Wenn Vater zum Problemkind wird
Im Hamburger „Tatort“ wird die Dekonstruktion des zuvor aufgebauten „Yippee-ki-yay-Männerbildes“ betrieben, „Tschill Out“ enthält jedoch nur Spurenelemente von Selbstironie.
Im Hamburger „Tatort“ wird die Dekonstruktion des zuvor aufgebauten „Yippee-ki-yay-Männerbildes“ betrieben, „Tschill Out“ enthält jedoch nur Spurenelemente von Selbstironie.
Eine Journalistin wird tot aufgefunden. Sie hatte zu den illegalen Machenschaften eines Energiekonzerns recherchiert: Das Team des „Polizeirufs“ aus Brandenburg zieht mutig ein großes Thema groß auf.
Der „Tatort“-Krimi im Ersten ist oft ein Quotenknaller. Der Spitzenwert lag 2019 bei mehr als vierzehn Millionen. In diesem Jahr war der Krimi wieder beliebter als in den Jahren zuvor. An welchen Ermittlern liegt das wohl?
Ein paar Polizisten wollen auch mal ihren Schnitt. Sie spekulieren mit Insiderwissen an der Börse. Oberkommissarin Eyckhoff soll sie dingfest machen. Für Verena Altenberger ist das im Münchner „Polizeiruf“ abermals eine große Rolle.
Als sich Wolfgang Winkler vor sechs Jahren vom „Polizeiruf“ aus Halle verabschiedete, hatte er zusammen mit Jaecki Schwarz fünfzig Fälle gelöst. Jetzt ist der Schauspieler im Alter von 76 Jahren gestorben.
Mit seinen Äußerungen, die sich auch gegen den Mitteldeutschen Rundfunk richteten, sorgte der Kabarettist Uwe Steimle immer wieder für Kontroversen. Jetzt ist für den Sender das Maß voll, Steimle fliegt aus dem Programm.
Mit dem „Tatort: Querschläger“ feiert die Krimireihe ihre Podcast-Premiere. Uticha Marmon hat eine Erzählstimme geschrieben, die den amtlichen Thrillertonfall beherrscht. Und was wird aus der „Whodunit“-Story?
Hinter der Kamera und für den Ton war bei den „Tatort“-Krimis im vergangenen Jahr nicht eine Frau beschäftigt. Auch insgesamt ist der Anteil weiblicher Kreativer bei dem Format gering. Jetzt reden sie.
Maryam Zaree wurde im Iran geboren, ist in Frankfurt aufgewachsen und als Schauspielerin erfolgreich. Mit „Born in Evin“ hat sie einen Erstlingsfilm vorgelegt, der Biographie ist und das große Ganze trifft.
Der „Polizeiruf“ ist wieder einmal einem Mädchenmörder auf der Spur. Doch die Schauspieler Anneke Kim Sarnau und Charly Hübner machen daraus zusammen mit Regisseur Damir Lukacevic starkes Fernsehen.
Im „Polizeiruf“ aus München gibt es eine Nachfolgerin für den von Matthias Brandt verkörperten Ermittler Hanns von Meuffels. Mit Verena Altenberger als Streifenpolizistin wird in der Tat alles anders.
Der Film „Polizeiruf 110: Der Ort, von dem die Wolken kommen“ läuft am Sonntag, den 15.09. um 20:15 Uhr auf ARD.
Hier wird nicht nur das Thema verspielt: Der „Polizeiruf 110: Heimatliebe“ präsentiert dem Publikum Verlierer und Verlorene, nur auf das große Schauspiel wartet man vergebens.
Ein spektakuläres Verbrechen, ein Chef, dem die Nerven durchgehen, und zwei Ermittlerinnen mit Durchblick: Das neue Team des „Tatorts“ aus Dresden wird sich so rasant einig, dass man nur staunen kann.
Meditative Traktorfahrt ins finstere Zentrum der Kollektivpsyche: Der letzte „Polizeiruf“ mit Matthias Matschke spießt sein Thema mit der Mistgabel auf.
Er war auch im echten Leben ein Kämpfer für die gerechte Sache: Der Serien-Darsteller Maximilian Krückl ist mit 52 Jahren gestorben.
Im neuen „Polizeiruf 110“ aus Magdeburg suchen die Ermittler einen Serientäter. Aber nicht nur diese Annahme ist fraglich. Wir haben den Fall mit Experten besprochen.
Der Magdeburger „Polizeiruf 110“ wird immer besser. Umso trauriger, dass Matthias Matschke ihn verlässt. Diesmal geht es um Einsamkeit durch Zuneigung aus Einsamkeit.
„Polizeiruf 110: Zehn Rosen“ läuft am Sonntag, den 10.02. um 20.15 Uhr im Ersten.
Der Ostfriesenkrimi-Reihe des ZDF mit Christiane Paul als seherisch begabter Kommissarin geht die Puste aus: Die neue Folge ist eine Enttäuschung ohne Pointe.
Matthias Brandt tritt zum letzten Mal als Kommissar Hanns von Meuffels auf. Er sprach schon vor zwei Jahren davon, die Rolle zu beenden. Sein Abgang ist einer mit Würde und Melancholie.
Der Tod eines Au-pair-Mädchens führt im neuen „Polizeiruf 110“ zum Wiederaufrollen eines alten Vermisstenfalles im deutsch-polnischen Grenzgebiet. Wie realistisch war die Folge? Wir haben nachgefragt.
Im neuen „Polizeiruf 110“ aus Rostock wird ein Freigesprochener mit einem späteren DNA-Test doch noch überführt. Warum ist es so schwer, ihn wegen seiner Tat abermals vor Gericht zu stellen?
Schwach anfangen, stark aufhören: Der Rostocker „Polizeiruf“ weiß, wie das geht. Er handelt von einem Mord, der ungesühnt bleibt. Doch dann nimmt Kommissarin Katrin König das Heft in die Hand.
Im neuen „Polizeiruf 110“ aus Magdeburg geht es um illegale Autorennen mit tödlicher Folge. Ist die Rechtslage wirklich so schwierig, wie im Fernsehkrimi dargestellt? Wir haben Experten gefragt.
War es Mord oder Fahrlässigkeit? Der Magdeburger „Polizeiruf“ nähert sich der adrenalinberauschten Raser-Szene aus der Opferperspektive. Ben Becker hat einen bärenstarken Auftritt.
Ein syrischer Asylsuchender belästigt eine junge Frau. Vier rechtsradikale Jugendliche treten ihn darauf tot. Einer von ihnen wird vom Verfassungsschutz akquiriert. Reine Fiktion? Wir haben nachgefragt.
Jan Bonnys „Polizeiruf: Das Gespenst der Freiheit“, der vorletzte Fall mit Matthias Brandt, handelt vom Horror einer Gesellschaft ohne Empathie. Das ist großes Fernsehen.
Im neuen „Polizeiruf 110“ aus Rostock geht es wieder um das neue Lieblingsthema des Sonntagabendkrimis: Mord in einer rechtspopulistischen Partei. Mehr Plausibilität hätte dabei nicht geschadet.
Zwischen einem „national befreiten“ Biobauernhof und dem Tod im Dienste der „Bewegung“: Im Rostocker „Polizeiruf 110“ ist ein Mord Teil der Politik.
Angestellt beim Staat? Gelenkt vom einer höheren Macht? Im Münchner „Tatort – Freies Land“ ermitteln die Kommissare Leitmayr und Batic unter „Reichsbürgern“.
Die Messlatte für den neu vorgestellten Peugeot 508 liegt hoch: Der vor einem halben Jahrhundert lancierte 504 hinterließ große Fußstapfen.
Wollen die nur für den Ernstfall gewappnet sein – oder ihn auch herbeiführen? Der neue „Polizeiruf 110“ spielt unter Preppern. Wir haben nachgeforscht.
Der „Polizeiruf 110: Demokratie stirbt in Finsternis“ zeigt: Das dunkelste Dunkeldeutschland liegt in Brandenburg. Da muss man auf das Schlimmste gefasst sein.
Schauspieler Charly Hübner hat einen Film über die Anti-Rechts-Band Feine Sahne Fischfilet gedreht. Mit Frontmann Jan Gorkow spricht er über Wut, Angst, Heimat – und darüber, wie es ist, vom Verfassungsschutz beobachtet zu werden.
Man kennt ihn als Shakespeares Jago, als Mann im Parka – oder als Kommissar Tauber im „Polizeiruf 110“. Heute wird Edgar Selge 70 Jahre alt.