Gibt es ein Leben ohne Wagner?
Am Pfingstsamstag traf ich Herrn Lang von DeutschlandRadio wieder. Es war in der Frauenkirche in Dresden, kurz vor acht, die meisten Musiker standen schon ...
Am Pfingstsamstag traf ich Herrn Lang von DeutschlandRadio wieder. Es war in der Frauenkirche in Dresden, kurz vor acht, die meisten Musiker standen schon ...
Auch die Bach-Stadt Leipzig hat sich in eine propere Wagner-Stadt verwandelt. Immerhin, Richard Wagner erblickte hier zur Zeit der französischen Besatzung im ...
Diese umwerfende Musik, die sich da aus dem Graben aufbäumt - und als Kontrast auf der Bühne der absolute Stillstand: Wotan (Theo Adam) und Brünnhilde (Birgit Nilsson) in Wieland Wagners „Walküre“-Inszenierung von 1965, unvergesslich.
Der New Yorker Filmemacher Hilan Warshaw hat sich neu umgehört zum Thema „Richard Wagner und die Juden“: Seine Dokumentation arbeitet polyphon und mit fein dosierten Widerhaken.
Ein Interview mit Katharina Wagner ist beinahe so schwer zu bekommen wie eine Karte für die Bayreuther Festspiele. Seit 2008 leitete die heute 34-Jährige ...
Ein braver Theaterregisseur mit kühnen Opernideen, ein erst zu ruhiger, dann zu aufgeregter Intendant, dazu ein paar Springerstiefel aus dem NS-Fundus: Schon hat man den Düsseldorfer „Tannhäuser“-Skandal.
Stefan Kaminski hat aus Wagners „Ring des Nibelungen“ ein geniales Ein-Mann-Musik-Theater geformt. Für uns hat er seine Bühnenfassung nochmals reduziert. Wir präsentieren die vielleicht kürzeste Ring-Inszenierung zu Wagners 200. Geburtstag in vier aufeinanderfolgenden Teilen.
Aus der Flut neuer Wagner-Bücher ragen die von Martin Geck, Jens Malte Fischer, Frithjof Haas und Friedrich Dieckmann heraus - nicht alles ist neu darin, aber alles ist fundiert und streitbar.
Es wäre wohl kaum eine Untertreibung, würde man die Beziehung Richard Wagners zu Frankreich und den Franzosen als eine komplizierte bezeichnen.
Die Art & Antique Salzburg ist mehr als Begleitmusik für die Opernfestspiele. Die Melange aus Hochkunst und Alpenländertum ist sich selbst genug.
Ein Märchen für Erwachsene: Genf gibt gnädig glitzernde Gaben ganz großer Güte. Wer ein lustiges, famos inszeniertes „Rheingold“ sehen will, sollte ans Grand Théâtre de Genève fahren.
Wagners Bühnenweihfestspiel und die Metropolitan Opera: eine eigene Geschichte. In New York gab es die erste Aufführung außerhalb von Bayreuth. François Girards Neuinszenierung ist wunderbar lesbar.
Sängerfreundlich war er schon damals nicht: Richard Wagners Frühwerk „Die Feen“ gerät an der Leipziger Oper zur Kindergeburtstagsparty.
Die Feinde hetzen ihn. Und dann gerät der Erschöpfte auch noch in Unwetter. „Gewitterbrunst brach meinen Leib“, klagt Siegmund Sieglinde, von der er zu diesem ...
Die Sambaschule „Unidos da Tijuca“ wird beim Karneval an diesem Wochenende einen Umzug zum Thema „Verzaubertes Deutschland“ präsentieren. Die Idee dazu stammt von Alfons Hug, Leiter des Goethe-Instituts in Rio de Janeiro und bekennender Fastnachtsfan.
sug. Mainz. Das aus vier Elementen bestehende Wappen des Mainzer Carneval-Vereins (MCV) 1838 zeigt eine Wespe, die in einen Apfel sticht und daran erinnert, ...
1.Braunschweig, Staatstheater: Giuseppe Verdi „Ernani“. Musikalische Leitung: Georg Menskes. Konzertante AufführungMailand, Teatro alla Scala: Giuseppe Verdi ...
Dietrich W. Hilsdorf eröffnet das Verdi-Jahr mit einer Inszenierung, die niemandem weh tut.
Was bringt das Wagner-Jahr auf dem Tonträgermarkt? Nichts Neues, nur Erinnerungen und Recyceltes. Denn Wagner gehört heute zum Klassiker-Kanon.
5.Amsterdam, Musiktheater: Philip Glass „Einstein on the Beach“. Musikalische Leitung: Michael Riesman, Regie: Robert Wilson6.
Der Komponist als Dichter: Die Libretti zum „Ring der Nibelungen“ hat Richard Wagner selbst verfasst. Ein Blick auf die Details von Wagners „bombastischem Alliterationsgestammel“, über das schon Zeitgenossen spotteten.
Wenn er im nächsten August seinen Sechzigsten feiert, wird er das im Bayreuther Festspielhaus tun. Richard Wagner und die „Bild“-Zeitung - das sind zwei ...
Verdi und Wagner sind einander nie begegnet. Venedig aber spielt eine Schlüsselrolle im Schaffen beider. Das Teatro La Fenice zeigt jetzt „Otello“ und „Tristan“.
Blasen seien die Basismoleküle jeder starken Beziehung, erklärt Peter Sloterdijk in seiner Trilogie „Sphären“. Deren letzter Band, „Schäume“, feiert ...
Liebe, Politik und pulp fiction: Rick DeMarinis schießt scharf über die Grenze.
Luther wettert gegen die geistliche Konkurrenz, und James Cook schildert seine Pazifikreisen: die Vorschau auf die Buchauktion bei Hartung & Hartung in München.
Als der Knabe Parsifal sich im Märchenwald verlief: Regisseur Philipp Stölzl kritisiert Richard Wagners „Privat-Christentum“ und ärgert das Berliner Opernpublikum.
Christian Thielemann sagt oft: Ich, ich, ich. Vielleicht wäre er gern des Teufels Dirigent - vor allem aber will er mit der Musik Richard Wagners überwältigen.
1.London, English National Opera: Georg Friedrich Händel „Giulio Cesare in Egitto“. Musikalische Leitung: Christian Curnyn, Regie: Michael Keegan-Dolan2.
Die Stadt Minden hat kein Opernensemble, aber einen aktiven Richard-Wagner-Verband. Er sorgte jetzt für eine fulminante Aufführung von „Tristan und Isolde“.
1.Amsterdam, Musiktheater: Franz Schreker „Der Schatzgräber“. Musikalische Leitung: Marc Albrecht, Regie: Ivo van Hove2.
Ohne Sponsoren läuft im Kulturbetrieb fast nichts. Wie schwer es ist, Partner für ein Festival in der Provinz zu finden, weiß Nike Wagner, Leiterin des Kunstfestes Weimar.
Elektronische Droge und tosender Beifall: Bei modernen Zuschauern wird das Mobiltelefon selbst in Theateraufführungen zur Sucht. Die Jahrzehnte des „stillen Beifalls“ sind leider auch vorbei.
Lässt sich die Musik Richard Wagners freisprechen von ihrer historischen Wirkung? Antworten auf diese Frage klingen umso entspannter, je weiter wir uns von Bayreuth entfernen.
Wo wir meist nur große Oper hören, sehen andere Wotans Bilanz und Alberichs Anleihe: Wagners „Ring des Nibelungen“ interpretiert im Licht der Finanzkrise - es geht um sparen oder ausgeben.
München beschließt seinen Wagner-„Ring“. Die „Götterdämmerung“ gerät unter Kent Nagano und Andreas Kriegenburg musikalisch zu ungenau und dramaturgisch zu originalitätssüchtig.