Mann und Format
Im Fernsehduell zwischen Angela Merkel und Peer Steinbrück hat Stefan Raab an diesem Sonntag die schwerste Aufgabe: Er soll alles anders machen. Wie es kam, dass ein Unterhalter die wichtigste politische Sendung des Jahres moderiert.
Im Fernsehduell zwischen Angela Merkel und Peer Steinbrück hat Stefan Raab an diesem Sonntag die schwerste Aufgabe: Er soll alles anders machen. Wie es kam, dass ein Unterhalter die wichtigste politische Sendung des Jahres moderiert.
Ein paar Comedy-Projekte, ein Kanzlerduell mit Stefan Raab - und eine Sitcom mit Michael „Bully“ Herbig: Im Gespräch mit der F.A.Z. erläutert Pro-Sieben-Geschäftsführer Wolfgang Link die Pläne seines Senders.
Man kann den Eindruck haben, bei den Privatsendern laufe im Augenblick nicht viel. Dem tritt Wolfgang Link entgegen. Er spricht über Sitcom-Wiederholungen, Stefan Raab beim Kanzlerduell und verrät, was Michael „Bully“ Herbig bei Pro Sieben vorhat.
Einsammeln kann Stefan Raab seine Zuschauer bei „Absolute Mehrheit“, halten kann er sie nicht: In der fünften Ausgabe des Polit-Talks schien sich auch der Moderator auf den Werbeblock zu freuen.
Schon einmal hat Malmö einen „Eurovision Song Contest“ ausgerichtet - und der ging im Jahr 1992 als trostlose Veranstaltung in die Fernsehgeschichte ein. Dass das diesmal nicht so sein wird, zeigt sich schon bei der Ankunft in der schwedischen Industriestadt.
Adam Green hat im vergangen Jahrzehnt wohl so ziemlich alles erlebt und besungen - in drastischen wie tieftraurigen Texten. Nun singt er mit Binki Shapiro abgebrühte Liebesduette.
Stefan Raab hat im deutschen Fernsehen schon mehrere angestaubte Formate aufgemöbelt. Nun soll er das Fernsehduell zur Bundestagswahl moderieren. Worauf hat man sich denn da einzustellen?
Wenn Cascada für Deutschland singt, Stefan Raab das Kanzlerduell moderiert und der Papst es zum ersten Mal in die In schafft, steht der Weltuntergang unmittelbar bevor. Aber vielleicht wird ja doch noch alles gut.
Noch wenige Stunden dann steht „Unser Song für Malmö“ fest. In Hannover sind die Proben für die Show, in der am Donnerstagabend der deutsche Beitrag für den „Eurovision Song Contest“ gekürt wird, in vollem Gang.
Die Teilnehmer beim deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest stehen fest. Die Auswahl der ARD umfasst viele Routiniers und einige handfeste Überraschungen.
„The Voice of Germany“ hat auch in der zweiten Staffel seine Stimme gefunden. Der Gewinner hat einen „Welthit“ gleich selbst geschrieben. Einen Bohlen brauchte er dafür nicht. Andererseits hätte ein beinharter Kritiker der Show auch gut getan.
Der nächste Vorentscheid zum Eurovision Song Contest kommt aus Hannover: im Februar, vor elftausend Zuschauern, im Ersten, doch ohne Pro Sieben. Auch ohne Lena und Stefan Raab? NDR-Unterhaltungschef Thomas Schreiber blickt voraus.
Der Mond, Marktwirtschaft und Demokratie, China und der Iran waren die Themen bei Maischberger. Sie passen sogar zwischen zwei Buchdeckel.
Die Bären tanzen lassen: Raabs vieldiskutierter Polit-Talk „Absolute Mehrheit – Meinung muss sich wieder lohnen“ hat außer Witzchen und Rüpelei wenig zu bieten. So gab es denn auch nur Verlierer.
Nach drei Vorentscheiden ist Schluss mit der Kooperation zwischen ARD und Pro Sieben. Nun wird man bei der ARD wohl nach einem anderen Partner für den Eurovision Song Contest suchen.
Tamara Raab hat ihre eigene Art von Tierschutz entwickelt. Die Lastwagenfahrerin ist mit Futtertransporten auf Europas Autobahnen unterwegs.
Mit einer neuen Talkshow will Stefan Raab seine Zuschauer für Politik interessieren. Diskutiert werden gesellschaftsrelevante Themen. Die populärste Meinung gewinnt 100.000 Euro.
Es war ein merkwürdiges zweites ESC-Halbfinale in Baku: Die Abneigung gegen Weißrussland ist offenbar groß. Der Stefan Raab des Balkans hat auch im Finale gute Chancen. Und die litauische Inszenierung wirkt einfach nur lächerlich.
Bei der zweiten Casting-Show für den Eurovision-Song-Contest kristallisiert sich noch kein Favorit heraus. Die Jury lobt fast alle. Auch die Schwester eines Topmodels.
Der deutsche Vorentscheid zum „Eurovision Song Contest“ ist die freundlichste, menschlichste und damit ungewöhnlichste Castingshow im deutschen Fernsehen. Aber sie kommt so brav daher, dass es an Langeweile grenzt.
Fast 2800 Musiker haben sich für die Castingshow „Unser Star für Baku“ beworben. In den Sendungen bis zum Finale werden die Kandidaten zum ersten Mal in Echtzeit bewertet.
„Wetten dass..?“ war das Wohnzimmer der deutschen Fernsehunterhaltung. Eine Inventur.
Hape Kerkeling war Deutschlands hoffnungsvollster Gottschalk-Nachfolger für „Wetten, dass ..?“ Nun nimmt Kerkeling sich selbst aus dem Spiel und nach einem hemmungslosen Abend im ZDF wissen wir: Das ist auch gut so.