Der Meister des Bösen aus Moskau
Die Publizistin Masha Gessen beschreibt Russland als postkommunistischen Mafiastaat. Jetzt wird sie mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung geehrt.
Die Publizistin Masha Gessen beschreibt Russland als postkommunistischen Mafiastaat. Jetzt wird sie mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung geehrt.
In Großbritannien bremst eine 415 Jahre alte Regelung die Brexit-Pläne der Regierung May aus. In Deutschland widmet man sich stattdessen lieber den Themen der Zukunft. Was sonst noch wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Posy Simmonds zeichnet wieder einmal ein meisterhaftes Frauenporträt: In „Cassandra Darke“ lässt sie eine betrügerische Kunsthändlerin auftreten, die plötzlich noch mit ganz anderen Verbrechen als den eigenen konfrontiert wird.
Chemnitz hat ein Problem, weil die Stadt sich schwertut im Umgang mit dem Rechtsextremismus. Das hat sich zuletzt an der Trauerfeier für einen Neonazi gezeigt. Und nun startet auch noch ein bedeutender Prozess. Ein Besuch vor Ort.
#MeToo auf dem „New Yorker“: Ein Kunsthistoriker widmet einem Titelblatt des Comiczeichners Chris Ware eine Bildbeschreibung. Obwohl er genau hinsieht, landet der Interpret im falschen Film.
Die Geburtsstunde eines politischen Talents: Im Fernsehwahlkampf mit Marine Le Pen macht Macrons Europaministerin Nathalie Loiseau klar, wo sie steht. Diese Sendung wird als Lehrstück über die französische Gesellschaft in die Geschichte eingehen.
Haben Sie Zeit und Lust, Samstag oder Sonntag etwas im Rhein-Main-Gebiet zu unternehmen? Eine Übersicht über die wichtigsten Termine.
Der Demokrat Beto O´Rourke kündigt offiziell an, ins Präsidentschaftsrennen einzusteigen. Bei den Demokraten steigt damit die Zahl der Bewerber auf 15.
Das Northern Territory ist groß und weit und leer. Doch dann taucht wie eine Oase ein Pub im Nirgendwo auf.
Der Chefredakteur der „Jungen Freiheit“ schießt scharf gegen AfD-Rechtsaußen Björn Höcke. Seine publizistischen Wasserträger keilen zurück – in den rechten Medien brodelt der Richtungsstreit: Es geht um den Einfluss auf die AfD.
Was bewegte Stauffenberg zum Attentat – in einer Lage, da eigentlich nichts mehr zu retten war? Sicher nicht Kritik am Nationalsozialismus. Es war die Lektüre Stefan Georges, schreibt Thomas Karlauf in einer neuen Biographie.
Zuschauer erheben sich zur Schweigeminute. Ultras hissen ein Kreuz. Ein Spieler hält ein Hooligan-Trikot hoch. Beim Chemnitzer FC wird um einen Rechtsradikalen getrauert.
Wenn es einen geistigen Urheber des Hitler-Attentats am 20. Juli 1944 gab, dann war es Stefan George. Niemand hat Claus von Stauffenberg so geprägt wie der Dichter. Ein Vorabdruck.
In New York eröffnet die 25. Armory Show und zeigt, wie man inmitten all der internationalen Messen die amerikanischste Kunstverkaufsschau von allen bleibt.
Manche Garantiegeber aber machten schöne Schnäppchen: Die Zeitgenossen-Auktionen bei Sotheby’s, Christie’s und Phillips in London.
Svenja Schulze. Sie ist Umweltministerin. Und übt noch. Ihr Bekanntheitsgrad mag noch nicht sonderlich groß sein, doch das könnte sich mit dem neuen Entwurf zum Klimaschutzgesetz ändern.
Als die Frau eines ehemaligen Bundeskanzlers – darauf wurde Loki Schmidt häufig reduziert. Dabei war sie viel mehr. An diesem Sonntag wäre sie 100. Jahre alt geworden. Ein Buch zeigt nun ihre naturliebende Seite.
In London gibt es wohl kaum eine Frau, die besser gekleidet wäre: Caroline Issa. Die Stil-Ikone spricht im Stil-Fragebogen über ihr Multitasking-Talent und die schickste Frau, die sie kannte.
Eine Woche lang spekulierten alle über eine Affäre zwischen Lady Gaga und Bradley Cooper. Wann hat man eigentlich verlernt, was Kunst ist?
Das wäre das große Los gewesen: Sechs Episoden meines Lebens aus der Zeit, bevor der Zweite Weltkrieg zu Ende ging und ich erwachsen geworden bin.
Nicht durchgehend auf dem Forschungsstand: In seinem neuen Buch will Jan Assmann in zwölf Porträtstudien eine Archäologie der Moderne betreiben. Dabei scheut er nicht, Theoretiker wie Hegel miteinzubeziehen.
Die Journalistin und Romanautorin Anna Haag erhielt unter dem NS-Regime Publikationsverbot, führte jedoch Tagebuch. Aus ihren hellsichtigen Notizen zum Leben im „Dritten Reich“ hat der Germanist Edward Timms ein Porträt verfasst.
Ergebnisse der Auktionen mit Moderner Kunst bei Christie’s und Sotheby’s in London.
Was Gast und Freundschaft miteinander zu tun haben: Im Bregenzerwald kann man den Winter als das erleben, was er immer war – eine Zeit, in der man die Gemeinschaft pflegt.
Michael Cohens Aussage im Kongress zeichnet ein düsteres Bild von Donald Trump. Bei dem Auftritt warnt er die Amerikaner vor zu großer Loyalität zu ihrem Präsidenten.
Seit acht Tagen wird die 15 Jahre alte Rebecca aus Berlin vermisst. Ihre Familie nutzt auch soziale Medien, um nach dem Mädchen zu suchen. Am Dienstagnachmittag sollen in Neukölln Flugblätter verteilt werden.
In der Vergangenheit wurden wiederholt Staatsgeheimnisse gelüftet, weil Soldaten Fotos ihrer Einsätze in sozialen Medien veröffentlichten. Dem soll nun ein Ende gesetzt werden – mit einem Handyverbot im Dienst.
Mary Boone, die einst mächtigste Galeristin New Yorks, muss ins Gefängnis. In was für einer Welt lebt die eigentlich? Über die moralische Ökonomie der Kunst.
Vor einer Woche ist ein Mädchen aus Berlin verschwunden. Die Kriminalpolizei konnte ein Verbrechen bisher nicht ausschließen. Bei der Suche wurden schon Spürhunde eingesetzt.
Zwanzig Jahre lange war David Dawson Assistent von Lucian Freud. Jetzt kuratiert der Maler eine Retrospektive in der Royal Academy in London. Ein Gespräch über den Alltag mit dem großen Porträtisten und Sitzungen mit der Queen.
Zeichnen mochte Karl Lagerfeld schon immer. Doch erst in seinen späten Jahren ist er auch als Karikaturist bekannt geworden. Bundeskanzlerin Angela Merkel fand das nicht so witzig.
In Bayern ist die politische Stimmung angespannt: Ministerpräsident Eisner steht gewaltig unter Druck. Trotzdem scheint er sich weiter an die Macht zu klammern.
Karl Lagerfeld, der das Erbe von Coco Chanel neu belebte, ist gestorben. Er war ein ganz anderer Typ als die selbstquälerischen Modekünstler, die sich gerade so mit ihrer Mode ausdrücken können, aber meist nicht mit ihren Worten.
Aus den Reihen der Gelbwesten erschallen neuerdings „Juden raus“-Schreie. Macron ist an den Entwicklungen am Rande der Staatskrise nicht ganz unschuldig.
Demonstranten der „Gelbwesten“-Bewegung beschimpften in Paris den Philosophen Alain Finkielkraut unter anderem als „Drecksjuden“. Bei der Gruppe sei Antisemitismus sehr verbreitet, sagte der Intellektuelle im Nachhinein. Nicht alle verurteilten die Übergriffe.
Das einstige Lieblingshobby der Deutschen schien fast in Vergessenheit geraten. Doch das Kegeln lebt – besonders auch bei jungen Menschen. Was steckt dahinter?