Im Licht der Öffentlichkeit
So wie unlängst Sigmar Gabriel machen es viele Politiker: Sie tragen ihr Privates an die Öffentlichkeit und scheuen keine Selbstentblößung mehr. Ehemals eherne Regeln werden neu definiert.
So wie unlängst Sigmar Gabriel machen es viele Politiker: Sie tragen ihr Privates an die Öffentlichkeit und scheuen keine Selbstentblößung mehr. Ehemals eherne Regeln werden neu definiert.
Unter Profiteuren: Eine beeindruckende Studie legt die unrühmliche Geschichte des Kunsthandels in der Zeit des Nationalsozialismus frei.
Papst Benedikt XVI. beschließt seine Jesus-Trilogie, Maria-Sybilla Lotter sondiert Konzepte von Verantwortung und Richard von Schirach beschäftigt sich noch einmal mit Physikern im Nationalsozialismus. Dies und mehr in den F.A.Z.-Sachbüchern der Woche.
Das Jahr 1963 war das erste Jahr meines Theologiestudiums am Katechetischen Oberseminar in Naumburg an der Saale. Im September des Vorjahres war ich dort nach ...
Mit einer Gedenkstätte in Berlin soll künftig an das Schicksal von mehr als 600 000 italienischen Soldaten erinnert werden, die in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs von Nazi-Deutschland inhaftiert wurden. Das schlägt eine Historikerkommission vor, die jetzt ihren Bericht vorlegte.
Die Klassische Archäologie gehört bisher nicht zu den geisteswissenschaftlichen Fächern, die sich intensiv mit ihrer jüngeren Geschichte und im Besonderen mit
Nach der Gründung des Landes Nordrhein-Westfalen 1946 entstanden innerhalb der staatlichen Verwaltung „Wiedergutmachungsbehörden“, die den Wohlfahrtsämtern unterstellt wurden. Diese waren zuständig für die Entschädigung, Versorgung und Betreuung von Verfolgten des Nationalsozialismus.
Von „Rommel“ bis „Inglorious Basterds“: Woran liegt es eigentlich, dass Nazis in deutschen Historienfilmen immer viel zu gut aussehen?
Strohtrockene Pädagogik kann nicht der einzige Weg der Annäherung sein: Ein Gespräch mit Nico Hofmann, dem Produzenten des heute Abend im Ersten ausgestrahlten Films über Erwin Rommel.
„Vom Aufbau her ist die Geschichte ein klassisches Königsdrama“: Der Regisseur Niki Stein über Erwin Rommel als Figur im Widerstand - und in seinem Fernsehfilm.
Es hat lange gedauert, nun wurde das „Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas“ in Berlin eröffnet. Der Weg dorthin war steinig.
Ulrich Noethen hat Hans Falladas Roman „Ein Mann will nach oben“ eingelesen. Er hat dabei für sich und uns ein wahres Sprachparadies entdeckt. Entstanden ist so das Hörspiel einer einzigen Stimme.
Der frühere Verfassungsschutzpräsident in Thüringen, Roewer, hat ein Buch geschrieben. Über die Terrorgruppe NSU lässt er viele Fragen offen. „Verschwörungstheorien“ verweigert er sich, nimmt aber in Anspruch, den Durchblick zu haben.
Die deutschen Intellektuellen kämpfen noch nach Jahrzehnten mit der Last ihrer Geschichte in zwei totalitären Diktaturen, vor allem mit der eigenen
Die erste deutsche Demokratie - die der Weimarer Republik - war eine Demokratie ohne Demokraten. Sie brach vor dem Hintergrund der sozialen Folgen der ...
Zwei italienische Gemälde kamen während des Nationalsozialismus in das Museum Wiesbaden. Dort ermittelte man die Erben der Besitzer und erwarb die Bilder zurück.
FRAGE: Herr Baberowski, Ihr preisgekröntes Buch „Verbrannte Erde“ handelt von Terror und Massenmord unter Stalin. Hätte ein solches Buch vor zwei oder drei ...
Hochverrat, Kriegsverrat, Landesverrat - so lauteten die Anklagen gegen 77 Mitglieder der „Roten Kapelle“, die das Reichskriegsgericht Ende 1942 erhob.
Um die Deutung des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus wurde in der Bundesrepublik lange Zeit heftig gekämpft. Strittig war nicht nur, wer gewürdigt ...
Schüler wissen mit zentralen geschichtlichen Ereignissen nichts mehr anzufangen. Unter jungen Leuten können an die 80 Prozent weder 1789 noch 1848 mit den entsprechenden Ereignissen verbinden.
Die Stadt Breslau in Polen ist nicht nur Austragungsort der Fußball-EM, sondern war bis 1945 auch eine der größten Städte Deutschlands. Jetzt besinnt sie sich wieder der gemeinsamen Wurzeln.
Das Londoner Victoria & Albert Museum zeigt eine Ausstellung zum britischen Design. Aber was ist eigentlich „britisch“? Und warum leuchtet davon vieles außerhalb Englands niemandem ein?
Die Documenta 13 will während der Ausstellung keine kirchliche Kunst im öffentlichen Raum in Kassel dulden. Anlass des Streits ist eine Holz-Skulptur von Stephan Balkenhol.
Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) hat die rechtsextreme Kameradschaft „Walter Spangenberg“ in Köln verboten und auflösen lassen. Unmittelbar nach dem Verbot durchsuchten Polizisten in mehreren Städten Wohnungen und Haftzellen der 14 Kameradschafts-Mitglieder.
Es ist die bisher wichtigste Auslandsreise des Bundespräsidenten. Joachim Gauck spricht in den Niederlanden zum Jahrestag der Befreiung von der Naziherrschaft.
Die Geschichte des Kunsthandels zeigt ungeahnte Kontinuität und die Antike ihre Beweglichkeit: Neue Bücher von Gesa Jeuthe, John Freely und gleich drei Werke zum Verleger Axel Springer.
Lange schon war kein Grand Prix mehr so umstritten wie der kommende in Bahrein. Doch nicht nur das Beispiel Südafrika 1985 zeigt: Viel gelernt hat die Vollgasbranche nicht. Sogar die Rechtfertigungen klingen vertraut.
Dresden hat still der Opfer des Zweiten Weltkriegs und der Zerstörung der Stadt vor 67 Jahren gedacht. Tausende protestierten gegen einen Aufmarsch von rund 800 Rechtsextremisten.
Welchen Unterschied es macht, wenn am Jahrestag der Befreiung von Auschwitz kein Politiker spricht, sondern ein Zeitzeuge: Marcel Reich-Ranickis Auftritt im Bundestag ist denkwürdig.
Am 22. Juli 1942 begann die Deportation der Juden aus dem Warschauer Getto. Ich musste den Befehl übersetzen. Dann heiratete ich Teofila.
Mit einer guten Sammlung kann man eben auch Programm machen. Die Neue Nationalgalerie in Berlin zeigt ihre Kollektion in einer Neupräsentation als Paarlauf zwischen Ost und West.
Wie wurden die großen Orchester im Nationalsozialismus an die Kandare genommen? Fritz Trümpis hochinformative Vergleichsstudie klärt auf.
Auch wenn sie mehrere Sprachen sprach und dies bei ihren Lesungen gekonnt einsetzte: Ein Leben anderswo als in Israel konnte sich Ida Fink nicht mehr vorstellen. Erst recht nicht dort, wo sie an das erinnert worden wäre, was sie in ihren Büchern beschrieb: das Grauen des Nationalsozialismus.
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hat die rechtsextreme Hilfsorganisation für Gefangene (HNG) verboten. Der Verein lehne den demokratischen Rechtsstaat ab und verherrliche den Nationalsozialismus, hieß es in einer Mitteilung.
Zwischen den Eingängen von Oper und Schauspiel hängt seit 2005 eine Gedenktafel mit den Namen jener Theatermitarbeiter, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt wurden. Am meisten im Gedächtnis geblieben ist Magda Spiegel, die 1917 an die Frankfurter Oper kam und zum Star avancierte.
Crazy Stupid Love: Romantische Verwicklungskomödie mit Steve Carell und Ryan Gosling. (Kritik auf Seite 27.) Deckname Cor: Deutscher Dokumentarfilm über Max Windmüller, der zu Zeiten des Nationalsozialismus zahlreiche Juden in die Freiheit schmuggelte.