Die großzügigste Schenkung ihrer Geschichte
Für die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen ist es eine sehr gute Nachrichter: Viktoria von Flemming übereignet ihr Gerhard Richters Gemälde „Mauer“ aus dem Jahr 1994.
Für die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen ist es eine sehr gute Nachrichter: Viktoria von Flemming übereignet ihr Gerhard Richters Gemälde „Mauer“ aus dem Jahr 1994.
Es wird viel darüber geredet, was Toni Kroos auf dem Platz tut – zu sehen ist das in der Dokumentation über ihn, die nun ins Kino kommt, fast nicht. Dafür gibt es Augenblicke, die einem fast schon zu intim erscheinen.
Der größte Waldbrand in der Geschichte von Mecklenburg-Vorpommern könnte das Werk eines Brandstifters gewesen sein – vier Dörfer mussten evakuiert werden, die Landesregierung hofft auf himmlische Hilfe.
Demonstranten in Hongkong stürmen das Parlament. Über Tage hatte sich die Wut aufgestaut. Nun rechnen die Teilnehmer der Proteste mit dem Schlimmsten.
Das Pariser Musée d’Orsay zeigt eine virtuose Berthe Morisot. Dabei legt die Ausstellung den Schwerpunkt der Retrospektive auf die Figuren in ihren Bildern.
Ihr neues Buch soll nicht als Botschaft verstanden werden: Die amerikanische Schriftstellerin Rachel Kushner im Gespräch über Frauengefängnisse, Zeitgenossenschaft und die großen Unterschiede zwischen Arm und Reich.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat keinen leichten Stand, oft wird seine Legitimität unterminiert. Auf die neue Richterin kommen große Aufgaben zu.
Über Madonna war gerade wieder eine Menge Hämisches zu lesen, und sie hat sich ordentlich beschwert darüber. Sicher, Selbstironie war nie ihre Stärke. Aber warum sollte sich ein Popstar alles gefallen lassen?
Man sah den Wald vor lauter Bäumen nicht: Das Frankfurter Städelmuseum zeigt erstmals die verblüffenden Parallelen zwischen Schnitzen und Schneiden bei den drei Expressionisten Kirchner, Heckel und Schmidt-Rottluff.
Die Berliner Galerie CFA zeigt „Beckmann im Dialog“ mit den Malerinnen Cecily Brown, Dana Schutz und Ella Kruglyanskaya.
Renovierungsarbeiten im Louvre machen einen Umzug des berühmtesten Gemäldes der Welt unvermeidlich. Dabei gibt es gute Gründe, Leonardo da Vincis „Mona Lisa“ möglichst nicht zu bewegen.
Zur Erinnerung an den Redakteur und Filmkritiker Michael Althen hat die F.A.Z. einen Preis ausgeschrieben. Zum siebten Mal soll eine Form der Kritik gewürdigt werden, die analytische Schärfe und Emotion verbindet.
Donald Trump macht Stephanie Grisham, die Stimme der First Lady, zu seiner Sprecherin. Sie wird auch Chefin für strategische Kommunikation – eine machtvolle Position.
Hessens Innenminister Peter Beuth findet deutliche Worte für das Geständnis des Tatverdächtigen. Ein Großteil der Ermittlungsarbeiten ist aus Hessen unterstützt worden.
Weil sie ein christliches Symbol trägt, sorgt eine gerade versteigerte Münze für Aufsehen. Sie zeigt, wie spannend der Markt für antike Münzen sein kann und was sich von Jahrhunderte altem Metall lernen lässt.
Die amerikanische Pop-Diva Madonna hat ein Porträt der „New York Times“, das sich unter anderem mit ihrem Alter befasst, scharf kritisiert. Sie fühle sich durch den Artikel „vergewaltigt“, schrieb Madonna bei Instagram.
An diesem Dienstag kommen neue 100- und 200-Euro-Scheine mit weiteren Sicherheitsmerkmalen in Umlauf. Damit ist die Rund-Erneuerung der Euro-Scheine abgeschlossen.
Der Fotograf Tyler Mitchell hat Beyoncé für die Vogue fotografiert. Warum sein Werk politischer ist als jede kritische Biennalenkunst.
Timon und Melchior Grau studieren Kunst. Die erste Leuchte, die sie für ihren Vater Tobias Grau entworfen haben, ist eine minimalistische Skulptur.
Die Digitalkamera Fuji GFX 50R hat üppige Maße. Dennoch ist diese spiegellose Digitalkamera, die professionellen Ansprüchen genügt, relativ klein und sehr schön handlich.
Dreißig Jahre nach dem Fall der Mauer fährt Altbundespräsident Joachim Gauck einmal quer durch die Republik und redet mit Rechten, Linken, Intellektuellen und Zeitzeugen aus Ost und West.
Vilhelm Hammershøi war alles andere als ein dänischer Provinzler: Er bereiste Frankreich, Italien, Deutschland und England und entwickelte einen rätselhaften Stil, der sich jeder Psychologisierung entzieht.
Als Hugo von Hofmannsthal 1927 in München als Redner auftrat, ließ er sich fotografieren. Ein Jahr später trat Stefan George mit ihm am gleichen Ort in bildpolitische Konkurrenz.
Als erste Frau hatte sie den Goldenen Löwen in Venedig erhalten, ihr Lebenswerk wurde mit einem Oscar geehrt, ihre Filme produzierte sie selbst: Im Alter von neunzig Jahren ist Agnès Varda gestorben.
Der Sonderermittler hat keine Verschwörung Donald Trumps mit Russland aufgedeckt, wie sie sich viele Amerikaner seit Jahren ausgemalt haben. Manche Gegner des Präsidenten wollen das nicht wahrhaben.
Das Frankfurter Liebighaus zeigt Werke aus der jüngst erworbenen Sammlung Reiner Winklers mit 200 Statuen aus Elfenbein. Der Werkstoff ist wie geschaffen für Motive aus der Antike.
So einen Hippie hat die Welt seit Jahrzehnten nicht gesehen: Matthew McConaughey raucht sich im Floridafilm „Beach Bum“ weise.
Der Milliardär Jim Ratcliffe hat das Radsport-Team von Sky übernommen – obwohl das Image der Mannschaft angekratzt ist. Als Nächstes könnte der umtriebige Brite einen Premier-League-Klub kaufen.
Bibiana Amon stand nicht nur für Romanfiguren von Robert Musil und Franz Werfel Modell, sondern auch für den Maler Egon Schiele. Ein Recherche-Zickzack zwischen Fakten und Fiktion.
Begeistert von der Demokratie und ein blendender Schreiber: Robert A. Caro, der Biograph von Lyndon B. Johnson und Robert Moses, ist einer der großen Schriftsteller der Gegenwart – und bei uns unbekannt.
Es scheint, als ob Siri Hustvedt einfach alles wüsste. Jetzt hat die Amerikanerin neue Essays veröffentlicht – und einen neuen Roman: „Damals“.
Auf dem Weg zum NHL-Superstar: Leon Draisaitls Bilanz könnte in dieser Saison kaum besser sein – und jetzt brauchen die Edmonton Oilers seine Hilfe mehr denn je. In der vergangenen Nacht hat er gezeigt, was er drauf hat.
Der Fotograf Martin Parr kämpft mit menschlichen und allzu menschlichen Motiven in der Londoner National Portrait Gallery gegen den Brexit.
Andreas Scheuer ist auch zuständig für die digitale Infrastruktur in Deutschland und den Aufbau des 5G-Netzes. Auf Trab halten den Bayern aber Themen aus der alten Welt.
Die sarkastische Personifizierung seines Autors: In der Netflix-Serie „After Life“ zeigt der britische Komiker Ricky Gervais, wieso ihn Hollywood fürchtet.
Nach mehr als dreißig Jahren hat der kasachische Präsident Nasarbajew am Dienstag seinen Rücktritt angekündigt. Der Personenkult um ihn dürfte aber weitergehen – künftig soll die Hauptstadt seinen Namen tragen.