Männerjammer
„Mehr, mehr!“ Nun klagen Männer, die alles wollen: Kinder, Sex, erfolgreiche Frauen und Karriere. Da kann ja nur der Staat helfen.
„Mehr, mehr!“ Nun klagen Männer, die alles wollen: Kinder, Sex, erfolgreiche Frauen und Karriere. Da kann ja nur der Staat helfen.
Frankreich verweigert dem großen Komponisten Henri Dutilleux das Gedenken wegen seiner Nähe zum Vichy-Regime. Nach den Kriterien, die dabei angelegt werden, müssten viele Ehrungen zurückgenommen werden.
Kiesgrube mit Schwingungen: Ein literarischer Landgang auf der Vulkaninsel Lanzarote mit Juli Zeh und Michel Houellebecq im Gepäck.
Ist Michel Houellebecqs „Unterwerfung“ eine luzide Warnung vor der Islamisierung Frankreichs – oder vielleicht doch nur eine seltsame Patriarchats-Nostalgie?
Er sei in seinem Buch „nicht weit genug gegangen“, sagt Michel Houellebecq. Im Gespräch erklärt er die Liebe der Deutschen zu ihm. Und seine eigene zu Balzac, Flaubert und Huysmans - also zum neunzehnten Jahrhundert.
Michel Houellebecq hatte sich seit den Anschlägen auf die „Charlie Hebdo“-Redaktion zurückgezogen. Mit der Vorstellung der deutschen Ausgabe seines provokanten Romans „Unterwerfung“ kehrt er nun in Köln ins Rampenlicht zurück.
Die französischen Schriftsteller stehen nach den Anschlägen von Paris voll hinter ihrer Nation. Für Michel Houellebecq und dessen Roman „Unterwerfung“ gibt es allerdings heftigen Gegenwind.
Zweimal verschoben – jetzt hat „Canal+“ das Interview mit Michel Houellebecq doch noch gesendet. Der Schriftsteller antwortet Premierminister Manuel Valls. Und sagt: „Ja, auch ich bin Charlie.“
Michel Houellebecq schüre mit seinem neuen Roman die Ängste vor dem Islam, heißt es. Ist das aber wahr? In der nächsten Woche kommt der Autor nach Deutschland.
Fünf Tage, die Frankreich verändern: Seit den Mordanschlägen der letzten Woche liegt über dem Land eine Schockstarre. Mit den Franzosen demonstriert in Paris die Welt für die Ideale der Aufklärung.
Angst, Hass, Misstrauen: Frankreich erlebt derzeit seine schlimmste existenzielle Krise der letzten Jahrzehnte. Je mehr sich das Land verkrampft, umso mehr spielt es dem Islamismus zu. Ein Teufelskreis.
Nach dem Terroranschlag in Paris will sich der französische Schriftsteller Michel Houellebecq vorübergehend aus der Öffentlichkeit zurückziehen. Er war mit einem der Ermordeten befreundet.
Die Vorhersagen des „Magiers Houellebecq“ waren am Mittwoch auf der Titelseite von „Charlie Hebdo“. Sein neuer Roman hat schon seit Wochen zu schweren politischen Auseinandersetzungen geführt. War er jetzt sogar Anlass zu den brutalen Morden?
Die heftigen Reaktionen auf Michel Houellebecqs Islamisierungs-Horrorwerk „Unterwerfung“ in Frankreich verraten viel über das Land: Der Autor hat ihm eine Falle gestellt, und alle tappen hinein.
Michel Houellebecqs neuer Roman „Soumission“ entwirft das gespenstische Szenario eines islamischen Gottesstaates in Frankreich. Die Provokation zielt ins Herz westlicher Ängste.
Ein Bestseller trägt den Titel „Der französische Selbstmord“, seinen Autor hatte man im Verdacht, die Deportation der Muslime gefordert zu haben, und um Weihnachtskrippen wird auch gestritten: In Frankreich tobt ein rhetorischer Religionskrieg.
In Michel Houllebecqs neuem Roman gehört Frankreichs nächster Präsident der Partei „Muslimischer Brüderlichkeit“ an. „Soumission“ erscheint im Januar, ein Skandal wird jetzt schon inszeniert.
Im kalten Sonnenlicht der Sinnlosigkeit: Die neuen Gedichte von Michel Houellebecq sind überwiegend rabenschwarz. Witz und Selbstironie des Originals sind in der deutschen Übersetzung kaum zu vermitteln.
Mit der Buchmesse kommen die Partys. Die „script-party“ im Frankfurter Hof war da nur eine Aufwärmrunde. Byung-Chul Han wollte Gedanken einatmen und Michel Houellebecq schien im Verschwinden begriffen.
Selbst Iggy Pop wirkt jung und agil neben ihm: Wie der Dichter Michel Houellebecq durch seine Auftritte im Fernsehen die Zuschauer und die ganze Welt verstört.
Michel Houellebecq prophezeit seinem Land eine schlechte Zeit. Wann aber erscheint endlich sein nächstes Buch?
Zwischen Zigaretten, Rotwein und einer Dorfschönheit: Arte zeigt „Die Entführung des Michel Houellebecq“. Der Künstler bestätigt darin alle Vorurteile, mit denen man ihm begegnet - macht er sich über uns lustig?
Effi, Emma und Anna: Wolfgang Matz untersucht in einer brillanten Studie den Ehebruch als literarisches Phänomen. Sein Material: Drei Romane von Fontane, Flaubert und Tolstoi.
Im Herbst 2011 verschwand der französische Schriftsteller Michel Houellebecq spurlos. In den Medien wurde gerätselt, wo er denn stecken könnte. Irgendwann war er einfach wieder da. Und erklärte: nichts. Jetzt gibt es einen Film über seine „Entführung“.
Zurück in die Zukunft“ lautet die Devise. Dass die beiden berühmtesten Dystopien des zwanzigsten Jahrhunderts jetzt fast gleichzeitig als ungekürzte Hörbücher ...
Sein Film „Die Nonne“ mit Isabelle Huppert und Martina Gedeck, eine Adaption des gleichnamigen Romans von Denis Diderot, lief in diesem Jahr auf der Berlinale
Die Münchner Kammerspiele starten die Saison mit Georg Büchners lyrisch-philosophischem Drama „Dantons Tod“ über die Revolution, die die Revolutionäre frisst.
Über das Ringen mit kriegsversehrten Vätern, die Heuchelei der Kleinkunstszene und erotische Augenblicke im Supermarkt. Ein Gespräch mit dem Kabarettisten und Musiker Georg Ringsgwandl.
Er las, solange er lebte. Und solangeer lebte, kämpfte er für „La Quinzaine littéraire“, die er vor einem halben Jahrhundert begründet hatte, weil alle anderen ...
Wer den neuen Prospekt von DuMont, die Vorschau auf den Herbst 2013, aufschlägt, findet die beiden Säulen, die das Programm des Verlags in den letzten Jahren
Nie klang Bernard-Henri Lévy, der umtriebige, optimistische französische Philosoph, sorgenvoller als heute. Ein Gespräch über die Krise Europas und das deutsch-französische Verhältnis.
Der Roman „Cloud Atlas“ ist verfilmt worden - und öffnet so den Blick für ein junges, bei uns völlig unbekanntes Genre, das im englischen Sprachraum „Slipstream“ heißt.
Wir sind weder arm noch überschuldet noch politisch unmündig, sondern träge und einfallslos. Nur wenn wir endlich anfangen, mehr kulturelle Energien zu mobilisieren, können wir die Krise des Kontinents beenden. Ein Plädoyer.
Virginie Despentes siebtes Buch ist Krimi, Roadmovie und Sozialstudie in einem. Sie zerlegt die französische Gesellschaft in ihre Einzelteile - mit jeder Mege Zoff, Sex und Action.
Der französische Schriftsteller und Philosoph Bruce Bégout erzählt in seinem provokativen Kurzroman „Der ParK“, wie die Perversion zum Freizeitvergnügen wird.
Sein Buch heißt „Das Arschloch“ und ist voll bitterböser Häme: Der Franzose Marc-Edouard Nabe lässt in seinem Roman über DSK kein Tabu ungebrochen - und verlegt sein Buch deshalb selbst.