Konzerne sollen Gewinne offenlegen
Künftig sollen alle Konzerne Umsätze, Gewinne und Mitarbeiterzahlen für jeden EU-Staat ausweisen. Das gilt auch für Google und Co. Steuerflucht soll so erschwert werden.
Künftig sollen alle Konzerne Umsätze, Gewinne und Mitarbeiterzahlen für jeden EU-Staat ausweisen. Das gilt auch für Google und Co. Steuerflucht soll so erschwert werden.
Die „Panama Papiere“ bringen Staatschefs und Stars in Erklärungsnot. Auch die Spitzensportler Lionel Messi und Nico Rosberg gehören dazu, sie sollen Briefkastenfirmen besitzen. Was ist das Problem?
Der britische Premier hat zwar zugegeben, Vermögen auf den Bahamas gehalten zu haben, aber auch betont: Von Steuertricks könne keine Rede sein. Doch die Zweifel an seiner Darstellung wachsen.
Die Schlagzeile, die man bisher vergebens suchte: Den deutschen Politikern genügt die Macht!
Die Begriffe „Offshore“ und „Steueroasen“ sind in aller Munde. Wie groß ist dieses Geschäft, und wo sitzen die großen Profiteure? Ein Überblick.
Cameron wegen Panama Papers unter Druck. Festnahmen in München: Entscheidung über Haftbefehl erwartet. Bericht: Jede dritte Hartz-IV-Sanktion zu Unrecht verhängt.
Cameron hat wohl doch Geld in Steueroasen angelegt. Oppositionspolitiker fühlen sich „in die Irre geführt“. Die ersten Rücktrittsforderungen werden bereits laut.
Fünf Tage nach der ersten Enthüllung einer Briefkastenfirma seines verstorbenen Vaters, räumt der britische Premierminister ein, dass er daran auch beteiligt war. Er habe Anteile im Wert von rund 30.000 Pfund besessen, sie aber verkauft, bevor er Premierminister wurde.
Die EU droht nach dem Briefkastenfirmen-Skandal mit Sanktionen. Die Europäer sollen sich binnen sechs Monaten auf eine gemeinsame „Schwarze Liste“ für Steueroasen einigen.
An deren Briefkastenfirmen sei überhaupt nichts problematisch. Die Berichte über das Milliarden-Vermögen von Cellist Sergej Roldugin hält er ohnehin für Stuss - und er hat einen Verdacht, wer hinter den Enthüllungen steckt.
Wien ist als Finanzplatz für Russland interessant. Jetzt ist der Chef einer Bank zurückgetreten, die mit Russen Geschäfte machte. Gegen Kunden der Bank ist bereits in mehreren Fällen wegen des Verdachts der Geldwäsche ermittelt worden.
In China eine Offshore-Firma zu gründen kostet umgerechnet weniger als 1000 Euro und dauert gerade einmal zwei Wochen. Nicht wenige Chinesen haben das in den vergangenen Jahren genutzt. Die chinesische Führung ist nervös.
Seit der Veröffentlichung der „Panama Papers“ kämpft Panama um seinen Ruf. Die Regierung ergreift nun die Initiative. Gleichzeitig fordert sie auch Respekt in der Debatte um Offshore-Geschäfte.
Der in die Kritik geratene isländische Ministerpräsident soll endgültig zurückgetreten sein – teilt ein Sprecher seiner Partei mit. Neuwahlen seien für Herbst geplant, ein anderer solle so lange die Regierungsgeschäfte übernehmen.
Nicht alles ist verwerflich, was heimlich gemacht wird. Der Wunsch nach Anonymität hat bisweilen einen guten Grund.
Kaum im Amt, kommt der neue Fifa-Präsident Infantino unter Druck. Von klarer Führung weit und breit keine Spur – und seinen alten Arbeitgeber bedroht nun ein Strafverfahren.
Obama sagt Steueroasen weltweit den Kampf an. Er sollte aber auch in seinem eigenen Land Druck machen. Denn Briefkastenfirmen sind auch dort beliebt - zum Beispiel in Delaware.
Der britische Regierungschef gibt eine Stellungnahme zu seinen privaten Finanzen ab - die mittlerweile vierte. Rückendeckung bekommt er von seinem größten parteiinternen Widersacher.
Panama-Stadt ist der Musterknabe Mittelamerikas. Sicher, modern und mit einer gesunden Wirtschaft, da passen die Panama-Papiere schlecht zum Selbstverständnis.
Barack Obama will Steuerschlupflöcher stopfen. Und wer hat die Daten der Kanzlei Mossack Fonseca gestohlen? Die Panama Papers sorgen für viel Wirbel. Ein Überblick.
Auch Gianni Infantino soll in dubiose Geschäfte mit einer Briefkastenfirma verwickelt sein. Mit deutlichen Worten wehrt sich der neue Fifa-Präsident gegen die Vorwürfe.
Wer „Steueroase“ oder „Offshore“ hört, denkt an exotische Finanzplätze wie die Britischen Jungferninseln. Doch tatsächlich machen es ausgerechnet OECD-Staaten Steuerhinterziehern und Geldwäschern besonders einfach.
Der isländische Ministerpräsident will sein Amt nur vorübergehend abgeben. Am Dienstag hatte seine Partei noch mitgeteilt, Gunnlaugsson sei zurückgetreten. Er war wegen der Beteiligung an einer Briefkastenfirma unter Druck geraten.
Die nun bekannt gewordenen Tausenden Briefkastenfirmen in Panama rufen Politiker rund um die Welt auf den Plan. Nun mischt sich der amerikanische Präsident ein. Und die OECD.
Die Enthüllungen über Zehntausende Briefkastenfirmen in Steueroasen sorgen weiterhin für weltweite Unruhe
Die im Zentrum der Panama-Enthüllungen stehende Anwaltskanzlei holt zum juristischen Gegenschlag aus. Deren Chef glaubt zu wissen, wer die Daten über Tausende Briefkastenfirmen entwendet hat.
Weil die Berenberg Bank in den Recherchen zu Briefkastenfirmen auftaucht, steht deren Chef, Hans-Walter Peters, im Fokus. Das Institut fühlt sich zu Unrecht beschuldigt.
Schon erstaunlich, wie attraktiv das Modell „Steueroase“ ist. Es kennt keine Grenzen. Zu den Investoren gehören Autokraten und Diktatoren, Politiker und deren Familien. Wie peinlich!
Islands Ministerpräsident ist durch seine Verbindungen zu einer Briefkastenfirma unter Druck geraten. Am Dienstag erklärte Sigmundur Gunnlaugsson nach Angaben seiner Partei den Rücktritt.
Die Firma eines Briten soll von den Jungferninseln aus Sanktionen ignoriert und den nordkoreanischen Waffenhandel unterstützt haben. Doch der Banker weist jede Verantwortung von sich.
Die europäischen Christdemokraten wollen Panama und die Kanzlei Mossack Fonseca in den Sonderausschuss des Europaparlaments zur Steuerflucht zitieren. In Deutschland drängen die Grünen darauf, dass sich der Bundestag mit den „Panama Papers“ befasst.
Die brisanten neuen Offshore-Dokumente stammen aus Panama. Doch sie zeigen: Weltmarktführer in Sachen Steueroasen ist jemand ganz anderes.
Lionel Messi und sein Vater sind in einem Steuerverfahren angeklagt. Die Panama Papers scheinen den Ruf des Weltfußballers wieder anzukratzen. Die Familie reagiert mit deutlichen Worten.
Nach den Enthüllungen um die Geschäfte von Briefkastenfirmen in Panama fordern deutsche Politiker Konsequenzen. Manche wollen die Offshore-Geschäfte sogar gänzlich verbieten.
Die Staatsmedien in China sind von der Zensur angewiesen worden, sämtliche Berichte über Offshore-Firmen in Steueroasen zu löschen. Auch in Sozialen Netzwerken wird die Suche nach „Panama Papers“ verhindert – und mit ernsten Konsequenzen gedroht.
Einen Tag hat die Kanzlei Mossack Fonseca abgewartet, jetzt sind die Finanzanwälte aus Panama zum Gegenangriff übergegangen: Ihre Kritiker hätten keine Ahnung vom Finanzgeschäft und würden falsche Rückschlüsse ziehen. Ihr eigentliches Geschäft laufe ganz anders.