Die Stadt der Zukunft
Die Corona-Krise wirkt als Katalysator urbaner Entwicklungen. Das Verhältnis von Zentrum und Peripherie verändert sich, Mobilität und die Steuerung von Datenströmen werden neu gedacht.
Die Corona-Krise wirkt als Katalysator urbaner Entwicklungen. Das Verhältnis von Zentrum und Peripherie verändert sich, Mobilität und die Steuerung von Datenströmen werden neu gedacht.
New York habe das Schlimmste hinter sich, heißt es. Was aber spielte sich jenseits des Schlimmsten in den vergangenen Wochen dort ab?
Das Metropolitan Museum ist das größte Kunstmuseum der Vereinigten Staaten. Wegen Corona entfällt die Party zum Hundertfünfzigsten. Direktor Max Hollein erklärt, wie es nun weitergeht.
Diese Serie zielt auf den ganzen Krieg: In „Das Boot“ geht die deutsche Schuld am Zweiten Weltkrieg unter.
Beim illegalen Cannonball-Rennen durch Amerika gibt es einen neuen Rekord. Allerdings streitet sich die Szene darüber, wie der Erfolg des unbekannten Teams in Zeiten von Corona zu bewerten ist.
Antwerpen erlebte nach Krieg und Spanischer Grippe die erstaunlichsten Olympischen Spiele überhaupt. Der Sport begann 1920 seine Moderne. Und die Könige der Laufbahn ersetzten abgedankte Monarchen.
So sehr ich mich vor der Krankheit fürchte, so sehr fürchte ich mich in diesem Moment auch vor der Rhetorik unseres Präsidenten. Beides ist potentiell tödlich.
Das Coronavirus ist kein „Gleichmacher“ – im Gegenteil: Es verstärkt die Klassengegensätze in Amerika. Wer in der Dienstleistungsbranche arbeitet, kann oft nicht von zu Hause arbeiten, und wer wenig Geld verdient, hat nicht unbedingt ein eigenes Zimmer.
Seit mehr als drei Wochen steht in New York das öffentliche Leben still. Manche Menschen suchen sich eine Nische. Andere haben keine Wahl, als ihre Gesundheit beim Pendeln zu riskieren.
Während sich New York auf das Schlimmste einstellt, blickt der Krisenstab schon auf die nächsten Hotspots in anderen Bundesstaaten. Doch Präsident Trump verweigert sich dem nationalen „Lockdown“ noch immer.
Er fotografiert seit Jahrzehnten bevorzugt menschenleere Straßen und Plätze. Jetzt sind Fotos wie seine plötzlich allgegenwärtig: Ein Gespräch mit dem Fotokünstler Thomas Struth.
Gouverneur Andrew Cuomo bittet Ärzte und Krankenpfleger aus anderen Landesteilen um Unterstützung. Sowohl die Anzahl an Infizierten als auch Virustoten wächst in New York rasant.
Jetzt sind sie doch erschienen. Von berühmten Freunden, dahingegossenen Frauen und gemeinen Vorwürfen: Was erzählt Woody Allen in seinen Memoiren „Ganz nebenbei“?
Über die Corona-Krise beraten die Vereinten Nationen nicht mehr nur – die Pandemie ist im New Yorker Hauptquartier angekommen. Der Sicherheitsrat tagt nun virtuell. Dass Moskau dagegen protestiert, nährt Spekulationen.
Viele Wohlhabende aus New York und Hollywood haben ihre ganz eigene Art, mit dem Coronavirus umzugehen. In Amerika wächst der Ärger auf diejenigen, die sich mit Geld retten wollen.
Sylvester Schneider eröffnete im Jahr 2000 in New York das deutsche Restaurant „Zum Schneider“. Im Interview spricht er über verzweifelte Kellner, mangelnde Corona-Tests und drohende Pleiten.
Der Präsident muss sich im Kampf gegen das Virus neu erfinden. Doch die Krise scheint eine Nummer zu groß für ihn zu sein. Das wird umso klarer, als der Gouverneur von New York täglich zeigt, wie Krisenmanagement ohne Trump-Faktor aussieht.
Edward Hopper wird jetzt, weil er sich auf leere Räume versteht, als der Illustrator der Corona-Krise betrachtet. Aber das verkürzt ihn.
Beim Körper muss man die Psyche zu nehmen wissen: Christoph Ribbat folgt dem Leben der in Deutschland vergessenen Atemlehrerin Carola Spitz – aus dem Berlin der zwanziger Jahre nach New York.
Die Corona-Krise bringt die amerikanische Metropole zum Stillstand. Zum Leidwesen von Restaurants, Bars – und Elmo.
Gegen den Protest einiger Autoren hält der Rowohlt-Verlag an der Veröffentlichung der Memoiren Woody Allens fest. Und möchte „Fragen des Verlegens von Büchern im Spannungsfeld von Ethik und Meinungsfreiheit“ debattieren.
Wohl fast jeder schwindelfreie New-York-Tourist möchte die Stadt auch von oben sehen. Jetzt eröffnet eine neue Aussichtsplattform – mit großer Ansage.
Weinsteins Fall hat erfreulicherweise weltweit Machtmissbrauch aufgedeckt, aber mitunter auch die Unschuldsvermutung ramponiert. Es ist zu hoffen, dass sich mit der Verurteilung die Wogen glätten.
Der frühere Hollywood-Produzent Harvey Weinstein muss wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung für 23 Jahre ins Gefängnis. Richter James Burke verkündete das Strafmaß am Mittwoch in New York.
Eine Gruppe um #MeToo-Initiatorinnen bezeichnete die Verurteilung Harvey Weinsteins als Teilsieg, zeigte sich jedoch enttäuscht vom Umfang des Urteils. Weinsteins Verteidigerin kündigte an, in Berufung gehen zu wollen.
Im Vergewaltigungsprozess gegen Harvey Weinstein hat die Jury den ehemaligen Hollywood-Mogul wegen Sexualverbrechen schuldig gesprochen. Das teilten die Geschworenen dem Obersten New Yorker Gericht nach tagelangen Beratungen mit.
Ein Gynäkologe in Amerika soll über 70 Frauen bei Untersuchungen missbraucht haben. Bei einer ersten Anzeige kam er milde davon, nun hat eine Prominente einen neuen Prozess gegen ihn angestoßen.
Der Prozess gegen den ehemaligen Filmmogul Harvey Weinstein könnte sich wegen Uneinigkeit der Geschworenen verzögern. Das Gericht teilte mit, dass es keine teilweisen Entscheidungen akzeptieren würde.
Im Wettstreit um die demokratische Präsidentschaftskandidatur muss Bloomberg für rassistische Polizeitaktiken in New York Abbitte leisten. Doch auf seine Amtszeit als Bürgermeister ist er stolz. Zu Recht?
Michael Bloomberg steigt erst zum „Super Tuesday“ Anfang März ins Rennen um die Präsidentschaftskandidatur ein. Wird der Milliardär zur pragmatischen Lösung der Demokraten oder ist es ein fragwürdiger Zug?
Der Prozess gegen Harvey Weinstein steht kurz vor dem Ende. Während die Staatsanwaltschaft emotional dafür plädiert, den mutmaßlichen Opfern zu glauben, versucht die Verteidigung, deren Unglaubwürdigkeit zu belegen.
Wenn sich namhafte Designer von der Modewoche in New York zurückziehen, fährt man im „Big Apple“ eben andere Geschütze auf. Es wird bunter, schriller, opulenter – und dank Überraschungsgästen auf dem Laufsteg auch prominenter.
Mit mehreren Zeuginnen hat die Verteidigung Harvey Weinsteins versucht die Anschuldigungen gegen den ehemaligen Filmmogul zu entkräften. Dafür lud sie auch eine ehemalige Mitbewohnerin eines mutmaßlichen Opfers ein.
Die Transamerica-Pyramide prägt seit fast einem halben Jahrhundert die Skyline von San Francisco. Jetzt wird das Wahrzeichen offenbar von einer Investorengruppe übernommen.
Boseman, Simmons, Miller, James – „21 Bridges“ versammelt klingende Namen vor der Kamera. Doch der Thriller ist weniger als die Summe der beteiligten Talente. Er verschenkt die schönsten Gelegenheiten.
Bei dem bekannten amerikanischen Dessoushersteller Victoria’s Secret wurden Übergriffe auf Models bekannt. Die Vorwürfe richten sich gegen den Castingchef des Unternehmen.