Sie sind Kinder aus Verlegenheit
Die neue ARD-Verfilmung des „doppelten Lottchens“ von Erich Kästner will vor allem eines sein: sehr zeitgemäß. Und zwar nicht behutsam und klug, sondern brutal mit der Brechstange.
Die neue ARD-Verfilmung des „doppelten Lottchens“ von Erich Kästner will vor allem eines sein: sehr zeitgemäß. Und zwar nicht behutsam und klug, sondern brutal mit der Brechstange.
Es wird wieder an der Rampe gesungen: In Salzburg exhumiert Christian Thielemann die „Walküre“-Inszenierung Herbert von Karajans aus dem Jahr 1967, in Baden-Baden bereitet Simon Rattle der „Tosca“ ein opulentes Luxusgrab.
Große Kunst und feines Handwerk: Die 42. Art & Antique in der Salzburger Residenz hält an ihrem Niveau fest
Fußball ist unberechenbar. Ein Team hat dreimal so viele Chancen wie das andere – und verliert doch. Jetzt wollen Informatiker den Zufall austreiben. Wird Fußball zum Rasenschach? Eine große Analyse zum „Clásico“ – Dortmund gegen Bayern.
Der jüngere Bruder von Ferdinand Piëch übernimmt den Großteil von dessen Anteilen. So sichert er seiner Familie die Sperrminorität. Wer ist der neue starke Mann im Konzern?
Retro ist die neue Mode im Operngeschäft: Der Intendant der Oper Lyon verrät, was es mit Zweitverwertung, Meisterwerken und langweiligem Designertheater auf sich hat.
Ein erbitterter Machtkampf geht dem Ende entgegen: VW-Firmenpatriarch Ferdinand Piëch verhandelt mit seinen Familienangehörigen über den Verkauf seiner Anteile.
Die European Fine Art Fair in Maastricht feiert dieses Jahr ihren 30. Geburtstag und bleibt eine Messe der Superlative und der Spitzenqualität.
Der Sozialdemokrat Karl Renner löste sich vom Anschluss-Denken erst nach der alliierten Moskauer Deklaration 1943, die dann die Befreiung und Unabhängigkeit Österreichs verheißen sollte. Er propagierte die Opfer-These, gleichwohl der eigene Beitrag zur Selbstbefreiung gering war.
Die Türkei hat in Europa ein nachrichtendienstliches Netz gespannt. Das sagt jedenfalls der Grüne Peter Pilz aus Österreich. Wie kommt er zu dieser Annahme?
Der Opernsänger Kurt Moll vermochte es wie wenige andere, mit bestimmten Partien eins zu werden. Sein Sarastro in Mozarts „Zauberflöte“ gilt als eine von ihnen. Nun ist der Sänger mit dem machtvollen Bass gestorben.
Der türkische Staatsapparat geht immer härter gegen Oppositionelle vor. AKP-Vertreter reden die Gewalt herbei. Wer sich gegen Erdogans Präsidialsystem ausspricht, lebt gefährlich.
Zu viel Liebe zum Detail? Der Suhrkamp Verlag stellt in Anwesenheit von reichlich Prominenz seine Ingeborg Bachmann-Werkausgabe vor.
Verstrahlt von der Atom-Mafia: Die Berliner Philharmoniker brillieren unter Simon Rattle mit György Ligetis ulkig ernster Anti-Anti-Oper „Le Grand Macabre“.
Schon in der DDR durch Kino und Fernsehen berühmt geworden, setzte er seine Karriere auch im Westen fort: Kaum ein deutscher Schauspieler ist so wandlungsfähig wie Henry Hübchen, der heute siebzig wird.
Bei einem Erfolg über Ingolstadt hätte die Eintracht ein erstes Saisonziel erreicht: den frühzeitigen Klassenverbleib. Nicht nur für Trainer Kovac darf es aber gerne mehr werden.
VW-Großaktionär Ferdinand Piëch kämpft gegen den Rest der Welt. Die Feindseligkeiten haben einen neuen Höhepunkt erreicht.
Widerstand des Auslandes musste Hitler am 12. März 1938 bei seinem „Griff über die Grenzen“ nicht fürchten. Italien, das vier Jahre zuvor am Brenner aufmarschiert war, hatte vor der deutschen Intervention ein Placet erteilt. Von Großbritannien und Frankreich waren nur Proteste erwartet worden.
Aus dem Jetzt betrachtet erscheinen seine Ideen fast prophetisch: Das Museum der Moderne in Salzburg zeigt die visionären Kunst-Prototypen Walter Pichlers.
Im Schlaf ist jeder ein Dichter, aber nicht jeder Schriftsteller findet Ruhe im Hotel.
Bund-Länder-Gespräche über „Digitalpakt“ für Schulen. Die Bahn will Vertrag mit Vorstandschef Grube verlängern. Statistiker nennen die Inflation für Januar.
Auch in Leipzig sieht Eintracht-Trainer Kovac eine Chance. Er muss nach den Ausfällen von Huszti und Fabián improvisieren und gibt deshalb wohl der Jugend eine Chance.
Das Hotel Kobenzl ist ein wunderbarer Ort zwischen Himmel und Erde. Oberhalb von Salzburg gelegen, war es einst der Treffpunkt von Kunst und Politik. Dieser Tage diente es einige Monate als Auffanglager für Flüchtlinge, nun schläft es wieder.
Mit dem neuen Sportvorstand Bobic gewinnt der Eintracht-Sportdirektor mehr Spaß an der Arbeit und Anerkennung. Aus der vergangenen Saison hat er seine ganz persönliche Lehre gezogen.
Der Schweizer Schauspieler Klaus Wildbolz war über Jahrzehnte im deutschen Fernsehen präsent, von der „Schwarzwaldklinik“ bis zum „Traumschiff“. Nun ist er im Alter von 79 Jahren gestorben.
Der dramatische Mezzosopran war ihr Fach, Kritik verbat sie sich: Grace Bumbry war eine der ersten farbigen Sängerinnen, die im damals noch weißen Operngeschäft Karriere machte.
Keine Woche vergeht, ohne dass uns in den Medien der bevorstehende Zerfall der EU angekündigt wird. Da trifft es sich gut, dass gleich zwei Akteure des politischen Mainstreams kleine Schriften vorgelegt haben, mit denen sie diesen Zerfall abwenden wollen.
Eintracht-Trainer Kovac warnt vor „scharfen“ Mainzern und will auf die eigene Heimstärke bauen. Chandler kehrt zurück ins Team, der Einsatz von Meier ist hingegen fraglich.
Ermittlungen nach möglichem Anschlag mit Lkw in Berlin. Neues Format für Syrien-Gespräche: Russland, Türkei und Iran beraten. Weiter Ringen um Lösung für 3,0-Liter-Dieselwagen im Abgas-Skandal.
Ernst Piech, ältester Enkel von Käfer-Erfinder Ferdinand Porsche, glaubt nicht an die Zukunft des Automobils. Trotzdem stehe der VW-Konzern längst auf der Einkaufsliste der Chinesen.
Der Kunstsammler Cornelius Gurlitt vermachte seine umstrittene Sammlung dem Kunstmuseum Bern. Ein langwieriger Rechtsstreit verhinderte aber, dass die Bilder in die Schweiz gehen – bis jetzt.
Noch keine Geschenke? Wir haben im Schloss Leopoldskron in Salzburg ein paar Ideen aufgestapelt.
Eintracht-Trainer Kovac gibt sich seit seinem ersten Tag in Frankfurt abgeklärt. Das gehört zu seinen Vorzügen, die die Evolution der Kellerkinder zu einem formstarken Kollektiv erst möglich machten.
Seit einem Feuer mit Hunderten Toten galt in Österreich: Bei jeder Theatervorführung muss ein Beamter den Brandschutz überwachen. Nun wird die Regel abgeschafft.
Österreich ist gespalten: Stadt gegen Land, Akademiker gegen Hauptschulabschluss, Mann gegen Frau. Am meisten verdankt Alexander van der Bellen seinen Sieg aber seinem Gegenkandidaten.
Die Schaukämpfe um die Volksbühne lenken prima von echten Problemen ab, und der Bürgermeister verrenkt sich kunstvoll. Und das ist erst der Anfang mit der neuen Dreier-Koalition.