Französisches Frühlingsmärchen
Frankreichs Medien erzählen folgsam von Emmanuel Macrons Triumphzug an die Macht. Heimlich Regie führt eine Frau, die unsichtbar bleibt: Michèle Marchand, die „Mata Hari der Paparazzi“.
Frankreichs Medien erzählen folgsam von Emmanuel Macrons Triumphzug an die Macht. Heimlich Regie führt eine Frau, die unsichtbar bleibt: Michèle Marchand, die „Mata Hari der Paparazzi“.
Den Frank-Schirrmacher-Preis bekommen Autoren, deren Werk die Gegenwart verständlich macht. In den vergangenen Jahren waren das Michel Houllebecq und Hans Magnus Enzensberger.
Nach Spekulationen, der bekannteste französische Schriftsteller liebäugele mit Marine Le Pen, waren viele auf dieses Bekenntnis gespannt: Michel Houellebecq sagt auf France 2, was er wählen würde, wenn er wählen ginge.
Der Psychoanalytiker Fethi Benslama ist einer der wichtigsten Islamismusforscher Frankreichs. Ein Gespräch über die psychischen Ursachen für Radikalisierung, Houellebecq und die Wahl.
Das dritte Geschlecht in der französischen Politik heißt Emmanuel Macron. Er ist weder links noch rechts, aber sowohl als auch. Ist er Klon seiner Vorgänger oder Ödipus in Merkels Bett?
Immer mehr Länder schotten sich gegen Fremde ab. Dabei wäre die Zuwanderung besser zu stoppen, wenn der Handel freier würde.
Nie waren die Grundlagen der Demokratie so angegriffen, nie hat sich unsere Gesellschaft so verwundbar gefühlt: Frankreich muss sich auf eine schwierige Zukunft einstellen. Ein Gastbeitrag.
Für alle, die es allmählich eilig haben mit den Geschenken für die Lieben: die Bücher, CDs und DVDs des Jahres.
Doch alles hat sein Gutes: Wer einen Mutmacher wie Steinmeier hat, braucht keinen Angstmacher mehr.
Das Premiummagazin aus dem Hause F.A.Z. erscheint erstmals am 17. November 2016 und ergänzt das Produktportfolio der F.A.Z.
Was Donald Trumps Triumph für die Wahl in Frankreich bedeutet: Die Linke ist angeekelt, aber fest in ihrem Urteil. Konservative tun sich schwer mit der Deutung. Nur eine ist restlos begeistert.
Für den britischen Autor Tim Parks ist es ein Zeichen der Anerkennung, ein gutes Buch nicht zu Ende zu lesen. Aber dadurch würde nicht nur bei Prousts „Recherche“ die Vision des Autors verloren gehen.
Schriftsteller Wolf Wondratschek spricht über Rauchen als Lebenskunst, die Suche nach dem Unerhörten und die angebliche Schädlichkeit des gelungenen Lebens.
Eugen Kogon, der spätere Autor des „SS-Staates“ und einflussreiche linkskatholische Publizist, sprach vom „kapitalistischen Sklavenstaat“ und beurteilte die Ideen einer körperschaftlich organisierten Wirtschaft positiv.
Feste Regeln, nach denen ein Mensch zum Führer einer Gruppe wird, gibt es nicht. Aber warum scharen sich Massen um jemanden wie Donald Trump?
Was interessiert uns so an Michel Houellebecq? In ihm siegt der Schriftsteller über den Intellektuellen – das ist großes Eindrucksmanagement!
Auf dem Empfang zum Frank-Schirrmacher-Preis betont Michel Houellebecq immer wieder, kein Intellektueller zu sein - und ruft die Intellektuellen auf, ein neues Denken hervorzubringen.
Am Montagabend hat der französische Schriftsteller Michel Houellebecq in Berlin den Frank-Schirrmacher-Preis erhalten. In seiner Dankesrede ging er der Frage nach: Wenn der Islam eine religiöse Macht ist - was sind dann wir?
Am Montagabend hat der französische Schriftsteller Michel Houellebecq in Berlin den Frank-Schirrmacher-Preis erhalten. In seiner Dankesrede widmete er sich der Frage: Wenn der Islam eine religiöse Macht ist – was sind dann wir?
Spätestens seit seinem Roman „Unterwerfung“ ist Michel Houellebecq jedem ein Begriff. Nun verrät sein Freund und Übersetzer Gavin Bowd, was den Schriftsteller bewegt. Und seit wann er den Islam für gefährlich hält.
Der Schriftsteller Michel Houellebecq schrieb seinem Berater, er wolle mit den Medien nichts mehr zu tun haben. Die Zeitung „Le Monde“ nahm das in eine Geschichte auf. Das passte Houellebecq natürlich nicht.
Sein Leben als Fotoroman: Michel Houellebecq, das Enfant terrible der französischen Literatur, inszeniert im Pariser Palais de Tokyo seine Innen- und Außenwelt.
Lob der analytischen Tiefe und provokativen Originalität: Der zweite Träger des Schirrmacher-Preises steht fest. Es ist der französische Schriftsteller Michel Houellebecq.
Ein Gesundheits-Check als Kunst: Warum lässt ein Autor sich von allen in den Kopf blicken? Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Michel Houellebecq und dem Mediziner Henry Perschak.
Michel Houellebecqs Arzt hat zweierlei ausgeplaudert. Erstens: Es geht dem Schriftsteller gut. Zweitens: Seine beruflichen Pläne waren ursprünglich ganz andere.
Michel Houellebecq, der an diesem Freitag sechzig Jahre alt wird, ist reif für eine Gesamtausgabe. In jedes Detail dieser unkritischen Edition mischt sich der Schriftsteller ein – auf seine ureigene Art.
Gilles Kepel gilt als der beste Kenner des Islam in Frankreich, sein neues Buch ist bereits ein Bestseller. Es beschreibt, wie der Dschihadismus in unserem Nachbarland entstand.
Im Januar 1916 sah ein experimentierfreudiger und mit Lügengeschichten beschäftigter Prophet namens Hugo Gernsback sehr genau eine Literatur voraus, die nie von gestern ist: Science-Fiction.
Für Nachzügler tickt die Uhr – doch noch bleibt etwas Zeit für letzte Besorgungen. Das Feuilleton der F.A.Z. hilft mit Empfehlungen für Bücher, Platten, Filme und Serien.
Schon die Kulturpolitik von Marine Le Pen ist von Einflussnahme und gezielten Kürzungen geprägt. Doch ihre Nichte Marion führt einen ideologischen Kulturkampf, in dem sie tatsächlich von „entarteter Kunst“ schwadroniert.
Es war eine epische Inszenierung: Mit einer Trauerfeier hat Paris der Toten des 13. November gedacht. Hollandes Rede war ein Aufruf zum Widerstand und eine Hommage an die Jugend.
Der Schriftsteller Mathias Énard, der gerade den Prix Goncourt gewonnen hat, kennt den Orient schon lange – und so gut, dass auch der Terror sein Bild nicht erschüttern kann. Seinen neuen Roman nennt er einen „Anti-Houellebecq“. Ein Gespräch.
Zu glauben, man könne Grenzen niederreißen, hält er für einen Wahn, an Frankreichs Regierung lässt Michel Houellebecq kein gutes Haar. In einem Artikel holt der Schriftsteller zur Generalabrechnung aus.
Sehen wir den Tatsachen ins Auge: Die ganz wilden Buchmesse-Zeiten sind längst vorbei. Und eine semi-offizielle Knutschparty gibt es auch nicht mehr.
In seinem Roman „Unterwerfung“ beschreibt Michel Houellebecq, wie Frankreich vor dem Islam kapituliert. In „Le Monde“ ist jetzt zu lesen, wie der Literaturbetrieb vor dem Schriftsteller in die Knie geht.
Michel Houellebecq gibt diesen Sommer gern Interviews, aber nicht allen. Inzwischen wagt kaum einer, sich noch mit ihm anzulegen.