Der kleine Mann und die Spitze
Wie ein Besessener beobachtete und zeichnete Adolph von Menzel seine Umgebung. Jetzt versteigert Neumeister in München eine private Menzel-Sammlung.
Wie ein Besessener beobachtete und zeichnete Adolph von Menzel seine Umgebung. Jetzt versteigert Neumeister in München eine private Menzel-Sammlung.
Ein Nationalheld und sein Porträtist: Das Deutsche Historische Museum und die Alte Nationalgalerie in Berlin feiern Friedrich den Großen und den Maler Adolph Menzel.
Auf der Art Dubai weicht die revolutionäre Hoffnung auf Veränderung einer kritischen Selbstbespiegelung. Die Messe wagt sich an sperrige Kunst. Ein Rundgang.
Welch staunenswerte Collage: Neunzig Minuten lang porträtiert 3sat Martin Walser. Archivschätze eines halben Jahrhunderts werden zur Mediengeschichte unserer Literatur.
Er flickte den Kameraden die Socken und half alten Leuten über die Straße: Fünfzig Jahre nach seinem Tod wird der Soldat Lei Feng in China wieder zum Helden ausgerufen. Reine Propaganda.
Spaziergang im Familienkreis: Die Ausstellung über Auguste Renoir in der New Yorker Frick Collection untersucht auf vorbildliche Weise die Fragen, die der Maler sich gestellt hat.
Im Porträt: Die Bremer Diabetes-Forscherin Kathrin Mädler über Campuskrippen in Kalifornien, Frauenförderung in den Naturwissenschaften und ihre Schulzeit in der DDR.
Ein Frauenbildnis von Adolph Menzel, eines von Lesser Ury und ein Porträt Friedrich Wilhelms III. gemalt von Ernst Gebauer: ein Blick in den Katalog bei Spik in Berlin.
Der legendäre Modefotograf Peter Lindbergh zeigt Filme - und ist dabei längst unterwegs zum nächsten Projekt.
Für eine Ausstellung hat der Fotograf Frank Horvat seine Bilderwelt in die Virtualität überführt - mit wirtschaftlichen Nebenwirkungen. Doch seine Berliner Galerie kennt eine einfache Lösung.
Von Göttern und Gegenwart, Eigenbrötlern und Exempeln: bei Autoren wie Mathias Gatza und Péter Nadás geht es in diesem Frühjahr um die großen kosmischen Zusammenhänge. Eine Auswahl aus unserer Literaturbeilage zur Leipziger Buchmesse.
Mathias Gatza reist in eine ferne Epoche - und findet dort nichts als Gegenwart. „Der Augentäuscher“ ist vieles in einem: Briefroman, Thriller und Wissenschaftsfarce. Und ein großer Spaß.
Uwe Ochsenknecht ist von 13th Street im Hotel eingesperrt worden, um Gruselgeschichten zu erzählen; das ZDF schnüffelt im Geschäftsleben des Karstadt-Investors herum; das "Terra X"-Special zur Superzeitlupe ist gründlich misslungen; und RTL 2 kombiniert überraschend Voyeurismus mit Tiefgründigkeit. Was diese Woche im Fernsehen los war.
In Mecklenburg hat Joachim Gauck seine ersten 50 Jahre verbracht. Er hat eine Gemeinde aufgebaut, gepredigt und bei der Revolution das Wort geführt. Manche dort schwärmen bis heute von ihm. Für andere ist Gauck nicht ihr Kandidat. Eine Spurensuche.
Auch ein großes Auktionshaus darf sich ungestraft verschätzen. Das zeigt der Streit um eine historische Goldkette aus britischem Adelsbesitz.
Nach frühem Kunststudium macht Madeleine Solms als Porträt-Malerin späte Karriere. Gerade stellt sie in Gießen aus.
Ein böser Zauberer im Reich des Begehrens: Die Villa Stuck in München zeigt das verstörende Werk des früh verstorbenen Fotografen Mark Morrisroe.
Er ist „der Kerl, der Harry Potter war“. Und wie geht es jetzt weiter? Daniel Radcliffe über das Aufwachsen am Filmset, die erste Liebe, Heiraten, Gedichte und zu viel Geld.
Anna Katharina Hahn erhebt die Kinderlosigkeit zum Exempel für das bürgerliche Problem des ungelebten Lebens. Ihr Roman „Am Schwarzen Berg“ ist eine ebenso gruselige wie großartige Milieustudie.
Thomas von Steinaeckers neuer Roman ist ein großartiges Porträt unserer Zeit. Gegen diese Krise ist selbst eine Versicherungsangestellte machtlos.
Ein Jahr lang steht Brüssel im Zeichen seiner kulinarischen Schätze. „Brussellicious 2012“ heißt das Freudenfest, bei dem von der Imbissbude bis zum Sternerestaurant alle mitmachen.
Gunter Sachs hinterlässt eine bedeutende Kunstkollektion. Sie zeigt, wie weit sein Blick tatsächlich reichte. Schon bald soll sie in London zur Auktion kommen.
Merton Simpson hat drei Leidenschaften: die afrikanische Kunst, die Malerei, die Jazzmusik. Und alle drei lebt er.
Randy Newman zieht in der Alten Oper Frankfurt zwei Stunden lang sein Publikum in den Bann.
Erst mit Mitte fünfzig haben er und sein Bruder die Musik zum Beruf gemacht. Kaum zehn Jahre später ist Bernd Ulrich, Kopf und Sänger der „Amigos“, ein gemachter Mann. Ein Märchen der Volksmusik.
Von Mars bis Venus, von Weltallromantik bis zu verpixelter Pornographie: Das Münchner Haus der Kunst zeigt die Vielfalt von Thomas Ruffs Fotografien.
Mit dem Vierteiler „Titanic“ schreibt der Engländer Julian Fellowes abermals Fernsehgeschichte. Der Untergang ist nur das Ende, die Reise ins Offene sein Ziel.
Eine hohe Wahlbeteiligung ist den Mullahs heilig. Die iranischen Parlamentswahlen gelten als Stimmungstest im Machtkampf der radikalen Kräfte um Präsident Ahmadinedschad mit der religiösen Führung.
Am Spätnachmittag in einem Berliner Luxushotel strahlt Steven Soderbergh die gleiche professionelle Ruhe aus wie alle seine Filme seit seinem Debüt „Sex, Lügen und Video“. Aber das täuscht. Steven Soderbergh über seine Tops und Flops in Hollywood.
Die Moda Donna wird ihrem Namen gerecht: In Mailand dreht sich alles um bedeutende Frauen - auf dem Laufsteg und im Leben.
Munchs Bildkompositionen spiegeln verschiedene Strömungen aus Film, Fotografie und der Malerei der Moderne wider. „Der optische Raum“ zeigt in „Edvard Munch. Der moderne Blick“, wie der Maler damit experimentierte.
So ist er eben: eine Kämpfernatur und manchmal etwas undiplomatisch. Hubert Seipels Dokumentation „Ich, Putin“ zeichnet ein realistisches Bild des vermutlich nächsten russischen Präsidenten.
Die Nostalgie lebt! Bei der Oscar-Verleihung wird „The Artist“ zum Film des Jahres. Ein kleines deutsches Wunder gibt es auch – allerdings nur dank Sandra Bullock. Und eine Veranstaltung, die man im letzten Jahr schon gern totgesagt hätte, erlebt ein Comeback: die Verleihungszeremonie selbst.
Wiedersehen mit einem fast Vergessenen: Das Museum von Besançon zeigt Zeichnungen und Radierungen von Gérard Vulliamy.
Was vom Fernsehen bleibt, werden Filme wie dieser sein: Dominik Graf nimmt mit einer filmischen Liebeserklärung Abschied von seinem verstorbenen Kollegen Oliver Storz.
Ein Meer von „Kimjongilia“-Blumen, dazu eine riesige Militärparade, Eislauf-Show, Synchronschwimmen und Feuerwerk. Nordkorea feiert den 70. Geburtstag des verstorbenen Staatsführer Kim Jong-il.