Verloren, geraubt und wiedergefunden
Seit ihrer Wiedervereinigung in den Neunzigerjahren erforscht die Berliner Akademie der Künste die Provenienz ihrer Sammlungen. Jetzt präsentiert sie ausgewählte Ergebnisse in einer Ausstellung.
Seit ihrer Wiedervereinigung in den Neunzigerjahren erforscht die Berliner Akademie der Künste die Provenienz ihrer Sammlungen. Jetzt präsentiert sie ausgewählte Ergebnisse in einer Ausstellung.
Der Präsident spricht von einem starken Wahlabend seiner Demokraten. Mit den Republikanern wolle er kooperieren. Dort bemüht sich McCarthy, Fakten zu schaffen.
Keine Liebesbeziehung zwischen Schriftstellern ist derart berühmt-berüchtigt wie die zwischen Ingeborg Bachmann und Max Frisch. Nun erscheint nach jahrelangem Warten ihre Korrespondenz.
Der Präsident spricht von einem starken Wahlabend seiner Demokraten. Mit den Republikanern wolle er zusammenarbeiten. Dort bemüht sich Kevin McCarthy, Fakten zu schaffen.
Die russische Behörden haben die Moskauer Kunstbiennale kurzfristig abgesagt. Dabei haben deren Organisatoren mit ganzem Herzen versucht, zeitgenössische Kunst für die Putinsche Propaganda zu nutzen. Was sind die Hintergründe?
Wer zur WM eine Unterkunft in Doha ergattert hat, kann sich glücklich schätzen. Viele Fans werden wohl für den Tag einfliegen, Hotels sind knapp. Denn bisher sind die Massen nicht auf die Idee gekommen, in Qatar ihre Ferien zu verbringen.
Alles gut: Das ist die Standardantwort, wenn jemand fragt, wie’s geht. Und oft genug Quatsch. Warum verschweigen wir das?
Der Althistoriker Oleg Petrechko eröffnet eine Online-Ringvorlesung, die ukrainische Forscher mit deutschen Kollegen vernetzen soll. Sein Gegenstand ist die Politik der getilgten Erinnerung im antiken Rom und in der Sowjetunion.
Lebenslanges Lernen, und dann doch sitzengeblieben: Ian McEwan hat seinen persönlichsten Roman geschrieben, die Vermessung eines ganzen Lebens vom Aufbäumen bis zur Beuge.
Frankfurt steht nach der Abwahl des Oberbürgermeisters vor großen Aufgaben. Die Bürger müssen nun zeigen, dass ihr Interesse an der Kommunalpolitik nicht nur von Skandalen getrieben ist.
Die Kunstgeschichte hatte den Maler Wolfgang Heimbach vergessen, obwohl er im siebzehnten Jahrhundert Könige, Fürsten Europas und sogar den Papst porträtierte. Eine Ausstellung in Münster entdeckt ihn jetzt neu.
Gerhart Hauptmanns naturalistisches Drama „Michael Kramer“ wird selten gespielt. Am Staatstheater Wiesbaden ist es jetzt wieder einmal zu jetzt sehen.
Eine Triumphzug vorneweg: Das Dorotheum bietet zur „Classic Week“ Werke von Apollonio di Giovanni, Bellini und Jan Brueghel dem Älteren auf.
Was die neuen Algorithmen können – und was eben (noch) nicht. Ein Adobe-Manager im Gespräch.
Die beiden Investigativ-Reporter Walt Bogdanich und Michael Forsythe haben ein Buch über McKinsey geschrieben. Angeprangert werden dabei zahlreiche Skandale. Das angebotene Narrativ der schuldigen Berater reicht allein aber nicht aus zur Erklärung vieler Fälle.
Im Freiburger „Tatort“ steht eine Frau im Verdacht, ihr Kind und ihren Mann getötet zu haben. Sie verteidigt sich nicht und scheint mit der Ungewissheit zu spielen. Wieso?
Der Wiener Künstler und Impresario André Heller hat einen Bilderrahmen angefertigt, den man für ein Werk des Künstlers Jean-Michel Basquiat halten sollte. Der Rahmen habe nie als echt gegolten, heißt es jetzt.
Wenn wir unser Ernährungssystem nicht radikal verändern, können wir den Kampf gegen den Klimawandel nicht gewinnen. Der Umweltaktivist George Monbiot macht Vorschläge.
Er brachte das Deutsch der Lutherbibel zum Klingen wie kein Anderer und war als Mensch ein Vorbild und Tröster: Vor 350 Jahren starb der Komponist Heinrich Schütz.
Schauspielerin Anne Hathaway spricht im Interview über moralische Dilemmata, ihre Rolle im Film „Zeiten des Umbruchs“ – und die perfekten Espadrilles.
Um die Kunstszene in Russland ist es still geworden, viele Künstler haben das Land verlassen. Aber auch jetzt entsteht in dem Land mehr kritische Kunst, als sichtbar ist.
Seine ersten Zeitungsartikel erscheinen vor dem Ersten Weltkrieg, und noch in der jungen Bundesrepublik führte er eine markante Feder: Eine Erinnerung an F.A.Z.-Herausgeber Erich Dombrowski
Die Exilfilmkunst von Menschen aus Iran sucht etwas anderes als Heimat: „Land of Dreams“ von Shirin Neshat und Shoza Azari im Kino.
Das kann wohl doch sein, er wird es tatsächlich tun: Lukas Maisel überzeugt mit „Tanners Ende“, einer Bauern-Novelle, die er in der heimatlichen Schweiz ansiedelt.
Immer wieder wurde spekuliert, ob Richard III. im Jahr 1483 seine Neffen umgebracht habe, um an den Thron zu kommen. Bewiesen wurde das nie. Doch König Charles soll an der Lösung des Falls interessiert sein.
Richtig große Kunst über richtig große Kunst in einer schlimmen Epoche: Der Film „Amsterdam“ von David O. Russel ist ein echtes Kinomeisterwerk.
Elternteil zweiter Klasse? Ein Vater über den Wunsch, im Leben seiner Töchter nicht nur an der Seitenlinie zu stehen – obwohl viele, von Krankenschwestern bei der Entbindung angefangen, ihn dort gerne sähen.
Es scheint, als habe Johannes Rochhausen wirklich alle Gegenstände gemalt, die sich in seinem Atelier finden: Tisch, Stuhl, Pinsel, Aschenbecher und Agaven.
Endlich gibt es einen sicheren Weg, Künstliche Intelligenz der Dummheit zu überführen: Mit Regionalem und Lokalem kommt sie nur schlecht zurecht.
Wenn einem heute Porträts von lächelnden Menschen begegnen und daneben ukrainische Namen stehen, dann muss man mit allem rechnen – auch mit dem Tod. Auf der Suche nach der Geschichte einer Mutter und ihrer Tochter aus Isjum.
Die Wahl in Israel könnte Benjamin Netanjahu ein Comeback bescheren. Noch mehr Angst als vor ihm haben seine Gegner vor seinem möglichen nächsten Koalitionspartner.
Der berühmte Kopf von Cappenberg ist kein Barbarossa-Porträt. Das zeigt eine Ausstellung in Münster, die den kulturgeschichtlichen Spuren des Staufers in Westfalen folgt.
Nur das Leben schafft Verwandtschaft: Elena Mendels „Die Wunder“ bieten ein Porträt von Spanien durch die Augen einer Großmutter und ihrer Enkelin, die sich nicht kennen, aber im Abstand von vierzig Jahren dieselben Erfahrungen machen.
Im Korruptionsprozess stellt Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann in einer langen Einlassung dar, dass er sein Amt immer nur zum Guten genutzt habe. Um das zu beweisen, steigt er tief in private Details ein.
Michail Aschitschew hat seinen Auftritt vor der Wehrkommission gefilmt und verbreitet. Diesen Mut bringen nicht viele „Mobilisierte“ auf. Dafür häufen sich Berichte über Rekruten, die schon gefallen sind.
Nachwuchskünstler profitieren von der Spekulationslust, so mancher Altstar muss sich bescheiden, doch das Gesamtergebnis stimmt: Rückblick auf die Abendauktionen zur Frieze bei Christie's, Sotheby's und Phillips.