Vulkan-Terror in Berlin: Ist das die neue Klima-RAF?
Nach dem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz laufen die Ermittlungen gegen die linkextremistische Vulkan-Gruppe auf Hochtouren. Da werden Erinnerungen an die RAF wach.
Die Philosophin Mirjam Schaub hat sich auf eine Reise durch 2500 Jahre Geschichte der Radikalität begeben: von Sokrates, über die RAF bis zu den Klima-Klebern. Was haben sie gemeinsam?
Nach dem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz laufen die Ermittlungen gegen die linkextremistische Vulkan-Gruppe auf Hochtouren. Da werden Erinnerungen an die RAF wach.
Die RAF führt im Deutschland der Siebziger einen brutalen Mordfeldzug. Niki Stein und Stefan Aust zeigen in ihrem Dokudrama „Stammheim - Zeit des Terrors“ die Verirrung der Täter auf. Ein Kammerspiel im Knast.
RAF-Terroristen sollen freigepresst werden, Strauß hält Kohl für unfähig, und in der SPD nehmen die Flügelkämpfe kein Ende. Erinnerungen an eine bewegte Zeit – vor fünfzig Jahren.
Nahaufnahme mit verstörender Wirkung: Andreas Mühes meisterhafte Fotoinszenierungen zu RAF und NSU verleiht dem Terror ein zweites Gesicht.
Hier spuken die Geister von Andreas Baader und Moby-Dick: Niki Stein dreht im Gefängnis in Stammheim einen Film über die RAF – der Setbesuch hinter Gittern wird zur Zeitreise in ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte.
Weltbild und Selbstverständnis der RAF sowie das Versagen des Staats im Kampf dagegen sind das Thema dieses Romans: Stephanie Barts „Erzählung zur Sache“ erzählt die Terroristinnenjahre von Gudrun Ensslin.
Stephanie Bart, Ilija Trojanow und Deniz Utlu haben bemerkenswerte Romane geschrieben, die in diesem Bücherherbst für Zukunft stehen, indem sie die Vergangenheit aufsuchen.
Oft gescheitert, immer noch erstrebt: Claudia Kühn erzählt in „Eins & Eins“ von der Paarbildung, Nadia Budde illustriert sie. Und die Musik spielt dazu.
Für zwölf Millionen D-Mark wurde in Stuttgart-Stammheim einst eine Mehrzweckhalle für den RAF-Prozess errichtet. Der geschichtsträchtige Ort soll nun einem Haftkrankenhaus weichen.
Die Staatssicherheit der DDR nutzte die Entführung Hanns Martin Schleyers für ihre perfide Desinformationsarbeit aus – und setzte dafür auf die Hilfe eines früheren SS-Manns.
Vor 50 Jahren wurde die RAF-Terroristin Gudrun Ensslin in einer Hamburger Boutique festgenommen. Dem Streifenpolizist Ulf-Jörg Millhahn gelang damit, was zahlreiche Sonderermittler vor ihm nicht geschafft hatten.
Am 1. Juni 1972 wurden die Terroristen Andreas Baader, Holger Meins und Jan-Carl Raspe verhaftet. Die spektakuläre Aktion in einem Wohnviertel am Dornbusch in Frankfurt beendete die „Mai-Offensive“ der Roten Armee Fraktion.
Zum Prozess gegen die erste RAF-Generation ist schon viel geschrieben worden. Umso beeindruckender ist, was diese Neuerscheinung leistet. Sie macht erstmals die Protokolle des Verfahrens zugänglich und gibt wüste Einblicke.
Schriftstellerinnen zu Belarus +++ Serie "Mensch Merkel" +++ Alte Synagoge in München +++ Energieverbrauch
Im Mai 1970 gründete sich die „Rote Armee Fraktion“. Geschichte ist sie nicht. Noch immer harren zahlreiche Morde der Aufklärung. Aber die Propaganda verfing niemals. Ein Essay.
Frankfurter Kriminalfälle der vergangenen 70 Jahre ergeben ein Mosaik, das den Wandel in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erkennen lässt. Fünf markante Prozesse der Epoche, nachgelesen in der Rhein-Main-Zeitung – von Rosemarie Nitribitt bis Jürgen Schneider.
Die 1977 befreite „Landshut“ als Mutmacher: Das Flugzeugwrack soll einen neuen Blick auf die Geschichte des Linksterrorismus bieten. Doch wohin mit ihr?
Der Film „7 Tage in Entebbe“ erzählt die Geschichte der Flugzeugentführung von 1976. Die Täter waren Linksextremisten aus Frankfurt. Von dort kamen auch andere Terroristen dieser Zeit.
Am 2. April 1968 zündete er gemeinsam mit Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Horst Söhnlein zwei Kaufhäuser in Frankfurt an. Im Interview spricht Thorwald Proll über diese Tat und über die Anfänge der RAF.
Noch wurde niemand getötet. Doch die Kaufhaus-Brandstiftung in Frankfurt vor 50 Jahren bereitete die Anschläge und Morde der Roten Armee Fraktion vor.
Der „Tatort“ vom Sonntagabend hat ziemlichen Quatsch über die RAF verbreitet. Der genauen Blick in die Studienakten von Ensslin, Mahler und Meinhof jedoch fördert Interessantes zutage. Ein Gastbeitrag.
Der am Sonntag ausgestrahlte „Tatort“ über die RAF von Dominik Graf ruft heftige Kritik hervor. Stefan Aust spricht angesichts der gezeigten Mordkommando-These von „RAF-Propaganda“. Der SWR wiegelt ab.
Ein RAF-Film ohne Baader-Meinhof-Komplexe: Dominik Graf fragt im „Tatort“ auf ungewöhnliche Weise nach den Grenzen staatlichen Tuns. Es geht um einen V-Mann und eine Frau mit terroristischer Vergangenheit.
Die Reaktion der Studienstiftung ist nachvollziehbar, dass sie mit einer wissenschaftlichen Aktenedition auf immer wieder öffentlich erhobene Vorwürfe reagierte, mit öffentlichen Geldern die (späteren) Terroristen Meinhof, Mahler und Ensslin gefördert zu haben.
Aus der Perspektive eines Jugendlichen erzählt Frank Witzel über den Sommer 1969 und die Fragwürdigkeit einer Gesellschaft. Wer sich darauf einlässt, wird feststellen, dass achthundert Seiten dafür nicht zu lang sind.
Immer diese Pfarrkinder, sind sie wirklich so besonders? Der Begriff allein ermöglicht, die Bundeskanzlerin Angela Merkel und die RAF-Terroristin Gudrun
Die Schauspielerin Johanna Wokalek überzeugte als „Päpstin“ wie als Gudrun Ensslin. Ob im Film oder im Burgtheater, ihre Figuren vergisst niemand. Seit neuestem ist sie aber in erster Linie Mutter.
Die Deutschen sind aus gutem Grund Weltmeister der Geschichtsaufarbeitung. Doch hin und wieder führt die Vorliebe für die Musealisierung aller möglichen ...
Regisseur Oskar Roehler spricht im F.A.S.-Interview über seinen linken Vater und dessen Verhältnis zu Gudrun Ensslin, seine Mutter, das Leben auf dem Land, über Waffen, Sex und Hinterhofproletariat.
Vom Happening zum Terror - die RAF hat eine Vorgeschichte. Ihre Protagonisten stammten zum Teil aus der Künstlerszene. Die Idee, Gewalt anzuwenden, schwang jedoch von Anfang an mit. Parallelen zu den russischen Anarchisten, die jetzt so viel von sich reden machen.
Bei „Anne Will“ ging es um Hitler und um die Frage, ob dessen Hetzschrift „Mein Kampf“ demnächst in der Schule behandelt werden soll. Wer auf Antworten hoffte, hoffte vergeblich.
Der Prozess gegen die frühere RAF-Terroristin Verena Becker hat bisher nicht die absolute Wahrheit zutage gefördert, an die Michael Buback glaubt. Sie hat bisher geschwiegen, ob sie am Ende noch aussagen wird, ist unklar.