Münchens volkstümlicher Wiederholungstäter
Niemand machte Fernsehen wie er, und auch ins Kino brachte er zwei Meisterwerke: Der Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Helmut Dietl starb im Alter von 70 Jahren in München
Niemand machte Fernsehen wie er, und auch ins Kino brachte er zwei Meisterwerke: Der Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Helmut Dietl starb im Alter von 70 Jahren in München
Der Kinofilm „Foxcatcher“ erzählt gekonnt die wahre Geschichte vom tödlichen Drama zwischen den Brüdern Mark und Dave Schultz, beide Olympiasieger im Ringen, und ihrem exzentrischen Mäzen John E. du Pont.
Die italienische Regisseurin Asia Argento erzählt in ihrem psychedelischen Film „Missverstanden“ von einer Kindheit als Abenteuer. Neun Jahre ist Aria, die Heldin: Guilia Salerno macht aus ihr eine unvergessliche Kinderfigur.
Die Tochter des Krimiautors Jo Nesbø hatte sich eine Geschichte mit einem verrückten Erfinder, zwei Kindern und jeder Menge Fürzen gewünscht. Jetzt ist ein Kinofilm aus dem Kinderbucherfolg geworden.
Ein Kinofilm erzählt jetzt die Geschichte des Auschwitz-Prozesses aus den frühen Sechzigern. Peter Kalb, geboren 1941, betreute damals die Zeugen; Alexander Fehling, Jahrgang 1981, spielt im Film einen Staatsanwalt. Ein Gespräch über den Umgang mit der Hölle.
Thule ist das neue Athen: Ob „Game of Thrones“ oder „Northmen - A Viking Saga“ - im Film holt der Norden auf. Das Barbarengenre verbindet Hordenwesen mit Edelmut, manchmal auf rührende Weise.
Der Kinofilm „Die geliebten Schwestern“ von Regisseur Dominik Graf geht als deutscher Beitrag in das Rennen um eine Oscar-Nominierung für den besten nicht-englischen Film. Die Liebesgeschichte setzte sich gegen 16 andere deutsche Beiträge durch.
Eine amerikanische Legende, die zum Kritiker ihres Landes wird: Der Cartoonist Jules Feiffer wagt immer noch Neues. Gespräch mit einem Mann, der 85 Jahre alt werden musste, um seine erste Graphic Novel zu zeichnen.
Zwei Zoo-Tierärzte der Stuttgarter Wilhelma sind von Bongos bis zu Zwergflußpferden für 10000 Tiere zuständig und tauschen sich mit Kollegen über Wildtiere aus
Zwischen Gerechtigkeit und Bürgerkrieg: In Takashi Miikes brillantem Thriller „Die Gejagten“ muss eine Gruppe Polizisten einen Mörder vor einem ganzen Volk beschützen.
Nordkorea hat sich in einem Brief an UN-Generalsekretär Ban Ki-moon über einen amerikanischen Kinofilm beschwert. Die Hollywood-Produktion über ein geplantes Attentat auf Machthaber Kim Jong-un sei keine Komödie, sondern eine „Kriegshandlung“.
Jérôme Salles Thriller „Zulu“ zeigt, wie schwer das Erbe der Apartheid immer noch auf Südafrika lastet - mit reißerischer Erzählweise und einer zynischen Pointe.
Prominenz beehrt die Puppen, und die Russen machen auch hier Ärger: Beim Kinofilm „Muppets Most Wanted“ tritt ein gigantisches Star-Ensemble auf, aber der Charme des Originals ist verloren gegangen.
Der Regisseur André Schäfer hat Moritz von Uslars vielgepriesene Reportage „Deutschboden“ für das Kino verfilmt. Der Autor wandert darin noch einmal seinen eigenen Recherchen nach und trifft alte Bekannte. War das nötig?
Eine Handlung mit vielen Nebenstraßen, scheinbar ohne Ziel: „Madame empfiehlt sich“ zeigt Catherine Deneuve als Reisende auf einem Roadtrip zu sich selbst.
Die Musikvideos des französischen Regisseurs Romain Gavras sind kleine Kinofilme voller provokativer Gewalt und versteckter Anklage. Ein Videoporträt.
Noch während der Film im Kino ist, gibt es ihn oft schon illegal im Netz. Aber den Zugang dazu müssen Internetprovider vielleicht bald sperren.
Der Kinofilm „Rush“ zeigt die frühere Formel 1 als Feld voll mit Egomanen und Todesmutigen, die in Kanonenkugeln auf Rädern steigen. Ist die Branche anno 2013 ein Haufen voller Langweiler?
Der erste Kinofilm über Apple-Mitgründer Steve Jobs seit dessen Tod im Jahr 2011 ist ein Flop. Der am Freitag in den Vereinigten Staaten herausgekommene Film ...
Dem deutschen Kinofilm müssen die öffentlich-rechtlichen Sender janusköpfig erscheinen. Einerseits bilden sie oftmals die entscheidende finanzielle Grundlage, ...
Es gibt beim Münchner Filmfest eine eiserne Regel: Kinofilme werden wiederholt, Fernsehfilme gibt es nur einmal und dann erst wieder zur Ausstrahlung beim
Der Marktanteil europäischer Kinofilme hat 2012 den höchsten Wert der letz-ten dreizehn Jahre erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr stieg er auf 33,6 Prozent und ...
Eine Allianz aus führenden Verbänden der Filmindustrie hat die öffentlich-rechtlichen Sender dazu aufgefordert, mehr Geld für die Produktion von Kinofilmen
Online-Videotheken haben einen enormen Zulauf. Jeder Dritte lädt seine Filme per Datenstrom zu Hause. Ein Vergleich zeigt, welche Internet-Portale eine Alternative zur klassischen Videothek bieten und warum.
Ein Auto, das die Verkehrssituation jederzeit erfasst, vor Gefahren warnt und notfalls eigenständig reagiert - das hat es ja schon einmal gegeben, im Kinofilm. Nun soll es Wirklichkeit werden. Eine Vorausschau.
Margarethe von Trotta setzt ihre Folge von Filmen über große Frauen mit „Hannah Arendt“ fort. In Barbara Sukowa hat sie dabei eine überzeugende Hauptdarstellerin. Manch Anderes aber misslingt.
Schon 2006 entstand, mit Susanne Lothar und Ulrich Mühe, der Film „Nemesis“. Erst jetzt kommt er in die Kinos: das Vermächtnis zweier brillanter Darsteller.
Allein in den Vereinigten Staaten hat der neue Kinofilm um den britischen Geheimagenten James Bond 88 Millionen Dollar eingespielt - soviel wie noch kein anderer Bond und trotz des Wirbelsturms Sandy.
In den großen Kinostreifen wird wieder mehr geraucht. Schlechtes Vorbild Hollywood? Kommt drauf an, wann man hinsieht: Offenbar gibt es eine Raucherkonjunktur.
Vor 35 Jahren starb Elvis Presley. In Bad Nauheim wird Elvis in diesen Tagen wieder gefeiert. Und eine Ausstellung in Kelkheim erinnert an den Militärdienst, den der „King des Rock ’n’ Roll“ in Deutschland ableistete.
Die Chelsea Galerie zeigt auf Sylt Fotos des Kinoregisseurs David Lynch. Die beklemmende Wirkung seiner „Dark Images“ bleibt von der romantischen Inselkulisse unberührt.
Wiederkehr in Deauville: Die Leinwandlegende Shirley MacLaine über das alte und neue Hollywood, Schlemmen mit Hitchcock, eine seltsame Begegnung mit Marilyn und das nächste Leben.
Berückendes Gesamtbild aus Landschaftsaufnahmen und Musik: „Im Garten der Klänge“ über den blinden Therapeuten Wolfgang Fasser ist ein synästhetischer Dokumentarversuch.
In diesem Jahr werden die amerikanischen Konsumenten zum ersten Mal mehr Geld für Kinofilme ausgeben, die sie sich über das Internet ausleihen oder kaufen, als für Filme, die sie physisch auf einer DVD oder Blu-ray-Disc aus dem Handel beziehen. Dazu wird der Siegeszug der Tabletcomputer wie dem iPad von Apple erheblich beitragen. Von einem solchen Szenario geht die Marktforschungsagentur IHS Screen Digest aus. Nach Angaben von Screen Digest haben die Amerikaner im vergangenen Jahr 1,4 Milliarden Filme im Internet gekauft oder geliehen. Für das laufende Jahr wird ein gewaltiger Sprung auf 3,4 Milliarden Filme erwartet. In derselben Zeitspanne wird nach den Hochrechnungen die Zahl der verkauften oder verliehenen Filme auf DVD oder Blu-ray von 2,6 auf 2,4 Milliarden fallen.
Es gibt Hunderte von Internetportalen, auf denen man Lieder, Serien und Filme finden kann. Viele davon sind illegal. Aber es gibt auch seriöse Anbieter. Und nicht alle verlangen Geld.
Der Chronist des feinen München spottet jetzt über Berlin: Helmut Dietl wagt mit „Zettl“ eine Fortsetzung von „Kir Royal“ im Kino. Gelohnt hat es sich nicht.