Herbstlicher Auftrieb in München
Die Kunstmesse „Highlights“ feiert ihre zehnte Ausgabe. Auch um sie herum gibt es bemerkenswerte Angebote.
Die Kunstmesse „Highlights“ feiert ihre zehnte Ausgabe. Auch um sie herum gibt es bemerkenswerte Angebote.
Sie weiß, was sie alles will, aber nicht, wie sie alles kriegt: Asmik Grigorian als Giacomo Puccinis „Manon Lescaut“ an der Oper Frankfurt.
Karin Henkel inszeniert am Bochumer Schauspielhaus Ödön von Horváths „Geschichten aus dem Wiener Wald“. Vor allem Maria Galic überzeugt als unzerstörbare Marianne.
Der große Wahlerfolg der Grünen in Österreich lässt eine Regierungsbeteiligung möglich erscheinen. Doch damit ginge die Partei unter Werner Kogler ein großes Risiko ein.
Europa neu denken? Die Europäische Union sollte sich wieder stärker auf ihre Gründungsideen besinnen. Ein Aufruf zahlreicher Politiker und Juristen mit der Münchener Europakonferenz.
Der Opernstar Plácido Domingo steht wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung seit Wochen unter Druck. Nun zieht der 78 Jahre alte Sänger Konsequenzen.
Bei der „Liliom“-Inszenierung spielen zwei Greifroboter eine tragende Rolle. Als einer der beiden den Dienst versagt, wird es richtig spannend. Das Publikum ist begeistert: Standing Ovations für die Maschine.
Straßburg ist die neue Opernhauptstadt: Die Opéra national du Rhin präsentiert das Musikdrama „4.48 psychosis“ von Philip Venables, und die Plattform Arte concert ihre grandiosen Pläne.
Sowohl der aktuelle als auch der designierte künstlerische Leiter waren sich einig, dass es nur einen von ihnen bräuchte. Jetzt kam es zu einer Entscheidung – obwohl eine Doppelspitze geplant war.
Wie ein Raum sich anfühlt, ist schwierig zu greifen: Es ist ein Zusammenspiel aus Raum und Sinnen. Dass die Atmosphäre stimmt, lässt sich aber beeinflussen.
In Salzburg setzt sich die israelische Künstlerin Sigalit Landau in vielen Metaphern mit dem Mineral auseinander, das der Stadt ihren Namen gab – und mit ihrer eigenen Geschichte.
Eine glückliche Schicksalsfügung hat Matteo Ferrantino von Apulien über die Algarve in die Hamburger Hafencity verschlagen, in der er das Mare Nostrum kunstvoll auf den Tisch bringt.
Die junge Sammlergeneration sollte aufmerksam sein! Die Messen „Art Berlin“ und „Positions“ geben sich international, politisch und ein kleines bisschen feministisch.
Die Frankfurter Allgemeine trat stets für die Wiedervereinigung ein – während andere von einer „Lebenslüge“ der Bonner Republik sprachen und das Provisorium für einen Dauerzustand hielten.
In „Cherubino“ begleitet der Leser eine werdende Mutter mit all ihren Problemen. Statt der Geschichte Tiefe zu verleihen, kratzt Andrea Grills neuer Roman nur an einer scheinbar unendlich langen Oberfläche.
Er ist einer der herausragenden deutschen Dirigenten. Ein Star wollte er nie sein. An diesem Sonntag wird Christoph von Dohnányi neunzig Jahre alt.
Am Wochenende beginnt an vielen Theatern des Landes die neue Spielzeit. Worauf können wir uns freuen? Was wird uns ärgern? Und welche Häuser lohnen den Besuch ganz besonders?
Das Risiko hat er nie gesucht und doch immer gefunden: Ferdinand Piëch und seine rastlose Mission für Porsche, Audi und Volkswagen.
Ein Rundgang durch die Galerien in Salzburg zur Festspielzeit: Sie zeigen wieder ihre schönsten Werke.
Der spanische Opernstar Plácido Domingo wird trotz Vorwürfe sexueller Belästigung in Ungarn bejubelt. In den USA wurden wegen der Vorwürfe mehrere Auftritte Domingos abgesagt – nicht aber in Europa. Auch während der Salzburger Festspiele erhielt der 78-Jährige Standing Ovations.
Opernmanager war er, hat Fonds gemanagt und war Geschäftsführer von Yakult. Der Japaner Kinya Terada ist ein Wandler zwischen den Kulturen. Jetzt ist er Handwerker und schleift Messer in der Frankfurter Kleinmarkthalle.
Er verkauft Tee, Sushi und Messer: Der Japaner Kinya Terada ist ein Wandler zwischen den Kulturen. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere hat er sich einen Traum erfüllt und lässt sie nun als Handwerker ausklingen.
Als er als Verteidigungsminister zurücktrat, zog Karl-Theodor zu Guttenberg mit seiner Familie nach Amerika. Nun scheint er sich eine Bleibe im Osnabrücker Land einzurichten.
Franz Kafka und Georg Trakl sind sich nie begegnet. Doch gibt es Parallelen zwischen den beiden melancholischen Schriftstellern. Was Kafka an Trakl interessierte.
Die neue Saison der darstellenden und bildenden Kunst in Frankfurt beginnt: Mit Rossini und Hauptmann gibt es erste Bühnen-Höhepunkte, das Städl Museum zeigt Vincent van Gogh. Eine Ausstellung sollte aber nicht kurz kommen.
Mit VW-Patriarch Ferdinand Piëch verliert die Autowelt ihren prägendsten, vielleicht schwierigsten und kühlsten, jedenfalls faszinierendsten Menschen der vergangenen fünfzig Jahre.
Vor allem die Hauptstadt Wien wird in der Debatte um bezahlbaren Wohnraum immer wieder als Vorbild genannt. Dabei steigen die Mieten dort besonders kräftig – und die starke Regulierung verschärft die Wohnungsknappheit noch.
Der frühere VW-Vorstands- und Aufsichtsratschef, Ferdinand Piëch, ist plötzlich im Alter von 82 Jahren verstorben. Die Laufbahn des Ingenieurs, gefürchteten Managers und großen Familienmenschen war einzigartig.
Es war sein erster Auftritt nach den Vorwürfen: Plácido Domingo singt in Salzburg Verdi – und wird schon vor dem ersten Ton frenetisch gefeiert.
Nikolaus Bachler will als künftiger Intendant der Osterfestspiele Salzburg dem Künstlerischen Leiter Christian Thielemann verbieten, „Lohengrin“ zu dirigieren. Ein abgekartetes Spiel, mit dem Salzburgs Politik versucht, Thielemann wegzuekeln.
Sex, Gewalt und irritierend gute Laune: Kornél Mundruczó inszeniert Molnárs Vorstadtlegende „Liliom“ mit Robotergreifarmen, und Theresia Walser veranstaltet in ihrem neuen Stück ein Blutbad in der Fußgängerzone. Zwei Premieren bei den Salzburger Festspielen.
Ein Desaster, wenn allein die Musik das Zepter schwingt: Valery Gergiev und Andreas Kriegenburg verderben in Salzburg Verdis „Simon Boccanegra“.
Vom Marshallplan des Geistes: Ein Besuch auf Schloss Leopoldskron, dem Ort, an dem die Salzburger Festspiele gegründet wurden.
Witzig, klug, grell und gay: Barrie Kosky führt das Publikum in Salzbug mit Jacques Offenbachs „Orphée aux enfers“ in eine grandiose Lusthölle.
Das Verfahren der Wiener Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft, in dem es Razzien bei FPÖ-Politikern gab, gilt als „Verschlusssache“ - und doch sind Teile des Durchsuchungsbefehls an die Öffentlichkeit gelangt.
Die Oper in Los Angeles will die „beunruhigenden“ Anschuldigungen mit Hilfe von externen Berater prüfen. Andere Häuser sagen Auftritte des Sänger ab. Die Salzburger Festspiele wollen an dem Spanier festhalten.