In deinen Tälern wachte mein Herz mir auf
Jan Bürgers „literarische Reise“ entlang des Neckars liest sich als eine anregende Literaturgeschichte am geographischen Leitfaden. So ist ein Reiseführer durch Orte der Poesie entstanden.
Jan Bürgers „literarische Reise“ entlang des Neckars liest sich als eine anregende Literaturgeschichte am geographischen Leitfaden. So ist ein Reiseführer durch Orte der Poesie entstanden.
Was sich nach seiner Wahl bereits andeutete, ist mittlerweile zur Gewissheit geworden: Papst Franziskus ist für den vatikanischen Hofstaat ein einziger Albtraum. Sicher ist auch: Er lebt gefährlich.
Seit einem halben Jahrhundert begleitet die von Heinz Ludwig Arnold gegründete Literaturzeitschrift „Text und Kritik“ die deutsche Gegenwartsliteratur mit unverstelltem Blick. Was mit Grass begann, wirkt noch heute zukunftssicher. Mit Interview-Hörproben.
Die Faszination springt über, aber das Geheimnis des Zaubers bleibt: Der Schriftsteller Ralph Dutli nähert sich in seinem ersten Roman dem rätselhaften Werk von Chaim Soutine.
Verhaftet wurde Horst Bienek am 8. November 1951 in seiner Wohnung in Potsdam - er war damals einundzwanzig Jahre alt. Als junger Autor war er für seine Lyrik ...
Die Stadtbibliothek Essen, schräg vis-à-vis vom Hauptbahnhof, war früherein Spaßbad. Kohlenwäsche zum Museum, Kraftzentrale zum Konzertsaal, der Strukturwandel ...
Wenn gedruckte Literatur in Buchform ein Auslaufmodell ist, dürfte es Zeitschriften, die Literatur abdrucken, gar nicht geben.
Eigentlich wollte Salomon Korn nie öffentlich werden - und wurde in der Folge des Frankfurter Fassbinder-Skandals dann zu einer zentralen jüdischen Stimme im aktuellen Diskurs. Heute feiert er seinen siebzigsten Geburtstag.
Im Jahr 2005 hatte eine fächerübergreifende Dresdner Tagung zur „Ästhetik des umbauten Raumes“ einen „architectonic turn“ in den Geistes- und
Auf der Wanderdüne“ - so der Titel seiner Autobiographie - hat sich der Lyriker, Übersetzer und Essayist Hans-Jürgen Heise nicht im eigentlichen Sinne bewegt.
Diesmal war alles anders. Das fing schon mit dem Wetter an: Es gab Biennalen, auf denen die Sonne so energisch auf die Pavillons brannte, dass einem die ganze ...
Die Romantik wirkt weiter und hat den zeitgenössischen Künsten einiges zu sagen: Das zeigt der Kongress „Unendliche Annäherung“ in Frankfurt und Wiesbaden.
Der Fotograf Jim Rakete und der Lyriker Gerhard Falkner leben beide in Berlin. Aber dort sind sie einander nie begegnet, und so verschieden, wie sie sind, hätten sie wohl auch nichts miteinander zu besprechen gehabt. In Istanbul aber sind sie Freunde geworden.
Kalkutta ist ein Stadt gewordener Zaubertrick, ein Wirbel aus Menschen und Sensationen. Man sieht, was passiert - und hat doch keinen Schimmer, wie es funktioniert
Während der Kajal im Leipziger Gothicsommer zerläuft und Tierfreunde ihre Erleuchtung mit Xylophon und Bontempi untermalen, legt Bruno Kramm seine neuen, Gema-freien Charts auf den virtuellen Plattenteller.
Die große Lyrikerin Sarah Kirsch ist im Alter von achtundsiebzig Jahren im schleswig-holsteinischen Ort Heide gestorben. Sie führte uns die Eigenwilligkeit des Dichtens vor.
Von Sonja Kastilan und Volker Stollorz“Zwei Wege trennten sich im Wald, und ich - ich nahm den, der kaum begangen war, und darin bestand der ganze
Hans Scharpf, Wirtschaftsanwalt in Frankfurt, war vor eineinhalb Jahren, als die Occupy-Bewegung nach Frankfurt schwappte, ein Vorzeigeaktivist. Jetzt führt er seinen eigenen Feldzug.
Wenn wir nicht bald was machen, werden einige von uns nächstes Jahr nicht mehr dabei sein!“ Glaubt man Lars Birken-Bertsch, einem der beiden Gründer des
Kein nachbarocker Dichter hat das Virtuose der deutschen Lyrik so rehabilitiert wie er. In seinem Gedicht „Wie die Vögel“ nimmt Rainer Maria Rilke sogar unsere Filmerfahrung vorweg.
Nie seit der Antike wohl hat Lyrik weniger Leser gehabt als heute. Was kann es bedeuten, dass zugleich ihre Faszination und ihr Ansehen gestiegen sind?
Sie stellen alles auf den Kopf, was man sich unter einem edlen Folkduo vorstellen könnte: Die Two Gallants berserkern auf der Bühne wie Raubritter des Rumpelrock.
Alle schreiben plötzlich über die Liebe, als wäre die Liebe genauso aktuell wie der „Tag des Sieges“ in Russland oder die Fußball-Erfolge in Deutschland, und
„Legen Sie sich später nicht mit uns an. Wir finden Sie überall. Auch im Westen. Autounfälle gibt es überall.“ Diese Worte gab die Stasi Jürgen Fuchs bei ...
Bei ihrem Parteitag attackieren die FDP und ihr Spitzenkandidat Brüderle mit Inbrunst den politischen Gegner. Trotz ihrer Kampfeslust vermeiden die Delegierten allzu konkrete Beschlüsse - um keine Angriffsfläche zu bieten.
Herman Melville war nach „Moby-Dick“ so erfolglos, dass er das Publizieren aufgab. „John Marr und andere Matrosen“ erschien zunächst anonym, nun sind die Geschichten neu übersetzt worden.
Die einzige freie Äußerung eines Volkes in einer tausendjährigen Geschichte von Leid und Tränen: Das Eva Quartet belebt das Erbe bulgarischer Folklore - ein Stimmen-Klang-Ereignis.
Vergil hielt die Bienen für die letzten Erben des Goldenen Zeitalters, in der „Ilias“ werden die Wunden der Krieger mit Honigpflastern geheilt. Das alles weiß der Lyriker, Essayist und Bienenliebhaber Ralph Dutli. Ein Frühlingsspaziergang, der viel zu früh endet.
h.r. DARMSTADT. Die Vorstellung des neuen Literatur-Stipendiums, das der Förderverein Hochzeitsturm ins Leben gerufen hat, hängt nicht mit den Lebensdaten von ...
Der ehemalige Finanzinvestor Reinhard Gorenflos fängt neu an - als Stifter in Afrika. Seine Stiftung finanziert Schulgebühren und Lernhilfen für Mädchen.
Das Deutsche Literaturinstitut ist als Ausbildungsstätte für junge Autoren eine Legende. Aber was genau tut man dort? Ein Erfahrungsbericht.
Gazzetti nach RomMaria Gazzetti, die ehemalige Programmleiterin des Frankfurter Literaturhauses, übernimmt die Leitung der Casa di Goethe in Rom.
Robert Schindel erzählt in „Der Kalte“ mit grimmiger Gelassenheit von den Jahren der österreichischen Waldheim-Ära. Dem gewaltigen Stoff rückt der Autor mit spielerischer Verschlüsselung zu Leibe, doch die Konstruktion des Romans hält nicht.
Mit deutschen Dichtern über den Lenz zu sprechen, macht gute Laune. Wenn sie ihn schon nicht mehr besingen, haben sie doch merklich Spaß daran, über ihn nachzudenken. Und einige neue Verse fallen dann doch noch ab.
Ihre einzige Bedingung war, dass sein Buch nicht zu ihren Lebzeiten erscheinen durfte: Margaret Thatcher erwählte Charles Moore schon früh zu ihrem Biographen. Jetzt liegt der erste Band vor. Ein Interview.