Literaturnobelpreise für Olga Tokarczuk und Peter Handke
In diesem Jahr sind gleich zwei Literaturnobelpreise vergeben worden, da die Verleihung 2018 wegen eines Vergewaltigungsskandals in der Schwedischen Akademie ausgefallen war.
In diesem Jahr sind gleich zwei Literaturnobelpreise vergeben worden, da die Verleihung 2018 wegen eines Vergewaltigungsskandals in der Schwedischen Akademie ausgefallen war.
Müssen sich die Jungen den Respekt erst verdienen, bevor sie die Alten kritisieren dürfen? Christian Fürchtegott Gellerts Verse aus dem Jahr 1754 demonstrieren die Zeitlosigkeit dieser Frage.
Hier liest man sich gerne fest: Karlheinz Brauns Erinnerungsbuch macht die deutsche Bühnen- und Kulturgeschichte von 1945 bis heute lebendig.
Keiner teilte so generös seinen Enthusiasmus für Literatur: Zum Tod des Journalisten, Essayisten und Dichters Peter Hamm.
Maja Vidmars Gedichte zählen zur jungen, kraftvollen slowenischen Lyrik. Diese Verse beschwören Kinobilder vor dem inneren Auge und bleiben doch zweideutig.
Eine Lesetour durch die Gedichtekalender 2019 für Groß und Klein: Unser Autor hat die beliebtesten Verssammlungen für das kommende Jahr vorgestellt. Eine Übersicht.
Ist er der Letzte seiner Art? An seiner Einzigartigkeit besteht kein Zweifel. Dem Haupt- und Selbstdarsteller Herbert Achternbusch zum achtzigsten Geburtstag.
Ein Besuch im Territorium des Aleksandar Tišma: Vom Nachleben eines großen europäischen Erzählers und seinem schwierigen Verhältnis zu den Deutschen, bei denen er besonders beliebt war.
Auf seinem neuen Album findet das erste Wiener Heimorgelorchester einen eigenen Sound. Etwas von Rammstein steckt darin – und deutlich mehr Humor.
Alice in den Vorstädten: Peter Handkes spätes Epos „Die Obstdiebin“ blickt durch jüngere Augen auf seine Lebensthemen und rettet die Menschen durch Tanz.
Peter Handkes Notizbücher sind weltberühmt. Dass auch Zeichnungen darin zu finden sind, ist kaum bekannt – jetzt sind sie in Berlin zu betrachten. Ein Erlebnis.
Dieses Gedicht bietet Verse von der Dichte eines Laubwerks. Hermann Lenz beschreibt in ihm einen seltenen Vogel, der in die Vergangenheit zurückruft.
Kino der Freundschaft, Theater der Liebe: Wim Wenders hat ein Zweipersonenstück von Peter Handke verfilmt. Doch „Die schönen Tage von Aranjuez“ setzt auf eine Idee von Nähe, die nur bedingt funktioniert.
Wollen wir etwa zurück zur puritanischen Fiktionskritik? Wer heute von einem „Überdruss an erfundenen Geschichten“ redet und stattdessen das vermeintlich Authentische preist, sitzt selbst einer Fiktion auf.
Nicht schon wieder Pilzesammeln im stummen Wald: Corinna Belz hat ein Filmporträt über Peter Handke gedreht, ist dabei aber einem fatalen Irrtum erlegen.
Ein altes Landhaus mit Blick auf Paris, ein Text von Peter Handke und nur zehn Tage Drehzeit: Wim Wenders über seinen Film „Die schönen Tage von Aranjuez“ im Wettbewerb von Venedig.
Vor fünfzig Jahren versetzte ein junger Schriftsteller, den viele für ein Mädchen hielten, der Gruppe 47 einen Schlag, von dem sie sich nicht mehr erholte. Ein Besuch in Princeton, wo Peter Handke Furore machte.
Am 22. April 1966 fuhr die Gruppe 47 nach Princeton. Es wurde die berühmteste Klassenfahrt des deutschen Literaturbetriebs. Ein Gespräch mit dem Schriftsteller F. C. Delius, der dabei war.
Claus Peymann inszeniert am Burgtheater das neue Stück von Peter Handke. Ist das wirklich das Theaterereignis des Jahres? Es herrscht jedenfalls herzhafte Endzeitstimmung.
Kapuzinerberg und Mönchsberg gehören zu Salzburg wie Mozart und die Festspiele, werden aber wenig beachtet. Dabei bieten sie sich für ungewöhnliche Bergtouren voller Geschichten und kulinarischer Überraschungen an.
Peter Handkes Protest gegen die Selbstgefälligkeit der Gruppe 47 ging in die Literaturgeschichte ein. Was regt den Schriftsteller heute noch auf? Woher kommt die Wut und was wird aus ihr? Ein Gespräch.
In Oslo, wo Peter Handke den hochdotierten Ibsen-Preis entgegennehmen sollte, wurde der Dichter mit Buhrufen empfangen und als Faschist beschimpft. Jetzt hat er seine Pläne mit dem Preisgeld geändert.
Vor fünfzehn Jahren wurde der Reporter Gabriel Grüner im Kosovo erschossen. Seine Kollegen jagten den Mörder jahrelang, bis sie ihn fanden. Vor Gericht musste der Täter nicht. Ein Freund reist jedes Jahr zum Todesort. Von einem, der nicht vergessen wird.
Museen sind Orte der Entschleunigung. In ihnen können wir nachvollziehen, wie etwas zeitlos wird. Kann man diesen Prozess eigentlich beschleunigen - im Internet zum Beispiel?
Peter Handke ist der Waldgänger der Gegenwartsliteratur, ein beharrlicher Wanderer seiner Geschichte. Sein „Versuch über den Pilznarren“ ist viel mehr als das: eine Erzählung der Suche nach dem Märchenhaften.
Die Wahl ist vorbei. Und bald alles. Man könnte jetzt Pilze sammeln wie Peter Handke oder ein Pils aufs Ende trinken wie Stephen Emmott. Ein herbstlicher Essay über die innere Lage im Land.
„Sprechfolterung“ könne sein Stück auch heißen, hat Peter Handke 1967 seinem Stück „Kaspar“ vorangestellt. Das Stück darüber, wie jemand durch Sprechen zum ...
Verleger, Lektoren und Redakteure, die davon etwas verstehen, sagen, Ulla Unseld-Berkéwicz sei eine gute Verlegerin, modern, mit einem Gespür für frische
Die Sprache ist eine Chimäre. Sie kann Befreier sein und Tyrann, öffnet uns die Welt und schließt uns in ihr ein. Jedes Wort, das einen Gegenstand, einen ...
Neues Spiel, neues Glück! Die Theatersaison ist in vollem Gange. Und aus der Tatsache, dass im altehrwürdigen Frankfurter Fritz-Rémond-Theater der immer noch ...
Es waren Tage der Nichtgeschichten, der Egalgeschichten und der Vollkommenegalgeschichten. Es waren Tage der grotesken Überintellektualisierung - „Die Tage der ...
Und von Thomas Bernhard träumte: In seinem neuen Prosaband lässt sich Walter Kappacher in die Karten schauen.
Er wollte Verleger werden und Suhrkamp auf Trab bringen. Jetzt hassen ihn die Autoren und die Suhrkamp-Chefin treibt ihr böses Spiel.
Vom Tod zum Leben: Mit seinen neuesten Variationen des Immergleichen erweist sich Josef Winkler als meisterlicher Proust des aussterbenden katholischen Landlebens
Ein Autor, der mich in derartiger Form beschimpft, gehört aus dem Verlag geschmissen.“ Diesen Satz ließ Hans Barlach, dem über die Medienholding AG Winterthur ...
Suhrkamp muss Hans Barlach zwei Millionen Euro zahlen – womöglich ein vernichtender Schlag für den Verlag. Was will der Anteilseigner mit diesem Sieg erreichen?