Komplexer Vereinfacher
Von Albert SchäfferHubert Aiwanger ist der verlorene Sohn der CSU. Schöner als der Vorsitzende der Freien Wähler inszeniert sich kein bayerischer Politiker als ...
Von Albert SchäfferHubert Aiwanger ist der verlorene Sohn der CSU. Schöner als der Vorsitzende der Freien Wähler inszeniert sich kein bayerischer Politiker als ...
Kriegsfreiwilliger, Kommunist, Exilant, Lyriker und radikaler Sprachskeptiker: Mit dem zweisprachigen Gedichtband „Die Rohstoffe“ ist der amerikanische Poet George Oppen zu entdecken.
Vier Tage lang gastiert der Rezitator Lutz Görner in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt. Dabei ist er gerade dabei, seinen Abschied von der Lyrik zu nehmen.
Ein Brandenburger Bach wird zum reißenden mythologischen Strom. Spröde Kargheit prägt Günter Kunerts Gedicht „Am Styx“, doch so lang die Verse anhalten, ist der lauernde Untergang gebannt.
Seit dreißig Jahren beschäftigt sich Jan Philipp Reemtsma mit Christoph Martin Wieland. Im Interview erklärt er, warum der Zeitgenosse Goethes und Schillers auch zu seinem 200. Todestag noch immer unterschätzt wird.
Er war ein Dichter der Parallelwelt: Am vergangenen Samstag ist Steven Utley gestorben.
Rosenwangig, rosablusig und in violetten Seiden: Warum erscheint uns die klassische orientalische Poesie noch immer so blumig? Es liegt an den Übersetzungen.
Wann und wie haben Sie Heinrich Böll kennengelernt, und ab wann ahnten Sie, dass er Nobelpreisträger werden könnte? Werner August, PotsdamIch war sofort an den
Das Jubiläumsjahr hat für die deutsche Sozialdemokratie ziemlich unerfreulich begonnen. Der Kanzlerkandidat spürt beinahe täglich einen neuen Fettnapf auf. Landauf, landab erscheinen die Grünen mittlerweile als die erfolgreichere linke Partei.
Kann man die Schönheit an einem heißen Spätmittag in einer Genueser Cappuccinobar finden? Jan Volker Röhnert versucht es in sieben Strophen.
Der kleine Mann vom Bosporus: Neue Übersetzungen verdeutlichen den Weltrang türkischer Kurzgeschichten. Ihre Verfasser sind Metin Eloglu und Sait Faik.
Bei David Bowie ist die Berlin-Nostalgie ausgebrochen: Nach zehn Jahren Pause veröffentlicht er ein Video mit Goldelse, kryptischer Lyrik und Sphärenklängen.
260 Milliardäre gibt es in China. Huang Nubo ist nur einer von ihnen. Er vermietet Ferienhäuser, schreibt Gedichte und betreibt einen Zoo. Das alles hat er ohne Partei und Staat geschafft.
Mitten in der Krise vergrößert sich der Wiesbadener Verlag Luxbooks: Annette Kühn und Christian Lux haben eine neue Investorin. Und setzen weiter auf Lyrik.
Er ist der Dichter des iranischen Schmerzes: Hierzulande ist der in London im Exil lebende Esmail Kho’i unbekannt geblieben.
Beste Therapie gegen die pornographische Lüsternheit dieser Zeit: Im exzellenten Filmdrama „The Sessions“ von Ben Lewin entdeckt ein Gelähmter die Lust und die Intimität.
DOHA, im DezemberDer kleine Wüstenstaat Qatar hat 2012r seine Macht weiter ausgebaut. Der Fernsehsender Al Dschazira machte Qatar zu einem Zentrum der ...
Matthias Altenburg kommt am 14. Dezember 1958 in Fulda als ältestes von drei Kindern zur Welt, er wächst in Baunatal auf.
h.r. DARMSTADT. Für Fritz Deppert ist 2012 ein fruchtbares Jahr gewesen. Im Frühjahr erschien zunächst sein belletristischer Roman „Ein Bankier steigt aus“.
Dass er selbst wahrscheinlich der schnellste Dichter der Welt war, das hat er in seiner Literaturgeschichte unerwähnt gelassen.
Was will Hans Barlach, der mit Ulla Unseld-Berkéwicz um die Macht im Suhrkamp Verlag kämpft? Im F.A.Z.-Interview gibt der Hamburger Kaufmann erstmals Auskunft über seine Ziele und die Ursachen des Streits. Und antwortet auf Hans Magnus Enzensberger.
Poet des offenen Fensters: Erstmals werden Gedichte von Frédéric Wandelère auf Deutsch publiziert. Eine beglückende Lektion in Lebensfreude.
Tolkien schuf seine Sprachen nicht für sein Erzählwerk, sondern umgekehrt. Aber darf man auch jenseits von Mittelerde damit hantieren? Ein Blick auf die Philologie des Elbischen.
Feiner Geist: Die Lyrikerin Ann Cotten weilt gerade in Japan. Das hat ihre Lektüre der Gesammelten Werke von Mascha Kaléko beeinflusst.
Im Rückblick auf die Verleihung des Nobelpreises für Literatur an den chinesischen Autor Mo Yan wird in der F.A.Z. vom 17.
Poesie in diplomatischen Diensten: Heinrich Deterings neuer Gedichtband „Old Glory“ durchkreuzt geografische und literarische Räume.
Dieses Gedicht wurde mehrfach vertont - unter anderen von Hans Werner Henze -, aber es ist nicht so berühmt wie die Ballade der Seeräuber-Jenny aus der
Sein Ursprung: katholisch-jüdischer Industrieadel. Die Erziehung: geistreich, kultiviert, bildungsnah. Das Leben: Literatur, Politik, Bühne, Kino. Was, bitte, will Miguel Herz-Kestranek also bei Rosamunde Pilcher? Eine Annäherung.
Peter Rühmkorfs Buch vereint Kollegenschelte und Kollegenpreis in alphabetischer Reihenfolge von Adorno bis Zuckmayer. Scharfzüngig, polemisch und temperamentvoll.
Juli Zeh hat hier ihre Ausbildung zur Schriftstellerin gemacht. Moment – Ausbildung zur Schriftstellerin? Tatsächlich kann man am Deutschen Literaturinstitut Leipzig lernen, wie man Romane schreibt. Katharina Hartwell hat zwei Jahre lang mit Kommilitonen und Worten gerungen. Wir haben sie an ihrem letzten Uni-Tag begleitet.
Adonis mahnt zum geistigen Aufbruch, Péter Nádas zog mit der Kamera los und M. Agejew berichtet vom Ende der Sittlichkeit. Dies und mehr in den F.A.Z.-Romanen der Woche.
Relevant ist, was für einen selbst relevant ist: Harald Hartungs Aufzeichnungen über sich und die Lyrik erscheinen zu seinem achtzigsten Geburtstag.
Bildbiographien, in denen Leben bloß durch Abbildungen und allenfalls noch kurzen Kommentaren dokumentiert wird, können nur ein flaches Schaubedürfnis
Seit 1993 hat sich der „Open Mike“ zum bekanntesten deutschen Nachwuchspreis für junge Schriftsteller entwickelt. Am Montag stellten die tags zuvor in Berlin ...
In seiner dritten Kolumne für die F.A.S. ist Thomas Gottschalk doch glatt ein echter Kritiker vor die Flinte gelaufen. Zudem geht es um das Schreiben einer Biographie und die Umarmung mit Dieter Bohlen.