Kontrollierter Verrat
Susie Wiles, die Stabschefin des Weißen Hauses, weiß ganz genau, wie man die öffentliche Meinung manipuliert. Etwas Kritisches über ihren Chef zu sagen, ist bloß Teil ihrer wohlüberlegten Strategie.
Susie Wiles, die Stabschefin des Weißen Hauses, weiß ganz genau, wie man die öffentliche Meinung manipuliert. Etwas Kritisches über ihren Chef zu sagen, ist bloß Teil ihrer wohlüberlegten Strategie.
Pastrami-Sandwich und Matzeknödel - wie prägt die jüdische Deli-Tradition das kulturelle Selbstverständnis? David Hadda, Showrunner der Fernsehserie „Die Zweiflers“, erklärt es.
Das Pommersche Landesmuseum Greifswald spitzt seine Sammlung auf Caspar David Friedrich in einer „Galerie der Romantik“ zu. Das geschieht mit viel pädagogischer Intelligenz, blendet aber wichtige Teile der Bestände aus.
Literarische Freiheit für hundert Dollar im Monat: Erzählungen und Essays aus dem Nachlass der amerikanischen Schriftstellerin Harper Lee erscheinen nun auf Deutsch in dem Band „Das Land der süßen Ewigkeit“.
Odyssee in Schwarz: Der ukrainische Regisseur Sergei Loznitsa verfilmt den Roman „Zwei Staatsanwälte“ des Lagerautors Georgi Demidow.
Großer Kinderspaß: James Turek hat im Selbstverlag sein „Entdecker Buch“ herausgebracht, in dem es ein kleines bisschen anders zugeht, als wir das aus Wimmelbildern gewohnt sind.
Das erste Fußballspiel unter Frauen, „feindliche Ausländer“, BBC, Eishockey, Galopp und Pink Floyd: Im Alexandra Palace passierte in 152 Jahren viel. Nun ist klar, dass es dort bald noch lauter wird.
„Friends“-Star Matthew Perry hatte Narkosemittel im Blut, als er starb. Die Spur führte zu Ärzten und Mittelsmännern. Nun wird ein Mediziner verurteilt - eine Gefängnisstrafe bleibt ihm aber erspart.
Eigentlich wirkt Trumps Stabschefin im Hintergrund. Nun gewährte sie seltene Einblicke ins Innenleben des Weißen Hauses – und äußert sich wenig schmeichelhaft über den Präsidenten.
Wählerische Bieter, die bei besonderen Werken weit über die Vorabschätzungen hinausgingen, prägten die Winterauktionen bei Van Ham.
Gefeiert im Theater und im Kino: In seinem großartigen Film „Sein statt Schein“ porträtiert Sören Senn die Ausnahmeschauspielerin Ursina Lardi.
Peter Gross Bau aus dem Saarland gehört zu den wachstumsstärksten Baubetrieben in Deutschland – und zu den ältesten in Familienhand. Die fünfte Generation steht schon bereit.
Seit bald dreißig Jahren ist die Forschung einem Maler auf der Spur, der so gut wie der Meister war, aber ein Phantom blieb. Eine Schau in Leiden will das nun ändern und stellt eine gewagte These auf.
Es ist gerade viel von „Dritten Orten“ die Rede. Meistens wird das Thema sozialdemokratisch verhandelt. Aber es gibt auch Dritte Orte für die oberen Zehntausend. Zum Glück! Eine Liebeserklärung an die Hotelbar als Stütze der Gesellschaft.
Vor einem Jahr bin ich mit meinem Vater nach Syrien gereist. Damals waren die neuen Herrscher noch nicht gefestigt. Jetzt wird deutlich, dass meine „Rückkehr“ wohl eher ein Abschied war.
Zum ersten Mal in Deutschland: Dachau zeigt die Malerei des slowenischen Impressionismus – und untersucht, welche Rolle dabei die Begegnung mit den örtlichen Künstlern spielte.
Steffen Linck kombiniert Folk mit Techno- und House-Musik. Damit kommt er auf Abermillionen Streams, spielt vor zehntausend Fans in der Türkei, auf dem berühmten Coachella-Festival oder in Dubai. Wie funktioniert das fernab des Mainstreams?
Ein Restaurant im alten Gefängnis, eine Konzerthalle wie eine Hutschachtel und der größte Archipel der Welt gleich vor der Tür: Turku, die älteste Stadt Finnlands, ist eine verborgene Perle voller Überraschungen.
Gerüste, Scheinwerfer, halbfertige Kulissen: Das Fotobuch „Dear God, the Parthenon is still broken“ macht sichtbar, was im Kinosaal sonst verborgen bleibt.
Der israelische Regisseur Ran Chai Bar-zvi inszeniert Oscar Wildes Roman „Das Bildnis des Dorian Gray“.
Picasso malte das Werk „Tête de femme“ 1941. Jetzt wird es in einer Tombola für den guten Zweck verlost. Mit gerade mal 100 Euro ist man dabei.
Augenöffnend, zum Augenreiben: Das Leipziger Grassimuseum erforscht mit einer Ausstellung die Geschichte des Designs im „Dritten Reich“. Im Zentrum steht dabei die eigene damalige Rolle.
Der CDU-Politiker Philipp Amthor pflegt sorgsam sein Image als Konservativer. So ist er zum Social-Media-Star geworden. Jetzt soll ausgerechnet er den Staat zukunftsfähig machen.
Thomas Dohmke entdeckte Computer in einem DDR-Klassenzimmer, verkaufte später sein Start-up an Microsoft und führte GitHub durch die KI-Revolution. Jetzt gründet er wieder. Ein Gespräch über Europa und den amerikanischen Traum.
Neben ChatGPT sah Google lange Zeit alt aus. Jetzt hat der Suchmaschinenkonzern aufgeholt – und dürfte in Zukunft in der KI-Welt den Takt vorgeben.
Mitreißend schildert Sebastian Smee, wie eine Gruppe Maler im Kampf mit dem Establishment den Impressionismus erfand. Einige von ihnen schlossen sich sogar den Aufständischen der Pariser Kommune an.
Hans-Jürgen Syberberg lotete in seinen Filmen deutsche Geschichte von Ludwig II. über Karl May bis Adolf Hitler aus. Ein Besuch aus Anlass seines neunzigsten Geburtstags.
Debatten um deutsche Ost- und Westbefindlichkeiten sind mit wachsendem politischen Druck schriller geworden. Paul Ingendaay spricht mit Simon Strauß über sein Buch „In der Nähe“ und die Stadt Prenzlau.
Die polnische Literatur verdankt ihm gleich zwei ihrer größten Meisterwerke. Vor hundert Jahren starb Władysław Stanisław Reymont, der zweite Literaturnobelpreisträger seines Landes.
Ihre Gesichter sind alles andere als infantil: Das Bucerius Kunst Forum in Hamburg zeigt Kinderporträts in der Kunst von Tizian bis Gerhard Richter.
Späte Rückkehr in ihre Heimatstadt: Die Albertina zeigt eine beeindruckende Retrospektive der aus Wien stammenden Fotografin Lisette Model.
Seine Bedeutung für die deutsche Geschichte wird bis heute unterschätzt: Peter Stephan wirft einen neuen Blick auf Leben und Wirken des ersten preußischen Königs.
Wahres Glück jenseits von Glitzer und Glamour: Das hyperdynamische Dubai ist auch zu einem Paradiesgarten für Feinschmecker voller Überraschungen und Verlockungen geworden – vom Dreisternerestaurant bis zum Straßenimbiss.
Erstmals seit der Invasion der Ukraine besucht Putin den Subkontinent. Kritik daran kommt nur von einer Seite.
Was heute selbstverständlich scheint, begann 1914 als Kriegsmaßnahme: das Passfoto. Britta Lange zeigt, wie besetzte Gebiete zu Experimentierfeldern wurden, in denen bis zu drei Millionen Menschen fotografiert wurden.
Familiengeschichten sind die Spezialität von Joachim Trier. Mit seinem neuen Film „Sentimental Value“ beweist der norwegische Regisseur, dass er es in diesem Genre inzwischen zur Meisterschaft gebracht hat.