Bei Springer ist jetzt alles „Premium“
Stefan Aust hört als Herausgeber der „Welt“ auf, Ulf Poschardt übernimmt. Er führt die neue „Premium“-Gruppe von Springer, mit „Welt“, „Business Insider“ und „Politico“. Wo das hinführen soll, ist klar.
Die RAF führt im Deutschland der Siebziger einen brutalen Mordfeldzug. Niki Stein und Stefan Aust zeigen in ihrem Dokudrama „Stammheim - Zeit des Terrors“ die Verirrung der Täter auf. Ein Kammerspiel im Knast.
Stefan Aust hört als Herausgeber der „Welt“ auf, Ulf Poschardt übernimmt. Er führt die neue „Premium“-Gruppe von Springer, mit „Welt“, „Business Insider“ und „Politico“. Wo das hinführen soll, ist klar.
Umbau beim Medienhaus Axel Springer. Stefan Aust hört als Herausgeber der „Welt“ auf. Ulf Poschardt übernimmt den Posten an der Spitze einer neuen „Premium-Gruppe“.
Hier spuken die Geister von Andreas Baader und Moby-Dick: Niki Stein dreht im Gefängnis in Stammheim einen Film über die RAF – der Setbesuch hinter Gittern wird zur Zeitreise in ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte.
Ein Mann, der im Zusammenhang mit Daniela Klette festgenommen wurde, ist keiner der beiden anderen gesuchten RAF-Terroristen. Die Fahndung nach Burkhard Garweg oder Ernst-Volker Staub geht weiter.
Schlachtbeschreibungen: Alexander Kluge und Stefan Aust werfen einen Blick zurück nach vorn auf ein doppeltes Arbeitsleben im Dienst der informierten Gegenöffentlichkeit.
Die zwei Journalistinnen Franca Lehfeldt und Nena Brockhaus wollen mit ihrem Buch „Alte weise Männer“ die aktuelle Diskussion über Männer korrigieren. Das gelingt nicht im Geringsten – und ist gar nicht mal so weise.
Bei „Maischberger“ ist die Freude allgemein groß über das Machtwort des Kanzlers im Atomstreit. In der Talkshow will sich niemand damit aufhalten, dass der Rückgriff auf die Richtlinienkompetenz ein Krisenzeichen ist.
Angesichts von Xis Repressionspolitik muss die Chinaforschung ihre Rolle überdenken. Die Ausblendung von Problemen und die Stigmatisierung kritischer Stimmen sind der falsche Weg. Replik auf Björn Alpermann und Gunter Schubert.
Die Interventionen von Konsulat, Botschaft und chinesischen Partnern halfen nichts: Die Vorstellung eines Buchs über den chinesischen Präsidenten fand nun doch statt – allerdings ohne Beteiligung der Konfuzius-Institute.
Immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Stefan Aust erzählt in seiner Autobiographie viel von der jüngsten Vergangenheit und wenig von sich selbst.
RTL zeigt heute ein Sonderprogramm zum Unwetter. Danach geht es den ganzen Abend lang um Angela Merkel. Wem das nicht reicht, dem sei die Doku „Frau Bundeskanzlerin“ von Katrin Klocke und Stefan Aust empfohlen.
Vor den Landtagswahlen durfte sich der CDU-Vorsitzende Armin Laschet bei Sandra Maischberger mit den Fragen des politischen Gegners beschäftigen. Dagegen ist nichts zu sagen – wenn man nur Antworten hätte.
Stefan Aust, Autor des „Baader-Meinhof-Komplex“, früher Chefredakteur des Spiegel, heute Herausgeber der Zeitung Die Welt, hat seine Memoiren geschrieben. Ein Gespräch über Recherche, Relotius, Aktivismus und ihn selbst.
Die Mediengruppe RTL plant für ihre Plattform TVNow 2021 ein politisches Großprojekt. Das Leben von Angela Merkel wird in einer vierteiligen Dokumentation geschildert.
Wenn das Auto zur Tatwaffe wird: Raser werden neuerdings wegen Mordes verurteilt. Sollte das nicht Konsequenzen haben?
Sandra Maischbergers neues Format hat an Form gewonnen. Das liegt an überraschenden Konstellationen und unverhofften Erinnerungen. Die Mischung wird endlich kritisch.
Bei 3sat fragt der Publizist Jakob Augstein, wie und von wem in der digitalen Welt Meinung gemacht wird. Er porträtiert „Die empörte Republik“. Reicht es für eine Erkenntnis?
Auch heute werden wieder Schüler gegen den Klimawandel protestieren. Dazu haben sie jedes Recht. Wenn Eckart von Hirschhausen bei Maybrit Illner vom Weltuntergang schwadroniert, wird jedoch ein groteskes Missverhältnis deutlich.
Der bizarre politische Streit der letzten Wochen lenkt von tatsächlichen Herausforderungen ab. Bei Maybrit Illner zeigt sich: Der Kampf zwischen den Unionsparteien ist überflüssig wie ein Kropf.
Der am Sonntag ausgestrahlte „Tatort“ über die RAF von Dominik Graf ruft heftige Kritik hervor. Stefan Aust spricht angesichts der gezeigten Mordkommando-These von „RAF-Propaganda“. Der SWR wiegelt ab.
Welche Konsequenzen werden aus dem Fall des Anis Amri gezogen? Bei Maybrit Illner erweist sich die Politik als lernfähig. Doch noch immer fehlt es an der nötigen Konsequenz.
Angefangen hat er bei „Konkret“ und den „St. Pauli Nachrichten“. Er war beim NDR, Chef beim „Spiegel“, nun führt er die Redaktion von „Welt/N24“. Angeblich wird Stefan Aust heute siebzig. Ob das stimmt?
Während in Brüssel das öffentliche Leben zum Erliegen gekommen ist, diskutiert man hierzulande über das „Terrorziel Deutschland“. Die Runde bei Jauch bemühte sich um Wirklichkeitssinn.
Das Computerspiel „Assassin’s Creed“ dürfte mehr Jugendlichen Geschichte nahegebracht haben als die Historiendokus des Fernsehens. Die jüngste Folge spielt in London, im Jahr 1868. Wir treffen Marx, Darwin und Dickens. Und was passiert?
Bei Springer ist was los: Stefan Aust übernimmt die „Welt N24“-Gruppe, der bisherige Chefredakteur Jan-Eric Peters macht das digitale „Upday“. Formiert sich so eine Mannschaft, um die ganz großen Onlinekonzerne herauszufordern?
Springer hat festgelegt, wer die neue Nachrichtenplattform für Samsung-Smartphones leitet. Das Revirement macht Herausgeber Stefan Aust kommissarisch zum Leiter von „WeltN24“.
Als Zeuge wurde Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier schon einmal zu dem Kasseler NSU-Mord befragt. Nach seiner Vernehmung im Untersuchungsausschuss des Bundestages 2012 dürfte der frühere Innenminister nun zum Münchner NSU-Prozess geladen werden.
Beate Zschäpes Verteidiger im NSU-Prozess sind in einer vertrackten Lage. Weitere Kritik am Führungsstil des Vorsitzenden Richters wäre kontraproduktiv. Doch das Vertrauen ihrer Mandantin wollen sie auch nicht endgültig verspielen.
Zweieinhalb Jahre nach Bekanntwerden der NSU-Mordserie erscheint endlich ein fundiertes Buch dazu. Die Autoren Stefan Aust und Dirk Laabs fördern in ihrer Geschichte Gespenstisches zutage.
In der Verfilmung der „Spiegel-Affäre“ zeigt die ARD, wie ein Politiker ein Magazin bedrängte. Warum er das tat, erklärt eine nachfolgende Dokumentation. Sie macht den Wahnsinn des Kalten Krieges gegenwärtig.
Die ARD wagt etwas: Der Journalist Stefan Aust und die Produzentin Gabriela Sperl verfilmen die Geschichte der NSU-Terrorzelle als Trilogie - aus Perspektive des Umfelds der Täter, der Opfer und der Ermittler.
Was öffentlich-private Partnerschaften anrichten, das haben Stefan Aust und Thomas Amann recherchiert. Herausgekommen ist ihre Dokumentation „Der geplünderte Staat“ - heute bei Arte.
Als Wolfgang Büchner „Spiegel“-Chef wurde, machte die Redaktion Krawall – weil er jemanden von „Bild“ holte. Und jetzt? Soll es vorangehen, im Heft und online: Kampfansage an jene, die glauben, Qualitätsjournalismus sei ein Auslaufmodell.
Im Frühjahr 1944 verhandelt der SS-Obersturmbannführer Kurt Becher mit dem jüdischen Unterhändler Rudolf Kasztner über die Freilassung ungarischer Juden - im Gegenzug sollen die Nationalsozialisten Geld, Waffen und im Ausland internierte Deutsche erhalten.
Das Online-Magazin, das Georg Mascolo und der Springer-Konzern stemmen wollten, kommt doch nicht. Das verrät Springer-Vorstandschef Döpfner im F.A.Z.-Interview, äußert sich zu Gerüchten um den Kauf von „Forbes“ - und erklärt, was der „linke“ Stefan Aust als Herausgeber der „Welt“ macht.
Der Plan von Springer ist um einiges größer, als es die Meldung erwarten ließ, Stefan Aust werde Herausgeber der „Welt“: Mit der Übernahme von N24 will der Konzern Zeitung, Fernsehen und Internet verschmelzen.