Zeitweise Zeitreise
Spirou ist tot, es lebe Spirou: Zum hundertsten Geburtstag des belgischen Verlags Dupuis wird ein radikaler Bruch in dessen erfolgreichster Comicserie suggeriert.
Spirou ist tot, es lebe Spirou: Zum hundertsten Geburtstag des belgischen Verlags Dupuis wird ein radikaler Bruch in dessen erfolgreichster Comicserie suggeriert.
Neue Hotels, neue Sterne-Restaurants und das Royal Museum of Fine Arts hat auch endlich wieder geöffnet. Ein Porträt der Stadt Antwerpen in Momentaufnahmen.
Kaiserin Friedrich träumte von einem besseren Deutschland und wurde von Bismarck gehasst. Eine Ausstellung in Kronberg setzt die Kunst dagegen, die sie schuf und schätzte.
Die größte Kraftschauspielerin an den deutschsprachigen Bühnen: Stefanie Reinsperger gibt am Berliner Ensemble mit all ihrer Wucht den Rampentyrann schlechthin, Thomas Bernhards „Theatermacher“ Bruscon.
In „An den Gestaden des Wortes“ versammelt Brita Steinwendtners diskrete Liebeserklärungen an die großen am Leben Gescheiterten der Literatur.
Die letzte Ausgabe der Donaueschinger Musiktage unter der Leitung von Björn Gottstein zeigt eine Neue Musik, die in Erinnerungen Auswege aus der Zukunftslosigkeit sucht.
Vivian Maier (1926-2009) arbeitete als Kindermädchen in New York City und Chicago. Seit dieser Zeit fotografierte sie unablässig. Nun widmet die Deutsche Börse Photography Foundation der Straßenfotografin eine eigene Ausstellung.
János Palotás hat früh mit innovativen Lösungen das Unternehmertum im kommunistischen Ungarn befeuert. Jetzt kritisiert der liberale Denker die illiberale Demokratie Orbáns.
Erstmals seit mehr als 100 Jahren hat die in New York ansässige Frick Collection zehn ihrer Gemälde holländischer Meister in das Land ihrer Entstehung ausgeliehen. Eine einmalige Gelegenheit die Preziosen in Europa zu sehen.
Silvio Berlusconi macht Giorgia Meloni das Leben schwer. Er zeigt offen seine Abneigung und brüstet sich damit, zu den „fünf wirklichen Freunden“ Putins zu gehören. Aber Meloni weist ihn in die Schranken.
Der Fotograf Rafael Herlich hat Menschen porträtiert, die Hass, Gewalt, Rassismus und Antisemitismus erfahren haben – und solche, die sich dagegen stellen.
Die französische Hauptstadt steigt im Kunstmarkt-Ranking auf: Das zeigt auch das Angebot der großen Auktionshäuser zur neuen Messe Paris+ par Art Basel.
Alan Moore und Kevin O‘Neill erzählen in „Cinema Purgatorio“ aus den Dunkelkammern der amerikanischen Filmgeschichte.
Eine Liebeserklärung ans Lesen, verpackt in ein Bestiarium liebens- und lesenswertester literarischer Figuren: Alberto Manguels „Fabelhafte Wesen“.
Öl machte die Gettys reich, das Geschäft mit der Datenverarbeitung den Microsoft-Mitgründer Allen: Ihre Kunstsammlungen erzählen von der Wertschöpfung in zwei Jahrhunderten und könnten Rekordsummen für wohltätige Zwecke einspielen.
In der Frankfurter Oberfinanzdirektion zeigen Sigi am Thor und Oliver Carlos Tüchsen Installationen und Stadtlandschaften.
Ein Exeget und Wissenschaftshistoriker, der die älteste Geschichte Israels erhellt: dem Göttinger Alttestamentler Rudolf Smend zum neunzigsten Geburtstag.
Vor fünf Jahren wurde Maltas bekannteste Journalistin mit einer Autobombe getötet. Die Täter sind geständig, aber zur möglichen Verstrickung von Politikern sind viele Fragen offen.
Esther Ferrer gilt als Spaniens erste Performancekünstlerin. Stets hat sie auch ihren eigenen Körper als Mittel eingesetzt. Die Opelvillen Rüsselsheim widmen nun dem vielfältigen Werk der Spanierin die Schau „Ich werde von meinem Leben erzählen“.
Auch an den deutschen Börsen gibt es mehr als die im Index der Standardwerte notierten Unternehmen. Manche haben Tradition, andere entdecken neue Geschäftsfelder, die es zu bestellen gilt.
Auf den Spuren eines alternden Geisterfahrers der Ideengeschichte: Ein exzellent gestalteter Band präsentiert Siegfried Kracauers späte Reisenotizen.
Tyrannen unter sich: Ein Band versammelt zwanzig Porträts von mächtigen Männern quer durch die Weltgeschichte.
Der Platz vor dem Frankfurter Hauptbahnhof soll nach Emilie und Oskar Schindler benannt werden. Doch der vorgeschlagene Name hat sieben Buchstaben zu viel.
Für zwölf Millionen D-Mark wurde in Stuttgart-Stammheim einst eine Mehrzweckhalle für den RAF-Prozess errichtet. Der geschichtsträchtige Ort soll nun einem Haftkrankenhaus weichen.
Die EU-Innenminister beraten über Migration, Lauterbach stellt die neue Impfkampagne vor und der Parteitag der Grünen beginnt.
Noch wird in der Lausitz Kohle abgebaut. Das Deutsche Zentrum für Astrophysik soll dort Spitzenforschung etablieren – und den Strukturwandel erleichtern.
Die Literaturbeilage der F.A.Z. zur Buchmesse bietet wichtige Neuerscheinungen zu Belletristik und Sachbüchern.
Das oberste amerikanische Gericht muss über die Klage der Fotografin Lynn Goldsmith gegen die Warhol-Stiftung befinden. Es geht um ein Bild des Popstars Prince. Die Entscheidung des Supreme Court kann die Kunstwelt erschüttern.
Die Singer-Songwriterin Ashlyn Rae Willson steigt gerade zu einem neuen Indie-Weltstar auf. Sie produziert selbst, spielt hervorragend Klavier – und hat sehr klare Haltungen.
Bildbearbeitung am PC wird immer einfacher. Software mit KI arbeitet fast automatisch. Die besten Apps im Test.
In Frankreich kommt #MeToo erst jetzt an: Die Autorin Hélène Devynck beschreibt die mutmaßlichen Sexualverbrechen des Fernsehjournalisten Patrick Poivre d’Arvor. In der Politik setzt indes ein Geschlechterkampf ein.
Statt sich zum „Jahr des Wassers“ in Wiesbaden etwa mit den Quellen der Kurstadt zu beschäftigen, geht der Künstler auf aktuelle Umweltthemen ein.
Gesichter, Augen und ein Sonnenuntergang – diese Motive haben die Beatles 1966 vor einem Konzert auf eine Tischdecke gekritzelt. Sie wurde dem Caterer kurz darauf gestohlen. Nun bekam er die Decke unerwartet wieder zurück.
Nicht nur die Rendite ist gut, die meisten Anleger verbinden auch noch positive Emotionen mit der Geldanlage. Männer mehr als Frauen.
Im Porträt: Reinhard Sager (CDU), Präsident des Deutschen Landkreistags