„Die Mitarbeiter sagen, ich bin Sparpapst“
Die Schweiz hat sich entschieden: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk bleibt. Und jetzt? Ein Gespräch mit dem SRF-Chef Rudolf Matter über die Folgen der Abstimmung.
Die Schweiz hat sich entschieden: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk bleibt. Und jetzt? Ein Gespräch mit dem SRF-Chef Rudolf Matter über die Folgen der Abstimmung.
Union und SPD verhandeln im Willy-Brandt-Haus weiter über eine Koalitionsvereinbarung. Die Unterhändler bereiten sich schon auf eine lange Nachtsitzung vor.
Die SPD verzeichnet plötzlich viele Neueintritte. Sind es Gegner einer neuen großen Koalition, die das Mitgliedervotum beeinflussen wollen – um gleich danach wieder auszutreten?
Ein Bericht der Finanzkommission sorgt für neue Diskussionen zur Reform von ARD und ZDF. Die Forderungen nach einer Neudefinition des Auftrages werden immer lauter.
Generalsekretärin Nicola Beer versteht das Nein ihrer Partei zu Jamaika nicht als letztes Wort. FDP-Chef Lindner schon. Hermann Otto Solms sagt unterdessen, die FDP habe Angst gehabt, durch eine Regierungsbeteiligung als Partei zerrieben zu werden.
Immer mehr Sozialdemokraten stellen das kategorische Nein von Parteichef Martin Schulz zu einer großen Koalition infrage. Bundespräsident Steinmeier führt unterdessen weitere Gespräche.
Es liege „sehr viel Arbeit“ vor Siemens, sagte Konzern-Chef Joe Kaeser. Zum Stellenabbau und zu Werksschließungen machte das Unternehmen zunächst keine Angaben. Kommende Woche könnte das anders aussehen.
Wir haben „ein politisches Beben“ erlebt, sagt einer der Kommentatoren, die den Untergang der großen Koalition und den Erfolg der AfD einzuordnen suchen. Das Erstaunen ist auf allen Kanälen groß. Aber war nicht genau das zu erwarten, was eingetreten ist?
„Merkel glänzte nicht, musste sie aber auch nicht“. Die Medien sind sich einig: Martin Schulz hat sich zwar gut präsentiert, aber für einen Wahlsieg wird es kaum reichen. Die Presseschau.
Gemeldet haben die belgischen Behörden erste Fipronil-Fälle am 20. Juli. Dabei wussten sie schon viel früher davon.
Fußballstars verdienen durch Werbeinnahmen gutes Geld. Lukas Podolski ist da keine Ausnahme und posiert für Girokonten, Kaugummis und Mobilfunkanbieter. Aber warum ausgerechnet auch für die Türkei unter ihrem autoritären Präsidenten?
Der Mann, der in einem Hamburger Supermarkt mehrere Menschen angegriffen und dabei eine Person getötet hat, rief Zeugen zufolge bei seiner Tat „Allahu Akbar“. Außerdem soll er den Sicherheitsbehörden als Islamist bekannt gewesen sein.
„Jeder Stein hat heute seine Berechtigung!“ Mit solchen Aussagen im Netz beginnt die autonome Zone, und setzt sich über Redaktionen bis zu Politikern fort. Kein Wunder, dass sich die Hamburger Autonomen bei den Medien bedanken.
Eine Politsendung für junge Menschen ohne Chichi sucht man vergebens. Louis Klamroth, Deutschlands jüngster Talkmaster, will das ändern. Er weiß, wie.
Seit dem Bombenanschlag auf den BVB-Bus geht es hier nicht mehr um die schönste Nebensache der Welt. Der Sender hat früh die Frage gestellt, deren Antwort man auch von den Fußballspielern selbst hätte hören wollen.
Mick Schumacher gibt am Wochenende sein Debüt in der Formel 3. Auf dem Weg in die Motorsport-Spitze spricht der Sohn von Michael Schumacher über die Bürde der Herkunft, Überflieger wie Max Verstappen und die Ziele für dieses Jahr.
Bei seinem Auftritt vor rund 100 Anhängern in Hamburg wetterte der türkische Außenminister Cavusoglu gegen die Bundesregierung. Sein Land brauche keine Lektionen in Menschenrechten und Demokratie.
Das Schlimmste sei, wenn junge Menschen Geld bekämen, aber nicht dafür arbeiteten. Das sagt der frühere Chef des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge.
Am Abend der Terrorattacke in Berlin halten sich die Fernsehsender zurück. Sie treten in einer Weise leise, dass einem der Kopf dröhnt. Man wolle nicht „spekulieren“, heißt es lange – bis jeder sieht, dass da etwas nicht stimmt.
Im Südosten der Türkei hat eine Autobombe zahlreiche Menschen verletzt und mindestens 13 getötet. In der Kayseri explodierte der Sprengstoff in einem Bus voller Soldaten. Der türkische Präsident kündigte Vergeltung an.
Pokalfinale mit VR-Brille: Passen Fernsehen und virtuelle Realität zusammen? Ja, sagen experimentierfreudige Medienmacher. Schaun wir mal, sagen wir.
Union und SPD haben ohne Ergebnis über den Bundespräsidenten verhandelt. Jetzt folgt die nächste Runde. Die SPD trommelt weiter für ihren „ausgesprochen guten Kandidaten“.
Sandra Maischberger moderiert ihre Talkshow im Ersten heute zum fünfhundertsten Mal. Wie hat sie es so weit gebracht? Sie hat für ihren Job die richtigen Stärken. Und die richtigen Schwächen.
Viel Staub im Regierungsviertel nach einer Meldung am Freitag – warum die Armenien-Resolution wieder für Aufruhr in Berlin sorgt.
Jutta Kleinschmidt ist Rallye-Pilotin und hat als einzige Frau die Rallye Dakar gewonnen. Im Stil-Fragebogen erklärt sie, warum sie für Mode-Tipps die Kinder ihrer Schwester fragt.
Nach dem Attentat in Ansbach kritisierte die Fraktionschefin der Linken die Flüchtlingspolitik. Führende Linken-Politiker reagieren entsetzt. Sie fordern Wagenknechts Rücktritt – und eine Kursänderung der Partei.
„Wagenknecht stellt Flüchtlinge unter Generalverdacht“: DIe Kritik an der Fraktionschefin der Linken hält an. Ihr Ko-Vorsitzender Bartsch distanziert sich. Ein Parteifreund fordert ihren Rücktritt.
Das Fernsehen zeigt bei der Berichterstattung zu dem Massenmord im Olympia-Einkaufszentrum, wozu es in der Lage ist. Es erklärt Dinge, ohne zu wissen, was vor sich geht. Nur einer tritt beiseite und erklärt, was das Wesen von Terror und Gewalt ist.
Nach dem gescheiterten Putsch von Teilen der Armee folgt nun die Vergeltung des türkischen Präsidenten. Mit harter Hand geht Erdogan gegen Putschisten und vermeintliche Umstürzler vor.
Jeden Augenblick auf einen Terroranschlag gefasst zu sein, bedeutet für viele offenbar, schnell zum Smartphone zu greifen und zu filmen. Das Video von Richard Gutjahr in der ARD wirft dazu ein paar Fragen auf.
Das Brexit-Votum zieht manch unerwartete Detailfrage nach sich. Gibt es Kohlendioxidrechte bald zum Schleuderpreis? Wohin zieht die Bankenaufsicht? Werden britische Unis richtig teuer?
Dem türkischen Fernsehsender NTV zufolge ist in Istanbul ein Anschlag auf einen Polizeibus verübt worden. Mehrere Menschen wurden demnach verletzt.
Mit 6000 geladenen Gästen hat Familie Erdogan die Hochzeit von Tochter Sümeyye in Istanbul gefeiert – der Schwiegersohn ist in der Türkei auch als Rüstungsunternehmer bekannt.
Die Kritiker von Angela Merkel in Sachen Böhmermann haben einiges missverstanden. Wer meint, die Bundeskanzlerin müsse den ZDF-Moderator vor der Justiz schützen, denkt wie Erdogan. Ein Blick auf die Medien.
Der Mann, der im vergangenen Sommer zwei Menschen aus seinem Auto erschossen hatte, wird in die Psychiatrie eingeliefert – für eine Verurteilung wegen Mordes war die Tat nicht heimtückisch genug.