So war das bestimmt nicht gemeint
Der Fliegenpilz in Reihe 11 beschwert sich: Peter Handkes „Publikumsbeschimpfung“ wird im Schauspiel Frankfurt unter der Regie von Claudia Bauer zu einem Musical mit Witz und höherer Bedeutung.
Sie will sich nicht auf ein Genre festlegen lassen, aber Schreiben ist ihr alles: Margaret Atwoods Erinnerungen „Book of Lives“ sind jetzt auf Deutsch erschienen.
Der Fliegenpilz in Reihe 11 beschwert sich: Peter Handkes „Publikumsbeschimpfung“ wird im Schauspiel Frankfurt unter der Regie von Claudia Bauer zu einem Musical mit Witz und höherer Bedeutung.
Peter Handkes „Publikumsbeschimpfung“ kehrt nach Frankfurt zurück. Regisseurin Claudia Bauer inszeniert das legendäre Stück im Jubiläumsjahr am Schauspiel Frankfurt neu.
Österreicher sind nicht gut im Gewinnen. Sie teilen gern mit, was ihnen fehlt. Ihr Humor ist ein Umgehungshumor: Auszug aus einer Poetikvorlesung über die Kunst des Verlierens.
Vor 30 Jahren erschien Peter Handkes „Winterliche Reise“ nach Serbien. Was heute die Neuen Rechten prägt, war damals schon alles da: Die Entwertung von Analyse zugunsten des Affekts, gepaart mit passiv-aggressiver Opferhaltung.
Viel literarisches Kapital in Bronze und Stein – aber wo bleibt Peter Handke? Versuch über einen Besuch im spanischen Soria.
Kann ich mal Ihre Bechers haben? Das Ismaninger Kallmann-Museum macht einen Hausbesuch beim Verleger und Sammler Lothar Schirmer – und zeigt ausgewählte Gegenwartskunst von Twombly bis Handke.
Der Nobelpreis wird seit 1901 in den Kategorien Physik, Chemie, Medizin oder Physiologie, Literatur, Frieden und seit 1969 auch in Wirtschaftswissenschaften verliehen. Wer sind die Preisträger? Und wie viele Frauen wurden ausgezeichnet?
Wim Wenders wird demnächst achtzig, und die Bundeskunsthalle in Bonn feiert ihn mit einer Ausstellung. Zu den Fundstücken gehören ein Brief an Willy Brandt und Alternativtitel für „Der Himmel über Berlin“.
Der erste und letzte Zeuge wahrer Empfindung: Der dreiundachtzigjährige Peter Handke erinnert in einem langen Gespräch an die lebensbejahende Kraft der Traurigkeit.
Zum F.A.S.-Literatur-Spezial zur Leipziger Messe 2025: Die Suada des Literaturbetriebs.
In seinem neuen Buch „Schnee von gestern, Schnee von morgen“ gibt sich Peter Handke tiefenentspannt: Er tanzt mit der Sprache, bespiegelt sich selbst und nimmt gelassen das eigene Verschwinden in den Blick.
Auf der Bühne, im Kino, in Büchern und auch in der Politik: Das Dämonische, das vor hundert Jahren im Schwange war, feiert in unseren Tagen fröhliche Urständ.
Nur eine Verlängerung von Hitlers Methoden durch einen Unrechtsstaat? Wie der ehemalige bosnische Präsident Alija Izetbegović den Nahostkonflikt beschrieb. Und wie seine Texte bis heute weiterwirken.
Am Beispiel Thomas Klings und Peter Handkes zeigt sich die Art, wie Schriftsteller sich selbst unsterblich machen wollen.
Der wichtigste aller Literaturpreise ist bislang viel zu selten an asiatische Autoren gegangen. Mit dem Nobelpreis für die Südkoreanerin Han Kang wird das jetzt endlich einmal korrigiert.
Wie mich Siegfried Unseld in seinen Orden aufnahm: Zum hundertsten Geburtstag des Verlegers am 28. September 2024 erinnert sich der Suhrkamp-Autor Thomas Meinecke an den Mann, seinen Verlag und seine Häuser.
Peter Handke ist zur Vorstellung der Online-Edition seiner Notizbücher nach Berlin gekommen. Es wird wohl eines der größten Editionsvorhaben des 21. Jahrhunderts werden.
Der Band „Gute Nachbarn“ besiegelt die fruchtbare Beziehung Peter Handkes zu dem 1988 verstorbenen französischen Dichter René Char, von der beide profitierten.
Erzählung als Essay: Søren Ulrik Thomsen schreibt in „Store Kongensgade 23“ feinsinnig über das Lebensende seiner Mutter. Allerdings enthält der Text eine gefährliche Empfehlung für den Umgang mit psychischen Krankheiten.
Skandal am fünften Tag im Dschungelcamp: Heinz Hoenig trommelt zum Frühsport und wird glatt der kulturellen Aneignung verdächtigt.
Sie hat mit vielen großen Regisseuren gedreht, aber die Rollen ihres Lebens spielte sie für Rainer Werner Fassbinder: Effi Briest, Lili Marleen und Maria Braun. Am 1. Weihnachtstag wird Hanna Schygulla achtzig.
Peter Handkes wilde und freie Wanderer-Figuren bleiben faszinierend. In seinem melancholischen Spätwerk „Die Ballade des letzten Gastes“ ist aber auch herauszuhören, welchen Preis sie für ihr Leben bezahlen.
Sophie Semin-Handke hat in der vergangenen Woche eine deutsch-französische Buchhandlung eröffnet. Hier trifft man auf Texte, die selbst in Deutschland beinahe aus dem Angebot verschwunden sind. Ein Besuch.
Hass, Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft: Ivo Andrić hat mit „Die Brücke über die Drina“ einen Roman geschrieben, der uns dem Städtchen Višegrad näherbringt. Und den großen, universellen Fragen.
46 Kritikerinnen und Kritiker haben sich über die vergangene Saison gebeugt und ihre Auswahl getroffen: Das sind die besten Aufführungen, Schauspieler und Bühnenbilder.
Halt auf Verlangen: Franz Hohler erwandert sich langsam und in Etappen den Weg zur Rheinquelle – und findet Schwemmgut der Zeit.
Manche entdecken in Soria die geheime Seele Kastiliens, andere kommen nur nach Hause und finden ein kleineres, aber kein schlechteres Leben: Über eine literarische Lieblingslandschaft.
Hellwach und gut beschäftigt: Rieke Süßkow hat Handke am Burgtheater in Wien inszeniert und in Mainz Hans Henny Jahnn entstaubt. Jetzt arbeitet sie am Schauspiel Frankfurt und schwärmt vom Fassbinderhaften der Stadt.
Bosniens Serbenpräsident Dodik pflegt besonders enge Beziehungen zum Kreml. Doch wirkliche Macht hat Moskau in Bosniens Serbenrepublik nur in einem Bereich.
Ein triumphierender Text, eine desinteressierte Inszenierung: Die Uraufführung von „Zwiegespräch“, der neuen dramatischen Poesie von Peter Handke, am Wiener Akademietheater, ist ein Skandal.
Der Literaturnobelpreisträger Peter Handke wird achtzig Jahre alt. Wer einen Einstieg in das große Werk des Schriftstellers sucht, sollte mit diesem eher schmalen Band beginnen.
Umstritten von Beginn seiner Laufbahn als Schriftsteller an: Zum achtzigsten Geburtstag von Peter Handke steht uns der größte Teil seines Werks noch bevor.
Literaturnobelpreisverleihung an Annie Ernaux +++ gesundheitliche Folgen des Cannabis-Genusses +++ Susanne Schröter +++ Titelbild „Von Draghi zu Meloni“
Gott gibt die Nüsse, aber er knackt sie nicht: Peter Handke spricht im Deutschen Literaturarchiv in Marbach über den Lyriker Fabjan Hafner, die Geheimnisse der Poesie und die Kunst des Übersetzens.
Kaum war der einhellige Jubel über die Vergabe des Literaturnobelpreises an Annie Ernaux verhallt, wurden Antisemitismusvorwürfe gegen die französische Schriftstellerin erhoben. Aber was haben sie mit ihrem Werk zu tun?
Der Literaturnobelpreis geht an die Französin Annie Ernaux. Ausgezeichnet wird das autofiktionale Werk einer feministischen Ikone der ersten Stunde.