Der Pionier der Ökofonds
Alfred Platow, einst Hausbesetzer, führt heute Deutschlands wichtigsten Ökofonds. Sein Erfolgsrezept: Er denkt gegen den Strich.
Alfred Platow, einst Hausbesetzer, führt heute Deutschlands wichtigsten Ökofonds. Sein Erfolgsrezept: Er denkt gegen den Strich.
Anna Risi ist Nanna. Anselm Feuerbachs Rollenporträts von ihr sind gemalte Liebeserklärungen. Das Museum Wiesbaden feiert den Maler und die herrliche Römerin.
Ein in dieser Form eher seltenes Porträt: „Hauser“ stellt Karlheinz Hauser vor, der als multifunktionaler Koch nicht nur seine Spezialküche im Gourmetrestaurant bewältigen muss.
Der Slogan stammt aus der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts, seine Dreizeiler sollen ganze Jahr 2014 über in der gedruckten F.A.Z. auftauchen, dazu bei FAZ.NET: Kilroy was here.
Der Slogan stammt aus der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts, seine Dreizeiler sollen das ganze Jahr 2014 über in der gedruckten F.A.Z. auftauchen, dazu bei FAZ.NET: Kilroy was here.
Amazon hat im vergangenen Jahr für Schlagzeilen gesorgt. Erst mit Leiharbeitern und Streiks, dann mit der Idee, Pakete per Drohne zuzustellen. Amazon-Chef Jeff Bezos ist aber noch längst nicht so bekannt wie die Chefs von Google und Facebook. Ein Porträt.
Ein Jahr voller Kultur geht zu Ende: Zeit für einen Rückblick auf das, was gut war. Und einen Ausblick auf interessante Termine der nächsten Monate.
These: Grübler sind die besseren Kommissare und Psychopathen die besseren Täter. Gelingt dem jüngsten Borowski-Tatort aus Kiel der Beweis?
Warum auch? Es gibt keinen Grund. Gegenwartskunst ist zwar teuer, aber als Deko macht sie einiges her.
In San Francisco werden Busse attackiert, die Angestellte der Google-Welt zur Arbeit bringen. Zugleich strebt der Risikokapitalist Tim Draper einen Volksentscheid an: Er will den Staat Kalifornien auflösen und das Silicon Valley zur freien Republik Technikland machen.
Was ist deutsch? Und was ist modern an den Deutschen? Die neu zu entdeckende Schriftstellerin Ricarda Huch hat eine der klügsten Antworten auf diese Fragen gegeben.
Belabbes Benkredda aus Frankfurt hat für seine tunesische Videoplattform einen Preis bekommen, den schon Bill Clinton gewann. Geholfen hat dem Frankfurter dabei Jürgen Habermas. Und sein Französischlehrer an der Musterschule.
Volker Ullrich hat eine Biographie über Adolf Hitler und dessen Kanzlerzeit bis 1939 geschrieben, vernachlässigt dabei jedoch den Blick auf die Deutschen, ohne die er nichts geworden wäre.
Es ist schon gute Tradition, dass Christie’s und Sotheby’s in Zürich parallel Schweizer Kunst versteigern. Es sind die bekannten Namen, die dort Erfolge feiern. Doch das Spitzenlos fällt ästhetisch aus der Reihe.
Verwandt in Gegensätzen: Die Mannheimer Kunsthalle eröffnet mit Max Beckmann und Otto Dix nach drei Jahren ihren sanierten Jugendstilbau.
Aus der Literatur ist er nicht wegzudenken und auch die Philosophie ging an ihm nicht vorbei: Jutta Person hat dem Esel ein sehr einnehmendes Porträt gewidmet.
Rund einen Monat vor Beginn der Syrien-Konferenz nahe Genf geht Machthaber Baschar al Assad in die Offensive. Es sieht sogar so aus, als könnte er sich als Bollwerk im Kampf gegen Al Qaida inszenieren.
Sprechakte auf der Buchstabentreppe: Vor hundert Jahren, am 21. Dezember 1913, erschien in der Sonntagsbeilage der New Yorker Zeitung „New York World“ das erste Kreuzworträtsel der Geschichte.
Michail Chodorkowskij bediente sich einst geschickt aus der Konkursmasse eines zerfallenen Staates und wurde mit seinem Ölkonzern zum reichsten Mann des Landes. Der Traum währte nur kurz. Ein Porträt.
In Chemnitz zeigt eine großartige Kunstschau jene untergegangene Welt, in deren Mittelpunkt der Bergbau stand. Zugleich illustriert „Schicht im Schacht“ den Weg der DDR vom Zukunftsoptimismus zur Resignation.
Eine Frauenliebe: In Cannes gewann „Blau ist eine warme Farbe“ die Goldene Palme - heute wurde er in Frankreich zum „Film des Jahres 2013“ gekürt. Von der Premiere an aber gab es auch manchen Protest gegen Inhalt wie Form.
Vor dem WM-Viertelfinale rätselt Dänemark: Wer ist dieser Landsmann namens Heine Jensen, der die deutschen Handballfrauen so erfolgreich macht?
In „Bloody Daughter“ zeichnet die Filmemacherin Stéphanie Argerich ein intimes Porträt ihrer berühmten Mutter, der Pianistin Martha Argerich. Das Ergebnis ist eine luzide Hommage an die weltentrückte Künstlerin.
Niemand hat es vor ihm gewagt, die junge, angeblich hoffnungsvolle sowjetische Gesellschaft derart schonungslos zu betrachten. Jetzt liegen die Erzählungen von Leonid Dobyčin in der deutschen Übersetzung von Peter Urban vor.
Der New Yorker Kunsthändler Richard Feigen klagt gegen das Auktionshaus Lempertz in Köln: Die Entscheidung könnte für den Handel mit restitutionsbehafteten Bildern grundsätzliche Folgen haben.
Die Protokolle der Bundesregierung aus dem Jahr 1969, dem Kanzlerwechsel von Kiesinger zu Brandt, bieten auch immer wieder Momentaufnahmen, die zum Vergleich mit der Gegenwart einladen.
Zehn Tage nach seinem Tod ist der südafrikanische Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela ist am Sonntag im Familiengrab in seinem Heimatdorf Qunu beerdigt worden. An den Trauerfeierlichkeiten nahmen Politiker aus aller Welt teil.
Ryan O’Neal streitet seit Wochen um ein Warhol-Bild Farrah Fawcetts. Die Geschichte des Porträts scheint ebenso turbulent wie die fast 30 Jahre währende Beziehung zwischen Fawcett und O’Neal.
„Heino, das war der Sänger der schweigenden Mehrheit“. So jedenfalls spricht der platinblonde, schwarz Bebrillte von sich selbst. In einer Arte-Dokumentation zum 75. Geburtstag des Sängers kommen zum Glück noch viele andere zu Wort.
Erinnerungen, aber nicht an die „gute alte Zeit“: Die Fotografien von Erika Wachsmann hinterlassen in der Frankfurter Ausstellungshalle gemischte Gefühle.
In den nächsten Tagen kann einem in Frankfurt immer wieder dieselbe Frau begegnen: Die Ausstellung „Roni Horn. Portrait of An Image“ ist nicht nur in der Schirn Kunsthalle zu sehen, sondern auch im öffentlichen Raum.
Seine besten Arbeiten sind Kirchenfenster, aber er hinterließ auch meisterliche Tafelbilder: die Berliner Gemäldegalerie zeigt ein Werk des vergessenen Renaissancemalers Guillaume de Marcillat.
Loriots akribische Lebensgeschichten: Seinem langjährigen Mitstreiter Stefan Lukschy gelingt es, die Erinnerung an einen großen Komiker wachzuhalten.
Die Sympathieträger und gutaussehenden Kollegen, die ihm in seinen Filmen zum Fraß vorgeworfen werden, reißt er aufs Schönste aus ihren Routinen: Dem Schauspieler John Malkovich zum Sechzigsten.
Marcel Reich-Ranicki nannte ihn einmal den wohl einzigen deutschen Verleger von Rang, der trotz seines immensen Erfolges keine Feinde habe: Dem scheidenden Hanser-Chef und Dichter Michael Krüger zum Siebzigsten.
Das bildgewaltige Werk „La Grande Bellezza“ bekommt den Europäischen Filmpreis. Der italienische Film gewinnt den Hauptpreis und drei weitere Trophäen. Den Deutschen bleibt nur ein Achtungserfolg.