Warum sind westliche Besucher so begeistert?
Während Minderheiten in Syrien weiter um ihr Überleben fürchten müssen, wissen westliche Orientreisende nach ihrem Buchmessenbesuch in Damaskus gar nicht mehr wohin mit ihrer Euphorie.
Während Minderheiten in Syrien weiter um ihr Überleben fürchten müssen, wissen westliche Orientreisende nach ihrem Buchmessenbesuch in Damaskus gar nicht mehr wohin mit ihrer Euphorie.
Alexej Nawalnyj kam vor zwei Jahren unter unbekannten Umständen in einem russischen Straflager um. Die Behörden sprachen von einer natürlichen Todesursache. Nun gibt es neue Erkenntnisse.
Die deutschen Skeletonis Axel Jungk und Christopher Grotheer rasen bei den Olympischen Spielen aufs Siegerpodest. Der Wettbewerb ist überschattet vom Ausschluss eines Athleten.
Geburtstagskonfrontation in der Geburtsstadt: Das Albertinum in Dresden stellt Paula Modersohn-Beckers Werk dem Schaffen von Edvard Munch gegenüber. Aber leider nicht wirklich nebeneinander.
Für sie ist Theater ein Ort, an dem sich Gefühle nicht einfach wegwischen lassen und wo Reibung entsteht, die weh tut: ein Porträt von Julia Riedler, eine der stürmischsten Schauspielerinnen ihrer Generation.
Mit Freunden und Familie besucht Thomas Bayrle die Ausstellung seiner jüngsten Werke in der Frankfurter Schirn. Das Motto „Fröhlich sein!“ gilt für den ganzen Abend.
Individualität im Rasterrahmen: Die Frankfurter Schirn zeigt, warum das Konzept des Pop-Artisten Thomas Bayrle auch nach sechzig Jahren noch unverändert relevant und modern wirkt
Die mexikanische Fotografin Graciela Iturbide ist bei uns wenig bekannt. Seit fünf Jahrzehnten hält sie die Wirklichkeit ihres Heimatlands in faszinierenden Aufnahmen fest. In einer Berliner Ausstellung kann man sie jetzt entdecken.
Als zweitstärkste Fraktion wollte die AfD in den zweitgrößten Sitzungssaal im Bundestag. In Folge 376 analysieren wir, warum sie damit in Karlsruhe gescheitert ist.
Die Brüssler Modeszene ist reich an prominenten Namen. Diane von Fürstenberg hat sogar eine Suite für das Hotel „Amigo“ entworfen: Unterwegs in einer aufregenden Fashion-Stadt.
Die NASA hat es probiert – Gießener Chemikern ist es gelungen: Sie haben Hexastickstoff erzeugt. Es ist die energiereichste jemals hergestellte Substanz. Sie lockt Militärs und „dunkle Charaktere“ an.
Stadt der Narcos: Culiacán in Sinaloa ist Heimat vieler berüchtigter und verfeindeter Drogenhändler in Mexiko – auf dem Friedhof sind sie in feudaler Atmosphäre vereint.
Anselm Kiefer hat in Mailands Palazzo Reale Bilder erschaffen, die er Alchemistinnen gewidmet hat. Mit ihren Beiträgen zur frühen Chemie und Medizin fanden sie nie Anerkennung. Um späte Gerechtigkeit geht es ihm aber nicht.
Wolfsgeheul und ein Publikum im Friedhofsschick: Das Musical „Dracula“ liefert auch in der Frankfurter Jahrhunderthalle große Balladen und überraschend direkte Gruselmomente.
Vor 150 Jahren wurde die Malerin Paula Modersohn-Becker geboren. Weltberühmt wie einige ihrer Kollegen wurde sie nicht. Aber das ändert sich gerade.
İlker Çatak tritt mit seinem neuen Film „Gelbe Briefe“ im Wettbewerb der Berlinale an. Sein letzter, „Das Lehrerzimmer“, war für den Oscar nominiert. Was dem Regisseur dazwischen geschah, erzählt viel von der Kinobranche.
Die Familie Moskaljow ist vor Verfolgung aus Russland geflohen. Sie hoffte auf Aufnahme in Deutschland. Dann geriet sie in die Mühlen der deutschen Innenpolitik.
Polen baut seine Armee kräftig aus. Da das Land auf eine Wehrpflicht verzichtet, wird der Nachwuchs auch an Schulen gesucht.
Die 1-54 Contemporary African Art Fair bietet in einem marokkanischen Luxushotel die ganze Vielfalt afrikanischer Gegenwartskunst auf. Doch wo sind die Frauen auf der eindrucksvollen Messe?
Der Titel „Triegel trifft Cranach“ ist bräsig, der Film aber ein Meisterwerk. Erst im Untertitel „Malen im Widerstreit der Zeiten“ erspürt man die Kämpfe um den Naumburger Hauptaltar und um figürliche Malerei überhaupt.
Sie gilt als Inbegriff ebenso geistreichen wie stilvollen Briefeschreibens: Vor vierhundert Jahren wurde Madame de Sévigné geboren, die Sittenchronistin aus der Zeit des Sonnenkönigs Ludwig XIV.
Zwei Kinder und der Alltag in der Diktatur: Hasan Hadis Film „Ein Kuchen für den Präsidenten“ erzählt eine Geschichte aus dem Irak unter Saddam Hussein, die mehr als nur historische Bedeutung hat.
Die Ausstellung zu Friedrich Ludwig Weidig im Butzbacher Stadtmuseum ist mithilfe moderner Technik neu gestaltet worden. Möglich hat dies auch die Stiftung Orte der Demokratiegeschichte gemacht.
Eine Carte Blanche ist selten ein Freifahrtschein – und noch seltener ein Erkenntnismotor. Das Genfer MAH zeigt die anarchistischen Unbotmäßigkeiten des John M. Armleder.
Im Mittelpunkt von Kjell Westös Roman „Dämmerung“ über den sogenannten Lapplandkrieg steht eine unwahrscheinliche Liebesgeschichte. Nun erscheint das Meisterwerk der finnlandschwedischen Literatur endlich auf Deutsch.
Ein gigantischer Ballsaal und der größte Triumphbogen der Welt: Donald Trump ist darauf aus, sich an möglichst vielen Orten zu verewigen. Im Falle des Kennedy Centers lief das offenbar nicht nach Plan.
Drei Experten statt Politiker – und plötzlich wirkt die Talkshow wie ein Erkenntnisformat. Bei „Caren Miosga“ ging es um die Lage in Iran, Trumps Drohkulisse und Europas kurze Hebel.
10.000 Fotografien vom Volksstamm der Nuba gehören zum Nachlass von NS-Propagandafilmerin Leni Riefenstahl, der in Berlin erschlossen wird. Bei der Aufarbeitung wurde auch die Sicht von Nuba-Angehörigen einbezogen.
Der Düsseldorfer Waschpulverhersteller Henkel wird 150 Jahre alt. In seinem neuen Buch blickt der Historiker Joachim Scholtyseck tief in die Unternehmensgeschichte mit Glanz, Krisen und NS-Verstrickung.
Wahlverwandtschaften eines Stubenhockers: Das MGK Siegen nähert sich auf kontrastreichen Pfaden der Malerei von Giorgio Morandi. In „Resonanzen“ treffen seine stillen Stillleben und Landschaften auf Werke von Monet bis Albers.
Ausgezeichnete Schüler und ihre Geschichten, auch hinter den Geschichten: Im Frankfurter F.A.Z.-Tower wurden die „Jugend schreibt“-Preise und Joseph-Preise verliehen.
Cézannes Spätwerk in der Fondation Beyeler in Basel, Surrealismus im Museum Scharf-Gerstenberg in Berlin und der Maler Karl Hofer ist in Halle zu entdecken: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Sebastian Thrun zählt zu den einflussreichsten Deutschen im Silicon Valley. Er half, Street View großzumachen, baute ein geheimes Google-Labor mit auf und jagte bereits ein Roboterauto durch die Wüste.
Der Komponist Philip Glass untersagt die Aufführung seiner 15. Symphonie im Kennedy Center Washington. Die dort von Trump eingesetzte Leitung widerspreche den Werten seiner Kunst.
Seit dem Tiktok-Deal teilen sich Trump und Xi Jinping die Kontrolle über den Feed von 1,5 Milliarden Nutzern. Emily Baker-White erklärt, wie die mächtigste App der Welt zur Propagandawaffe wurde.
Die Marvel-Verfilmung „Wonder Man“ zeigt: Superheldengeschichten sind langsam ausgereizt. Die Geschichte des Mannes, der einen solchen unbedingt im Kino spielen will, obwohl er im echten Leben schon einer ist, macht müde. Trotz Spitzenbesetzung.