Die Fallschirmspringerin
Hannah Szenes’ tragische Geschichte kennt in Israel jedes Kind. Als nationale Ikone gefeiert, wurde sie auf ihre zionistische Rolle reduziert. Zu ihrem hundertsten Geburtstag gibt es eine spektakuläre Aktion.
Hannah Szenes’ tragische Geschichte kennt in Israel jedes Kind. Als nationale Ikone gefeiert, wurde sie auf ihre zionistische Rolle reduziert. Zu ihrem hundertsten Geburtstag gibt es eine spektakuläre Aktion.
Selbst wenn Laschets Rindsrouladen so gut wären wie ihre: Die Merkel-Nostalgie wird keine Grenzen kennen!
Kopfstand: Das Festival „Sonsbeek“, die Quadriennale der Kunst in den Niederlanden, krempelt manch gewohnte Sichtweise um.
Bill Murray arbeitet wieder mit Wes Anderson zusammen. Der inszeniert ihn für „The French Dispatch“ diesmal als Chefredakteur in einer fiktiven französischen Stadt.
Mit neuem Konzept begannen die Abendauktionen bei Christie’s und Sotheby’s bereits am Nachmittag. So konnte aus Asien und Amerika live mitgeboten werden. Ein Blick auf die Ergebnisse des Sommers.
In Großbritannien wächst ob der geschmacklosen Reaktionen auf das verlorene Finale der Fußball-EM die Angst, als Ausrichter der WM 2030 nicht berücksichtigt zu werden. Die rassistischen Beleidigungen gegen die drei Fehlschützen erreichen bereits die Politik.
Die UEFA hat die Mannschaft der Europameisterschaft benannt. Mit dabei sind vor allem Spieler der beiden Finalteams. Ronaldo hat es nicht geschafft. Die Elf im Porträt.
Mit zwei Werken von Renoir an der Spitze: Die Auktion mit Moderne und Zeitgenossen bei Karl & Faber in München.
Prestige ist eine Frage des Stils. Das gilt auch für Filmfestivals. Und da hat Cannes die Nase vorn. Beobachtungen auf dem Arte-Boot und bei einem Pressedinner.
Und doch, wie viel Dynamik hatte die Literatur des Vormärz: Peter Sprengel bildet sie ab und zeigt ihren Weg zum Realismus.
Colin Niel legt einen fulminanten Krimi vor, der auch von einer vermissten Frau im französischen Zentralmassiv handelt. Im Kern jedoch dreht sich alles um die Frage, ob wir Geschichten brauchen, um überhaupt existieren zu können.
Unter den wachen Augen Ho Chi Minhs: Anja Nitz hat die Depots von drei ethnologischen Museen in Sachsen fotografiert. Obwohl die Aufnahmen ganz nüchtern sind, brauchen sie eine Triggerwarnung.
Ein Wettbewerb in entmilitarisierten Zeiten: Wie lassen sich zwei Liebesbriefe Guillaume Apollinaires aus dem Französischen ins Deutsche bringen? Die Herausforderungen beginnen schon mit der Anrede „Mon Loup adoré“.
Der Fotograf Andreas Mühe entfaltet im Dresdner Lipsiusbau ein subtiles Spiel mit dem Image der Kanzlerin. Ist sie es oder ist sie es nicht? Über einen verblüffenden Effekt.
Das Filmfestival in Cannes ist nach einem Jahr Pandemie-Pause zurück und mit ihm die Stars. Auf dem roten Teppich zeigen sie, dass nichts an Glamour verloren gegangen ist. Doch wer trug das schönste Outfit? Stimmen Sie ab.
Ohne Zeitlupe und „Top Gun“-Pathos: Der ARD-Dokumentarfilm „Soldaten“ zeigt, was die deutsche Berufsarmee mit Imageproblem dringend benötigt: ein einfühlsames Porträt dreier Rekruten.
Unendliche Strände und an jeder Ecke eine Brandung, die Wellenreiter glücklich macht: Mit spektakulären Fotos feiert das Buch „Afrosurf“ eine höchst lebendige, den meisten völlig unbekannte afrikanische Surfszene. Wir zeigen einige der besten Bilder.
Was kann KI und wo sind ihre Grenzen? Eine Orientierung mit einem Begriff, den wir eigentlich anders kennen. Ein Gastbeitrag.
Kommerzielle Kampfsportevents bieten Neonazis immer wieder eine Bühne, Verbände und Gyms reagieren häufig nicht – oder hilflos. Der Fall eines Erfurter Kickboxvereins zeigt jedoch: Ein Kulturwandel ist möglich.
Ist ein Königshaus ein goldener Käfig? Was geschieht, wenn die Queen mal nicht mehr ist? Einschätzungen des englischen Autors und Monarchie-Experten Bob Morris.
Dieses poetische Porträt des alten Chinas ohne jede pittoreske Exotik ist immer noch gültig: Paul Claudels „Connaissance de l’Est“, ein Klassiker aus dem Jahr 1907, erscheint in neuer Übersetzung.
Ein neues „Mahlzeitenbild“ für das Frankfurter Städel: Das Museum ersteigert ein Stillleben von Gottfried von Wedig bei Bassenge. Die Ergebnisse der Auktion.
Gute Ergebnisse für Kunst aus dem 20. und 21. Jahrhundert. Bei Phillips in New York konnten sämtliche Lose der Abendauktion vermittelt werden.
War alles besser zu Sowjetzeiten oder war es nur ruhiger? Wladimir Medwedew führt mit seinem Roman „Im Strom der Steine“ ins schöne, abgründige Tadschikistan.
Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ ist vielleicht der größte, ganz sicher der längste Gesellschaftsroman der Weltliteratur. Schriftstellerinnen und Schriftsteller antworten auf die Frage, ob sie alle sieben Bände geschafft haben.
Die Geschichte hinter den Bildern: Das Städel Museum in Frankfurt zeigt Fotografien der zwanziger und dreißiger Jahre. Sie reichen von den ersten Ausbildungsstätten des Fotografenberufs, über die Presse als Abnehmer der Fotografien bis hin zur Wissenschaft.
Erst Prinz Philip, dann die Queen: Die identitätspolitische Bewegung in Großbritannien schreckt vor niemandem mehr zurück. Jetzt bläst die Regierung zum Widerstand: Opfer von Cancel Culture sollen künftig klagen können.
Vor 150 Jahren wurde Marcel Proust geboren. Aus diesem Anlass erscheinen viele Bücher über ihn. Welche davon taugen etwas? Und welche sollte man meiden?
In ganz Deutschland öffnen die Kinos und endet die Homeoffice-Pflicht. In China feiert die Kommunistische Partei 100. Jubiläum. Und die Prinzen William und Harry treffen aufeinander. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Er gilt als mächtigster KP-Chef seit Mao, und so bezog Xi Jinping sich vor Zehntausenden in Peking auch überdeutlich auf den „großen Vorsitzenden“. Seine Botschaft: Ohne die Partei kein Aufstieg Chinas.
Verspielt, dynamisch und frei erzählt, aber auch vielschichtig: Im „37°“-Dreiteiler „Dance till you break – The Saxonz“ porträtiert Maike Conway eine Breakdance-Crew.
Treffen der Giganten: Im Jahr 2002 malte Lucian Freud ein Porträt seines Malerkollegen David Hockney. Nun wurde das Bild bei Sotheby’s in London versteigert – und bleibt in Großbritannien.
Geschütztes Kulturgut von eminentem Rang: Dresden hat die Korrespondenz zwischen Ernst Rudorff, Clara Schumann und Johannes Brahms erworben.
Das Buch „Die Gesellschaft der Singularitäten“ von Andreas Reckwitz polarisiert die Soziologie. Gibt es eine „neue Mittelklasse“ oder ist sie Erfindung einer Lifestyle-Soziologie?
Die Foto-Ausstellung entstand in den 1950er Jahren, als der Krieg vorüber war. Edward Steichen wollte zeigen, was verbindet, nicht, was trennt.