica geboren, fand John Nelson mit knapp dreißig Jahren seine eigene Mission: die Musik von Hector Berlioz. Inzwischen gilt er als einer von deren besten Interpreten. Heute wird der Dirigent achtzig Jahre alt.
Der Geschäftsführer des Frankfurter Tigerpalasts und des Zwei-Sterne-Restaurants Lafleur spricht über 2G, die Lage der Lokale und Hotels in Frankfurt und die Frage, wie die Stadt ihnen helfen kann.
Mit der Rolle Der Tod im Musical „Elisabeth“ ist Mark Seibert ein Star in der deutschen Musicalszene geworden. Auch als Sänger ist er erfolgreich. Dabei hatte er zunächst einen eher unmusischen Weg eingeschlagen.
Noch im Herbst glaubten viele Unternehmen, immerhin an der frischen Luft Weihnachtsfeiern für ihre Mitarbeiter ausrichten zu können. Doch die aktuelle Corona-Lage macht solche Hoffnungen oft wieder zunichte.
Pompeji war eine Stadt des Luxus. Beim Untergang half ihr das nichts, der Archäologie aber viel für das Verständnis der Antike, wie eine Ausstellung im Landesmuseum Liechtenstein aufzeigt.
Eine organisatorische Blitzaktion: Mit 2G-plus, Maskenpflicht und Schachbrettmuster findet die Frankfurter Erstaufführung der Oper „Die Nacht vor Weihnachten“ von Nikolai Rimski-Korsakow statt.
Eine Ausstellung im Schloss Charlottenburg erzählt, wie das Werk des Rokoko-Malers Antoine Watteau nach seinem Tod vermarktet wurde. Im Mittelpunkt steht ein Bild, das Watteau für den Pariser Kunsthändler Gersaint geschaffen hat.