Vampirismus, nicht ausgelutscht
Wie ein Biss in die lebendige Arbeit: Der Film „Blutsauger“ von Julian Radlmaier zeigt einen historischen Stoff als absolut untot.
Wie ein Biss in die lebendige Arbeit: Der Film „Blutsauger“ von Julian Radlmaier zeigt einen historischen Stoff als absolut untot.
Zwischen Grauen und Rührung atmet die Wahrheit des Verfalls: Gaspar Noés erschütterndes Demenzdrama „Vortex“ im Kino.
Endlich wieder Downton Abbey: Der zweite Kinofilm führt nach Frankreich und in die Welt des Films. Und das mit einer sommerlichen Leichtigkeit, die das Ensemble bislang selten hatte.
Reisebuch
Paul Schraders neuer Film "The Card Counter" erzählt von einem ehemaligen Soldaten und seiner unverzeihlichen Schuld
Ein Jugendfilm über den Nationalsozialismus: Tobias Wiemanns „Der Pfad“ erzählt von Flucht, Vertrauen, Hilfe, Schutz und Gefahr.
Die Erben der Gucci-Familie wollen gegen Ridley Scotts Film klagen, das Unternehmen dürfte sich über das Werk freuen. Auf Modeplattformen ist ein regelrechter Hype um Gucci-Produkte zu erkennen.
Eine Männerliebe im Gefängnis, während draußen die Gesellschaft sich ändert, teils zu langsam: Der Film „Große Freiheit“ mit Franz Rogowski schaut Sittengeschichte ganz anders an als üblich.
Wie sollen Menschen da leben, wo Leben überhaupt nicht vorgesehen ist? Der Film „Stowaway“ stellt die Frage naturwissenschaftlich, technisch, aber auch moralisch - und gibt sehr drastische Antworten.
Auf der Berlinale laufen nicht nur Kinofilme, es geht auch um Serien. Julia Fidel betreut die „Berlinale Series“. Sie verrät, was ihre Wahl ausmacht. Gibt es bald auch einen Serien-Bär?
In Frankreich nehmen die gewalttätigen Konflikte zwischen Jugendbanden zu. Dabei erweitern soziale Netzwerke die Eskalationsmöglichkeiten: Online werden Feindseligkeiten ausgetauscht, auf der Straße kommt es zur Schlägerei.
Die sonst so bürgerrechtsbewussten Niederländer nehmen erstaunlich gelassen hin, wie ihnen die Anonymität beim Bezahlen geraubt wird. In Deutschland ist der Trend bisher zum Glück weniger ausgeprägt.
Am Weihnachtstag brachte Warner den als Blockbuster geplanten Superheldinnen-Film „Wonder Woman 1984“ per Stream in die amerikanischen Wohnzimmer. Was bedeutet das für das Kino, die Filme, die Künstler, die Kritik?
„Nazis verkloppen ist nur Kosmetik“: Im Kinofilm „Und morgen die ganze Welt“ verschlägt es die Studentin Luisa zu den autonomen Linken. Regisseurin Julia von Heinz arbeitet am Guten. Eine Video-Filmkritik.
Mädchensorgen, Monster und die französische Revolution: Mit „Zombi Child“ läuft der erste postkoloniale Zombie-Film im Kino an. Einer der herausragenden französischen Filme der neueren Zeit tritt an, einen kritischen Revolutionsmythos zu schaffen.
In Cannes gefeiert, in der Heimat bekämpft: Der georgische Film „Als wir tanzten“ erzählt von den homosexuellen Volkstänzern Merab und Irakli, die sich ineinander verlieben.
Die japanische Firma „Family Romance“ vermietet Familienmitglieder und Freunde gegen die Einsamkeit. In Werner Herzogs Film darüber fragt man sich ständig, wo die Realität endet und die Fiktion beginnt.
109 namhafte Regisseurinnen, Regisseure, Autorinnen und Autoren appellieren an die Bundesregierung, den deutschen Kinofilm vor dem Untergang zu bewahren. Denn es gibt keine Versicherung, die das Covid-19-Risiko bei Dreharbeiten abdeckt. Die Filmemacher haben aber eine Idee.
Palästina ist überall: Die Vignetten in Elia Suleimans Kinofilm „Vom Gießen des Zitronenbaums“ können an Sketches von Jacques Tati oder Buster Keaton erinnern, tragen aber etwas Wehmütigeres in sich.
Der Film „Judy“ von Rupert Goold erzählt die tragische Geschichte von Judy Garland. Renée Zellweger gibt ihrem Charakter Glamour – noch im Verfall.
Lügen zum Frühstück: Der Kinothriller „Knives Out“ metzelt die Leinwand wunderschön klein. Da hält man bis zum Schluss den Atem an.
Wenn woanders nicht genug über das Problem geredet wird, dann muss das im Kino passieren: Der Film „Nome di donna“ versucht, Italiens Schweigen über sexuellen Missbrauch zu brechen.
Körperkampf zwischen Konzeptkunst und Trash: „Der Leuchtturm“ von Robert Eggers ist ein Horrorfilm, der von der Feindseligkeit zwischen Willem Dafoe, Robert Pattinson und der schroffen Natur lebt.
Vom Studenten-Comic zum Kinofilm: die deutsche Autorin Olivia Vieweg und ihr Comic „Endzeit“. Gerade läuft der international gefeierte „feministische Zombiefilm“, der auf dem Comic beruht, weltweit an.
Ab dem 19. September läuft der Kinofilm zur erfolgreichen Serie „Downton Abbey“ in den deutschen Kinos.
Julianne Moore hat diese Rolle gewollt, ihre bedeutendste wurde daraus aber nicht. In dem Kinofilm „Gloria“ spielt sie eine Frau, die versucht, der Einsamkeit zu entkommen – vergebens.
Gerade erst haben die Lochis ihr Karriere-Ende nach acht Jahren als Youtuber bekanntgegeben, da nehmen sie ihr nächstes Projekt in Angriff. Sie drehen einen Kinofilm. Für das Thema scheinen sie wie geschaffen.
Nie zuvor hat ein Kinofilm gleich am ersten Wochenende derart abgeräumt an den Kinokassen – der neue Marvel-Film bricht schon jetzt Rekorde. Aus guten Gründen.
Eine Frau, zwei Männer, Schusswaffen und Hass auf alles Fremde: Jan Bonnys Film „Wintermärchen“ handelt von einer rechten Terrorzelle. Er ist ein Wagnis und eine Zumutung.
Liebe kann überaus rebellisch sein, wie der neue Film von Barry Jenkins „Beale Street“ zeigt. Eine ganz eigene Liebesgeschichte, die versucht, dem Rassismus in Amerika zu trotzen.
Über Jahre schien der Spielzeughersteller Playmobil vor allem mit internen Diskussionen beschäftigt. Nun erklärt der Chef, warum Playmobil erstmals einen Kinofilm braucht.
Wer noch daran gezweifelt hat, dass Videospiele inzwischen ein erstzunehmender Wirtschaftsfaktor sind, der sollte spätestens jetzt umdenken: 2018 hat die Industrie in Amerika mehr umgesetzt als auf der ganzen Welt für Kinokarten ausgegeben wurde.
Er will es genau wissen: Rosa von Praunheims Film „Männerfreundschaften“ ist eine improvisierte Zeitreise voller Andeutungen.
Was, wenn die Verhältnisse auf der Welt inzwischen zu kompliziert sind für Solidarität? Pedro Pinhos portugiesischer Spielfilm „A Fábrica de Nada“ erzählt von Arbeitern in einer Fabrik, die nicht mehr gebraucht werden.
Sexueller Missbrauch durch katholische Priester war in Polen bislang nicht thematisiert. Ein Kinofilm bricht nun das Schweigen und empört viele Geistliche.
Der Kinostart von „Lola rennt“ setzte vor 20 Jahren neue Maßstäbe im deutschen Film. Unser Autor hat ihn sich noch einmal angesehen und fragt sich: Wäre der Film heute noch möglich?