Konfetti für die Besten
Alles nur eine Frage der präzisen Inszenierung. Nicht nur der Auftakt des Gastspiels des amerikanischen Bandtriumvirats 30 Seconds to Mars lässt ein gewisses ...
Alles nur eine Frage der präzisen Inszenierung. Nicht nur der Auftakt des Gastspiels des amerikanischen Bandtriumvirats 30 Seconds to Mars lässt ein gewisses ...
Reiterpräsidentin Haya bint al Hussein steht stark in der Kritik. Doch sie hat ihren Verband am Zügel. Die Mehrzahl der Delegierten spricht sich trotz schwerer Vorwürfe für die Prinzessin aus. Die Inszenierung ist perfekt.
Auf seinem neuen Album rechnet der exzellente Rapper Drake mit den kapitalistischen Allüren seiner Gegner ab und holt aus zu großer Bekenntnisliteratur.
Ein Mann vieler legendärer Inszenierungen: Der Theater-, Opern- und Filmregisseur Patrice Chereau ist im Alter von achtundsechzig Jahren verstorben.
Die Zauberflöte. Die Produktion hat schon fast Kultstatus, ist inzwischen 15 Jahre alt und wird am Mittwoch in der Oper Frankfurt mit der 140.
Der Jahrestag hat sie erneut an die Oberfläche gespült: die Trauer, die Bilder, die Fassungslosigkeit angesichts des Versagens von Polizei und Politik, das
Erst zum sechsten Mal ist Helmut Lachenmanns „Mädchen mit den Schwefelhölzern“ bei der Ruhrtriennale zur Aufführung gebracht worden. Robert Wilsons Inszenierung in der Bochumer Jahrhunderthalle ist ein einziger Triumph.
Alle Paare sind verloren: Martin Walser hat einen mit allen Wassern gewaschenen Theaterroman geschrieben. „Die Inszenierung“ ist eine traurige Komödie über einen Mann, der zwei Frauen liebt.
Drei Wochen Sizilien und drei Wochen Text lernen: Das Frankfurter Schauspiel beflügelt Newcomer Nico Holonics.
Die Russische Orthodoxe Kirche feiert die Bekehrung von Fürst Wladimir vor 1025 Jahren. Auch Putin ist nach Kiew gekommen und nutzt die Bühne für politische Zwecke.
Die Tour de France blieb ohne positive Doping-Probe. Das ist keine Ausnahme und muss keineswegs bedeuten, dass die Rundfahrt 2013 sauber war. Die Fragen zu Christopher Froome und zur Glaubwürdigkeit des Radsports werden weiter gestellt.
Die Yahoo-Chefin präsentiert die Quartalsergebnisse per Videoübertragung. Es erinnert an eine Nachrichtensendung, aber Mayer schlägt sich gut. Dumm nur, dass die Zahlen alles andere als berauschend sind.
Die Wirkung dieses Philosophen lässt sich kaum überschätzen: Hellmut Flashar umreißt Leben und Werk des Aristoteles, des Lehrers des Abendlandes.
Immerhin wurde beim Fifa-Kongress auf Mauritius darüber gesprochen. Doch von einer offenen Auseinandersetzung ist die Reform-Diskussion im Weltfußball noch weit entfernt.
Die Kommunistische Partei Chinas ist die größte und erfolgreichste politische Organisation der Welt: Richard McGregor kennt den roten Apparat inwendig und erklärt ihn eindrucksvoll.
Er ist ein Dandy aus der Unterwelt und ein Virtuose der Halbentschlossenheit. Zum 60. Geburtstag des Schauspielers Robert Hunger-Bühler.
Er kann die schwersten Themen federleicht auf die Bühne bringen und die Akteure in beschwingteste, intelligenteste Spiellaune versetzen: Dem Regisseur Dimiter Gotscheff zum Siebzigsten.
Mit Heinrich von Kleists „Der Zerbrochne Krug“ beschließt Klaus Weise seine Bonner Intendanz. Wie der Amtszeit seines Richters Adams fehlt auch seiner Ära das Happy End.
Der innerlich verkorkste Alfons im Maschinenraum der Oper: Filmregisseur Michael Haneke bringt „Così fan tutte“ in Madrid auf die Bühne.
Vier einsame Menschen im Speisesaal, unfähig miteinander zu sprechen: Aus Sasha Raus zwölf Seiten langem Text macht Christoph Marthaler eine Aufführung von zwei Stunden. Doch die Poesie des Texts vermag das Stück nicht zu vermitteln.
Beste Therapie gegen die pornographische Lüsternheit dieser Zeit: Im exzellenten Filmdrama „The Sessions“ von Ben Lewin entdeckt ein Gelähmter die Lust und die Intimität.
Die Menschen, die gescheiten Frauen vor allem, suchen in Maxim Gorkis „Sommergästen“ nach einem anderen Leben. Jetzt inszeniert Alvis Hermanis das Stück in der Berliner Schaubühne. Und seine Menschen, die dummen Frauen vor allem, werden zu hysterischen Deppen. Ein Irrsinn.
Am Staatstheater Mainz transferiert der Regisseur Sarantos Zervoulakos „Don Carlos“ in die Gegenwart.
Berühmt wurde er erst, nachdem er die Stadt verlassen hatte. Noch immer aber trägt er einen Teil Frankfurts im Namen: Heute feiert Rosa von Praunheim seinen 70. Geburtstag.
Labbadia hat sich mit seiner sogenannten Wutrede Luft verschafft, nachdem sich im Trainer des VfB Stuttgart einiges zusammengebraut hatte. Er will seinen Weg weiter gehen und keinen Zweifel daran lassen, dass er auch unter erschwerten Bedingungen erfolgreich sein kann.
Mitt Romney will Amerika aus dem Tal der Tränen führen. Beim Parteitag der Republikaner legt er große Pläne vor. Doch Kritiker monieren, seine Politik diene vor allem den Reichen.
Mit der Mehrheit von SPD und Grünen weist der Landtag in Mainz den Misstrauensantrag wegen der Nürburgring-Affäre gegen den rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten zurück. Kurt Beck beklagt danach eine „Verrohung der Sitten“.
Margaret Thatcher wollte Großbritannien wiederaufrichten. Sie kämpfte gegen Sozialismus und das Establishment. Der Film „The Iron Lady“, der heute auf der Berlinale vorgestellt wird, beleuchtet Thatchers menschliche Seite. Prompt wird wieder über ihr politisches Erbe gestritten.
Regisseurin Vera Nemirova lässt sich von Wagner nicht einschüchtern und beschließt mit der „Götterdämmerung“ den prächtigen „Ring“ der Frankfurter Oper.
Andrea Henkel hat noch Lust auf Biathlon und macht bis 2014 weiter. Die letzte Mohikanerin aus glorreichen Tagen bleibt. Dennoch gegen die deutschen Frauen Grund zur Sorge.
Ein Welttheater, ganz aus Phantasie: Achim Freyers neuer Mannheimer „Ring“ überrascht durch eindrucksvolle Regieeinfälle ganz in Wagners Sinne.
Gluckernde Koloraturen, Frontalattacke des Mezzo: In Verdis „Don Carlo“ an der Deutschen Oper Berlin triumphiert der Gesang über die Regie.
München berauscht sich gern und überschwänglich an Kunst. Jetzt gibt es dort vier Messen gleichzeitig. Für jeden ist etwas dabei, ob alt, ob neu - und sogar ein wenig Volksnähe.
Seine Inszenierung von Othmar Schoecks "Penthesilea" 2007 in Basel wurde als großes Musiktheaterereignis gefeiert und brachte ihm 2008 den Titel des besten Opernregisseurs des Jahres ein. Und das ganz ohne Skandal.