Ist Skifahren noch zeitgemäß?
Hauptsache, Talabfahrt: Kunstschnee ist kein Giftmüll, aber seine Ausbreitung verrät viel über unser Natur- und Selbstverständnis.
Hauptsache, Talabfahrt: Kunstschnee ist kein Giftmüll, aber seine Ausbreitung verrät viel über unser Natur- und Selbstverständnis.
Ivana Dobrakovovás als Roman bezeichnete Erzählungen „Mütter und Fernfahrer“ versammeln vielfältige Fährnisse für Frauen.
Mehr und mehr litauische Musikerinnen und Musiker stehen an der Spitze Europas, wie nun die International Classical Music Awards bestätigen. Sie könnten daran erinnern, dass das Land auch geografisch die Mitte unseres Kontinents bildet.
Der Darsteller aus „Die Toten von Salzburg“ und mehreren „Tatort“-Folgen soll Bilder von Kindesmissbrauch gehortet haben. Hat die Schauspiel-Szene zu lange weggesehen?
Nur die großen Skiareale werden den Klimawandel überleben. Das war lange das Credo im alpinen Wintersport. Doch das kleine Filzmoos am Fuß des Dachsteinmassivs widerlegt es eindrucksvoll.
Feminismus als letztes Bollwerk gegen die Cancel-Welle: Der österreichische Verband Filmregie Österreich versucht in einem offenen Brief mit einer waghalsigen feministischen Finte den „Sisi“-Film gegen seinen zu Recht geächteten Protagonisten in Stellung zu bringen.
Mit einer Arbeit über Alfred Polgar wurde er promoviert, Marcel Reich-Ranicki gewann ihn für die Literaturkritik: Ulrich Weinzierl ist mit 68 Jahren in Wien gestorben.
Florian Teichtmeister muss sich wegen Besitzes kinderpornographischen Materials vor Gericht verantworten. Das Arbeitsverhältnis mit dem Burgtheater habe Teichtmeister mit sofortiger Wirkung beendet.
Das Publikum strömt in die Frankfurter Oper. Thomas Guggeis konnte als hoffnungsvoller Generalmusikdirektor angelockt werden. Aber im Hinterhaus tropft es durch die Decke. Der Intendant mahnt zur Eile. Ein Gastbeitrag.
Es gibt kein Entkommen: Im Salzburger Museum der Moderne zeigt Wiebke Siem ein dichtes, reiches, stimmiges, universales und elegantes Werk, absichtlich am anderen Ende begonnen.
Nirgendwo sonst gibt es so viele Post-Hotels und Post-Gasthöfe wie im Zillertal. Christoph Moeskes war dort und hat uns sechs Postkarten geschickt.
„Men in the City“ statt „Sex in the City“: Dem Zauberer mit dem Kohlestift, Robert Longo, zum siebzigsten Geburtstag.
Daniel Barenboim tritt als Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper zurück. Er wahrt mit dem Entschluss seine Souveränität. Für die Kulturlandschaft Berlins ist das eine große Erschütterung.
In Österreich wird nach einer Reihe von schweren, teils tödlich verlaufenen Unfällen auf Skipisten über Haftungsfragen debattiert. Die Unfälle werden auch mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht.
Erstmals gibt es einen Chef für das deutsche Autobahnnetz. Stephan Krenz muss Tausende Brücken sanieren. Gehe es nicht schneller voran als bisher, droht den Städten eine enorme Verkehrsbelastung. Ein Interview.
Der Tanz erhitzt den Kopf und wirkt aufs Sexualsystem, wusste man schon 1850 über den Wiener Walzer. Beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker wird dieses Mal der Dirigent Franz Welser-Möst vor allem Unbekanntes der Strauß-Dynastie zu Gehör bringen.
Größeres Angebot, sinkende Nachfrage: Nach den Boom-Jahren während Corona dreht sich in Österreich gerade der Immobilienmarkt. Doch auch bei sinkenden Preisen dürfte es starke regionale Unterschiede geben.
Ihre Spezialbranche, lange von Platzhirschen mit Zampano- bis Gurustatus dominiert, hat eine Zeitenwende erfahren. Zuletzt haben sich immer Frauen etabliert. Fünf Zukunftsforscher erklären ihre Arbeit.
Starsopranistin im Dauereinsatz: Asmik Grigorian verbringt Weihnachten an der Oper Frankfurt. Warum sie als Zauberin und Manon auch eigene Seiten zeigt.
Reiche und Schöne kaufen sich ein Ferienhaus in Kitzbühel. Weißer Pulverschnee und gemütliche Chalets locken das internationale Publikum.
Nach 1945 wurde er zum Inbegriff deutscher Kultur: Eine gigantische Edition würdigt den Liedsänger Dietrich Fischer-Dieskau auf 107 CDs.
Der Drei-Sterne-Koch Clemens Rambichler führt im „Sonnora“ das Erbe von Helmut Thieltges weiter – ein Glücksfall für die deutsche Gourmentlandschaft. Und auch seine Nachfolge steht schon bereit.
Starrummel ist Geldverschwendung. Große Kunst auf der Opernbühne entsteht anders. Bernd Loebe hat die Oper Frankfurt zum europäischen Spitzenhaus gemacht. Heute wird er siebzig Jahre alt.
Jeder kennt den Bonner Schürmann-Bau. Nun ist der Architekt Joachim Schürmann, der ihn und sehr vieles andere schuf, im Alter von 96 Jahren gestorben.
Zum Interesse gehört die Vertretung, spätestens seit dem Westfälischen Frieden: Eine begriffsgeschichtliche Studie der Historikerin Lena Oetzel.
Wer einen kalifornischen Stararchitekten anruft, weil er sein Haus bei Berlin wie dessen Wohnhaus bauen will, ist vielleicht etwas irre. Aber das ist die Art Luxus, die Lars Triesch mag.
Viel Verdi in der Oper, Haneke im Schauspiel und Ligeti im Konzert: Das Programm für die Salzburger Festspiele im Sommer
Reisebuch
Er spielte im „Jedermann“, war aber auch der schräge „Mundl“ und „Der Bockerer“. Nun ist der Schauspieler Karl Merkatz gestorben.
Im April soll das 49-Euro-Ticket starten. DB-Regio-Chefin Evelyn Palla würde am liebsten schon heute loslegen: Das Ticket beende den Tarifdschungel und bringe mehr Menschen in Nahverkehrszüge.
Monika Fagerholm ist hierzulande noch zu entdecken: Ihr fulminanter Roman „Wer hat Bambi getötet?“, übersetzt von Antje Rávik Strubel, handelt von einem grausamen Verbrechen. Bisweilen bebt er vor Wut.
Salzburger Festspiele starten 2023 mit Michael Maertens und Valerie Pachner in den Hauptrollen des „durch.Jedermann“ durch.
Bekannt geworden ist er als wendiger „Tenore di grazia“. Seitdem hat Juan Diego Flórez sein Repertoire erweitert. Kostproben gibt er in der Alten Oper Frankfurt.
Christiane Hörbiger entstammte einer bedeutenden Schauspielerfamilie. Bekannt wurde sie einem breiten Publikum mit tragenden Rollen in Fernsehserien. Jetzt ist sie gestorben.
Die österreichische Schauspielerin Christiane Hörbiger ist tot. Die Grimme-Preisträgerin spielte in über 130 Film- und Fernsehproduktionen.
Alle Welt kommt im Reisebus herbei: Plácido Domingo trotzt im Festspielhaus Baden-Baden nicht nur der natürlichen biologischen Alterung.