Tristan und Isolde, 2. Aufzug, 3. Szene, Takte 299 ff.
„ ... dem Land, das Tristan meint, der Sonne Licht nicht scheint“: Eine Stelle, bei deren Anhören dem Autor aufging, warum Rudolf Steiner Wagner eine Reinkarnation Merlins nannte.
„ ... dem Land, das Tristan meint, der Sonne Licht nicht scheint“: Eine Stelle, bei deren Anhören dem Autor aufging, warum Rudolf Steiner Wagner eine Reinkarnation Merlins nannte.
Souveräne Auskünfte übers Überleben mit der Poesie: Ruth Klüger versammelt und kommentiert ihre autobiographischen Gedichte.
Amatorski. Sphärischen Melancholie-Pop mit düsteren Abgründen serviert das belgische Ensemble um Multiinstrumentalistin und Sängerin Inne Eysermans am Montag ...
Als Musils Zögling Törleß zum ersten Mal eine Kritik Kants - jenes „unheimlichen Heiligen“ - in die Hände fällt, wandelt sich Erregung schnell in Enttäuschung.
Die Lyrikerin Elisabeth Borchers verstand Dichtung als Ausdruck gedanklich gereifter Erfahrung und Mittel gegen voreilige Übereinkünfte. Am Mittwoch ist sie im Alter von 87 Jahren gestorben.
Mit Álvaro Mutis ist einer der bedeutendsten Schriftsteller Südamerikas gestorben. Sein Werk feierte das alte Kolumbien und den Kontrast europäischer und lateinamerikanischer Kultur.
Im Literaturhaus Frankfurt lesen fünf der Autoren, deren Romane für den Deutschen Buchpreis nominiert sind.
Die Erstplazierten der Bestsellerliste in Literatur, Daniel Kehlmann, und Sachbuch, Rüdiger Safranski, über Goethe, Lebensexperimente und den richtigen Umgang mit Widersachern.
2003Ich habe Ihnen vor einiger Zeit meinen ersten Roman zugeschickt, Sie aber haben mir nie geantwortet. Warum? Ich lese kein einziges dieser Manuskripte, ...
- Heute, 20. SeptemberPaulus Böhmer, Frankfurter Lyriker und Übersetzer, von 1985 bis 2001 Leiter des Hessischen Literaturbüros in Frankfurt, Träger der ...
Es ist viele Jahre her, doch den Zettel mit Marcel Reich-Ranickis privater Telefon- und Faxnummer darauf, gekrakelt in meiner eigenen Handschrift, besitze ich
Es war bei der Feier zum fünfzigsten Jahr des Bestehens des Suhrkamp Verlags. Die kurze Szene spielte sich am kalten Buffet ab.
Es war in den Achtzigern. Damals wohnte ich in einem besetzten Haus im Berliner Wedding. Meine Freundin gehörte zu den Besetzern, ich war nur ein Nachrücker, ...
Er, Marcel Reich-Ranicki, hat die Literaturkritik in Deutschland wie kaum ein anderer geprägt. Er verkörperte deutsche Kultur. Er war ein emphatischer Redakteur und ein Meister der ersten wie der letzten Sätze. Ein Abschied.
Die Begeisterung seiner Leser war seine gefährlichste Waffe - er setzte sie ein für die Literatur, die er liebte. Erste Reaktionen auf den Tod von Marcel Reich-Ranicki.
Wo Folk und Grunge sich einst gute Nacht sagten: Die amerikanische Sängerin und Songschreiberin Laura Veirs gibt ihrer Musik einen solchen Twist, dass selbst die Sonne blass wird.
Der chinesische Milliardär Huang Nubo hat den Dschungel von Partei- und Wirtschaftsintrigen überlebt und will jetzt buchstäblich die ganze Welt bereisen - für zehn Jahre. Wir trafen ihn noch in Peking an.
Der Deutsche liebt ja sein Wohnzimmer. Das hat man sich auch beim Konzept der Sendung „TV Noir“ zu Herzen genommen, die seit 2008 einmal im Monat das ...
Eine Taiwanerin und ein Deutscher lieben sich. Auf Facebook lassen sie mehr als 100 000 Fans an ihrem Beziehungsleben teilhaben, die Seite ist die beliebteste ihrer Art in Taiwan. Doch nicht jeder heißt die Beziehung gut.
Letzte Abfahrt Kitzbühel: Albert Ostermaier hat einen theatralischen Liebesthriller geschrieben, der seine Figuren mit schmutzigen Phantasien und zielstrebigem Pathos in den Abgrund jagt.
Die Messe Frankfurt organisiert den deutschen Auftritt auf der nächsten Weltausstellung 2015 in Mailand. Er soll den Blick der Besucher auf das Land verändern.
Wie ein Schwarm weißer Vögel breiten die Männer ihre Arme aus. Ihre Gewänder spannen sich zu gewaltigen Schwingen, doch statt davonzufliegen, beginnen sie sich ...
Rund neunzig Texte sind für den Michael-Althen-Preis 2013 eingereicht worden, vierzehn von ihnen kommen in die engere Wahl. Der Preis wird am 15. Oktober verliehen.
Er war profund gebildet und musste es nicht ausstellen, spontan und von ansteckender Jugendlichkeit im Denken, unfähig zu Tändelei oder Verstellung: Zum Tod des irischen Nobelpreisträgers Seamus Heaney.
„Ich liebe Dich“ - diesen Satz kann niemand mehr ernsthaft aufschreiben. Ernst Jandl traut es sich in seiner „beschreibung eines gedichtes“ allen Unkenrufen zum Trotz - und schlägt Klischee und Kitsch ein Schnippchen.
Der irische Schriftsteller Seamus Heaney, der 1995 mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet wurde, ist an diesem Freitag in Dublin gestorben. Heaney gilt als einer der größten Lyriker unserer Zeit.
Das Romantische ist verweht, als der 1866 im sächsischen Königstein geborene Georg Schumann ans Liederkomponieren geht, die Aufbrüche des zwanzigsten
Was für ein Leben! Odyssee klingt dafür beinahe zu harmlos: Ludwig Greve irrte unfreiwillig herum, bis er 1957 eine Heimat im Marbacher Literaturarchiv fand.
Die Mosel hängt an ihrer Geschichte - kein Wunder, denn die touristische Vergangenheit der siebziger Jahre ist hier quietschfidel. Inzwischen aber begreifen die Moselaner, dass die Zeit selbst an ihrem zeitlos schönen Fluss nicht stillsteht.
Bigotte Menschen kennen keine echten Sorgen. Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht „Not“ ist eine treffende Anklage - mit autobiographischer Einfärbung.
Kasmin, nur Kasmin: Der Londoner Kunsthändler ist selbst eine quicklebendige Legende, der kein Geringerer als David Hockney seinen Durchbruch verdankt. Jetzt kuratiert Kasmin noch einmal, und es gibt ein Buch von ihm.
h.r. DARMSTADT. Martin Schneider wird in diesem Herbst Erntedank feiern. Das ist natürlich für den Pfarrer der Darmstädter Stadtkirche nichts Ungewöhnliches.
Die Rapperin Gavlyn und die jungen Talente von Organized Threat auf der Bühne des Frankfurter Clubs Zoom: Ihre Attraktivität stellt Gavlyn dabei genauso wenig in den Vordergrund wie das im Rap stets naheliegende Thema Sexismus.
Zum achtzigsten Geburtstag von Reiner Kunze sind kürzlich zwei Bücher erschienen, die sich auf höchst unterschiedliche Weise dem deutsch-deutschen Dichter annähern. Zusammen bilden sie ein ungemein spannendes Porträt.
Jürgen Nendzas Gedicht „Die Wimpern“ beobachtet zwei Erwachende in der Undeutlichkeit des morgendlichen Lichts. So könnte jeder gute Tag beginnen.
Jürgen Nendzas Gedicht „Die Wimpern“ beobachtet zwei Erwachende in der Undeutlichkeit des morgendlichen Lichts. So könnte jeder gute Tag beginnen.