Durch die malerische Brille
Maria Bubenik zeigt ihre von Medienbildern motivierten Arbeiten im Frankfurter Kunstverein Familie Montez.
Maria Bubenik zeigt ihre von Medienbildern motivierten Arbeiten im Frankfurter Kunstverein Familie Montez.
Bessere und ästhetisch gewagtere Filme als in den etablierten Reihen: Zwischen Rebellion und Repression ist die „Generation“ womöglich die innovativste Reihe der Berlinale.
Margaret Thatcher wollte Großbritannien wiederaufrichten. Sie kämpfte gegen Sozialismus und das Establishment. Der Film „The Iron Lady“, der heute auf der Berlinale vorgestellt wird, beleuchtet Thatchers menschliche Seite. Prompt wird wieder über ihr politisches Erbe gestritten.
Bisher steht Reinhard Grandke im Schatten seines Bruders Gerhard. Das dürfte sich nun aber ändern: Als DLG-Chef will er Städtern das Landleben nahebringen - mit einer neuen Frankfurter Messe.
Video, Malerei und Objekte dreier Künstler thematisieren in der Kunsthalle Mainz das Verhältnis von Rolle und wahrem Wesen.
Kleiner Junge auf großer Fahrt: Michael Ondaatje erzählt in seinem neuen Roman „Katzentisch“ von einer Ozeanüberquerung, die eigene Erinnerungen des Autors zum Leuchten bringt.
Gelungene Positionsbestimmung: Das NRW-Forum in Düsseldorf zeigt mit der Ausstellung „State of the Art“, was Gegenwartsfotografen umtreibt.
In Paris findet eine charmante Auktion mit einer Sammlung von „Dessins d’écrivains“ statt. Manch ein Schriftsteller zeigt Talent - manch anderer nicht.
Winfried Hassemer war zwölf Jahre Richter am Bundesverfassungsgericht, die Hälfte davon als Vizepräsident. Der Frankfurter Rechtsprofessor ist auch als Anwalt ein gefragter Mann geblieben.
Das Germanische Nationalmuseum will Albrecht Dürers „Selbstbildnis“ ausleihen, die alte Pinakothek gibt es nicht her: Ein Blick in die Geschichte des Gemäldes.
Die Mächtigen lieben ihn als den Rubens unserer Zeit. Dabei versteht er die Malerei als Prozess der Befreiung, der jedem etwas sagen soll: zum achtzigsten Geburtstag von Gerhard Richter.
In der Spätantike wurde die Sehnsucht nach Vergeistigung immer stärker: Der Religionswissenschaftler Guy Stroumsa hat im Wandel der Opferkulte den zentralen Wendepunkt ausgemacht.
Burma macht gerade Blitzkarriere. Seit seine Diktatoren die Demokratie entdeckt haben, ist das Land vom Schmuddel- zum Hätschelkind der Welt geworden. Alle lieben es jetzt. Und es geht auch gar nicht anders.
Auf die Berliner Museumslandschaft ist Georg Baselitz schon lange wütend. Er findet, sie habe ihre Verpflichtungen nicht erfüllt. Deshalb zeigt er seine Ausstellung nun an der Peripherie: in der Villa Schöningen.
In „Das Meer am Morgen“, der auf der Berlinale deutsche Premiere feiert, erzählt Volker Schlöndorff von Ernst Jünger und verbeugt sich vor dem französischen Nationalhelden Guy Môquet.
Das erste „Duesseldorf Photo Weekend“ bespielt die ganze Stadt. Neben öffentlichen Institutionen nehmen auch Galerien daran teil - ein Rundgang.
Den Beginn der Abrissarbeiten des Südflügels des Stuttgarter Hauptbahnhofs haben – auch wegen winterlicher Temperaturen – nur etwa 80 Bahnhofsgegner begleitet. Mit heftigen Protesten rechnet die Polizei dagegen bei der Räumung im Schlossgarten.
Wieder zählen Herkunft und Marktfrische: Das gilt für die Londoner Auktionen mit Impressionismus und Moderne wie für die mit zeitgenössischer Kunst.
Die Bilanz des Schweizer Auktionsmarkts 2011 zeigt: Die Klassische Moderne kann ihr hohes Preisniveau halten. Schwerer dagegen haben es die Alten Meister.
Friedrich der Große als Vorbild? Richard von Weizsäcker kennt niemanden, der ihm nacheifert. Zu Christian Wulff schweigt der Altbundespräsident bei „Anne Will“.
Albert Filbert verlässt nach 14 Jahren die HSE in Darmstadt. Er hat das Unternehmen vom Versorgungsmonopolisten zu einem „Nachhaltigkeitskonzern“ umgebaut.
Ein Feldherr, ein Dichter und ein Landesvater auch: Aus Anlass des dreihundertsten Geburtstags von Friedrich dem Großen widmen sich neue Bücher allen Facetten des Preußenkönigs.
Gegen Christian Wulffs ehemaligen Sprecher Olaf Glaeseker und den „Nord-Süd-Dialog“-Veranstalter Manfred Schmidt ermittelt die Staatsanwaltschaft. Es geht um Bestechung.
Das Leben einer Frau ähnelt einem Haus mit vielen Zimmern. Edith Whartons großer Roman bietet Stoff genug, sich im Glück des Lesens zu verlieren.
Soeben wurde in Japan das Marie-Laurencin-Museum geschlossen. Ist das Flechtheim-Porträt aus seinem Bestand eine frühe Fälschung des Erfinders der „Sammlung Jägers“?
„Mutti, Mutti, er hat überhaupt nicht gebohrt.“ Tut er es doch, hat der Zahnarzt des Jahres 2012 moderne Behandlungseinheiten zur Verfügung, die mit dem Marterstuhl von einst nur wenig gemein haben.
Ein Rückblick auf die zehn besten Auktionsergebnisse 2011 in Spanien zeigt: Die Krise ist dort schon der Normalzustand. Von erhöhter Sorge keine Spur.
Kurz vor dem zweihundertsten Dickens-Jubiläum zeigt sich: In Großbritannien zieht man alle Register. Zum Fest gibt es Biographien, Verfilmungen, Ausstellungen und Kernsätze.
Der Vater der Kunstgeschichte bestimmte wie kaum ein anderer Künstler das Bild, das wir von ihm haben: Gerd Blums Biographie des Giorgio Vasari.
Barack Obama wollte es anders machen als alle anderen - seine Töchter Malia und Sasha zahlen trotzdem den üblichen Preis.
Slowenien ist schön. Es gibt dort Berge und Meer. Wer das Land kennenlernen möchte, sollte aber um Himmels willen einen Bogen um die Kulturhauptstadt Maribor machen.
Dem Sohn und Erben von Estée Lauder, Ronald Lauder, gehört eine fabelhafte Kunstsammlung. Zurzeit kann sie in der New Yorker Neuen Galerie besichtigt werden.
Die Manipulation von Fotografien hat nicht erst im Digitalzeitalter begonnen. Aber durch Bildbearbeitung in der Kamera erreicht sie eine neue Dimension und wird zu einem frei verfügbaren Gestaltungsmittel.
Nach sechs Jahrzehnten hat die berühmte Kunsthandlung Beyeler in Basel geschlossen: Eine kleine Geschichte der Galerie und ihres Eigentümers.
Der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney stärkt mit markigen Sprüchen seine Gegner. Eine glatt geschliffene Rhetorik ist seine Sache nicht - aber immerhin gewinnt sein Wahlkampf mit der Aufregung ein wenig Würze.
Berlin hat viele Gesichter. Das will die Imagekampagne "be Berlin" zeigen. Eines davon gehört zu Stefanie-Lahya Aukongo.