Die Wahrheit kannst du vergessen
Der amerikanische Sender HBO hat ein Drama produziert, das an die besten Tage der „Sopranos“ und von „The Wire“ anknüpfen will: „The Night Of“ ist die Serie, die man in diesem Sommer gesehen haben muss.
Der amerikanische Sender HBO hat ein Drama produziert, das an die besten Tage der „Sopranos“ und von „The Wire“ anknüpfen will: „The Night Of“ ist die Serie, die man in diesem Sommer gesehen haben muss.
Wenn Mick Jagger und Martin Scorsese eine Serie auflegen, sind die Erwartungen groß. „Vinyl“ spielt im Musikgeschäft der Siebziger und setzt fulminant in Szene, wie man sich dort berauschen kann.
Dem Online-Dienst Netflix gehöre die Zukunft, das alte Fernsehen sei tot, heißt es. Doch was sehen wir da eigentlich? Nur tolle Stücke? Von wegen. Es gibt auch echte Ausfälle.
Wie nimmt man Politik auf unterhaltsame Weise auseinander? Stephen Colbert und John Oliver machen es im amerikanischen Fernsehen jede Woche vor – mit Netzthemen, Schimpfwörtern und Picasso.
Shane Smith hat das Punk-Magazin Vice im Netz zum Zentralorgan der Generation Handy gemacht. Mit Draufgängertum und Rotzigkeit. Jetzt will er das Fernsehen neu erfinden. Ob ihm das gelingt?
Nach 45 Jahren im öffentlich-rechtlichen Fernsehen der Vereinigten Staaten wechselt die Sesamstraße zum Bezahlsender HBO.
Falls die Nominierungen für den TV-Preis Emmy etwas aussagen, steht der Gewinner schon fest. Die Fantasy-Serie „Game of Thrones“ könnte abräumen wie nie zuvor.
Voll souveräner Selbstironie: In der neuen Serie „The Comeback“ nimmt die Schauspielerin Lisa Kudrow sich selbst und Amerikas Showbusiness auf den Arm.
Aus Amerika sind wir hochkarätige Politkomödien gewohnt, die neue Serie „The Brink“ wäre gern auch eine. Warum ist sie trotz prominenter Besetzung nur mittelmäßig?
Jude Law spielt in einer neuen Fernsehserie das fiktive Oberhaupt der Katholischen Kirche Pius XIII. „The Young Pope“ soll ein zwiespältiger Charakter sein. Der Produzent denkt dabei glatt an Walter White aus „Breaking Bad“ oder den gefährlichen Präsidenten Francis Underwood.
In der Nacht zum Sonntag steigt Wladimir Klitschko im New Yorker Madison Square Garden in den Ring. Doch wer will den Kampf gegen Bryant Jennings in den Vereinigten Staaten überhaupt sehen? In Übersee lockt der in Deutschland so populäre Boxer niemanden an.
Die aufregendsten Serien Europas kommen zurzeit aus Italien. In Deutschland werden gute Drehbuchautoren händeringend gesucht: Fast alle Filmschulen sind noch auf die traditionelle Produktion von Filmen konzentriert.
Als der verlorene Sohn zu seiner Familie in Florida zurückkehrt, nimmt das Unheil seinen Lauf: Netflix legt mit seinem Thriller „Bloodline“ eine Serie vor, die auch die Konkurrenz das Fürchten lehrt.
Eine Serie über Sex, Drogen und Rock ’n’ Roll nimmt sich der amerikanische Sender HBO vor. Mit wem kann man so etwas wohl am besten produzieren?
Sieben Emmys hat diese BBC-Produktion gewonnen: zu Recht. Nun zeigt Arte die opulente Verfilmung von „Little Dorrit“, dem Roman von Charles Dickens. Was da von einem bestens ausgesuchten Ensemble an Menschenmöglichen aufgerollt wird, ist famos.
Der Bezahlsender Sky macht erstmals Gewinn und hat fast vier Millionen Abonnenten. Geht das so weiter, oder rollt die Konkurrenz aus dem Internet den Markt auf? Ein Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden Brian Sullivan.
Damon Lindelof hat das Buch zur Verschollenen-Saga „Lost“ geschrieben. Jetzt kommt seine Serie „The Leftovers“ ins deutsche Fernsehen. Ein Gespräch über das richtige Ende und Ideen unter der Dusche.
Bei der Verleihung des Fernsehpreises in Los Angeles liefen ungewöhnlich viele Oscar-Preisträger über den roten Teppich. Goldene Trophäen blieben für McConaughey & Co. aber aus.
In Amerika kommen immer mehr Kultfilme aus dem Kino ins Fernsehen - als Neuauflagen im Serienformat. Aber was sagt das über das kreative Potential der Branche?
In seinen 83 Lebensjahren hat Rupert Murdoch eines der größten Medienimperien der Welt geschaffen mit Zeitungen, TV-Sendern und einem Filmstudio. Gerade scheint er daran zu arbeiten, sich endgültig ein Denkmal zu setzen.
Der nach Amerika geflüchtete Sohn eines arabischen Despoten kehrt in die Heimat zurück. Seine Familie hofft auf Exotik und erlebt das Chaos: „Tyrant“ will die Serie der Saison sein. Aber sie verspielt alles.
Auf dem Smartphone tragen die Menschen heute ihr ganzes Leben mit sich herum. Ob diese Daten vor dem Staat geschützt werden müssen, beschäftigte jetzt in zwei Fällen den Obersten Gerichtshof in Washington.
Die neue amerikanische Nachrichtenserie „Last Week Tonight“ mit dem Briten John Oliver war mit Spannung erwartet. In der ersten Folge galoppiert sie flott durch die Pointen, weiß aber nicht so recht, wohin sie will.
Im amerikanischen Fernsehen ist die Nachrichten-Satire groß in Mode. Der beste Mann des Faches, Stephen Colbert, wechselt nun zur seriösen Late Night Show. Doch der nächste große Clown wartet schon.
Sibel Kekilli ist das deutsche Gesicht in der wohl angesagtesten Serie des Planeten, „Game of Thrones“. Im F.A.S.-Interview spricht sie über Ruhm, Schubladen, Fantasy und nackte Männer.
Unzufrieden mit dem Fernsehprogramm an den Feiertagen? Das muss nicht sein. Fernsehen wird heute fröhlich übers Internet geschaut: Video-Streaming ist immer und überall verfügbar.
Hier gibt es keine deutlichen Grenzen zwischen Ursache und Wirkung, Gut und Böse, Recht und Unrecht, dafür gelungene Charakterstudien: „True Detective“ ist die beste Krimi-Serie des Jahres.
HBO bietet den Zuschauern seit Beginn der vierten „Game of Thrones“-Staffel eine interaktive Karte der „bekannten Welt“. Fans haben schon längst eigene Visualisierungen produziert - mit Liebe zum Detail.
Die vierte Staffel von „Game of Thrones“ ist gerade mit einem neuen Zuschauerrekord angelaufen. Der Abosender HBO verkündet, die Kult-Serie um zwei weitere Staffeln zu verlängern.
Der Sender HBO hat eine Serie über das Tal im Zentrum des digitalen Urknalls gedreht: „Silicon Valley“ rechnet unterhaltsam mit den Herrschaften ab, deren Herrschaft auf unseren Daten beruht.
Der Abosender Sky zeigt eine uralte Serie aus Amerika. Die aber ist viel moderner als vieles, was bei uns heute produziert wird: was das deutsche Fernsehen von „Oz - Hölle hinter Gittern“ lernen kann.
Seit Jahren träumt der Filmhochschulabsolvent Falco Jagau von einer Fernsehserie: von einer Geschichte, in der Geheimbünde, Drachen, für unwahr gehaltene Mythen zum Leben erwachen. Als der Sender Sky einen Talentwettbewerb ausschreibt, ist das Falcos große Chance. Wir haben ihn und sein Team ein halbes Jahr lang begleitet – bis vor die Tür, hinter der die Expertenjury des Senders entscheiden soll, ob Falcos Idee eine Chance bekommt und die Drachen zum Leben erwachen. Ein Thriller.
Amerikanische Kinos zeigen den Dreiteiler des ZDF zum Zweiten Weltkrieg. Die Kritiker sind gespalten, es gibt Lob und scharfe Ablehnung. Die „New York Times“ hält den Film für Propaganda.
Der Protagonist von „House of Cards“ ist zynisch, skrupellos und berechnend: In der Rolle des diabolischen Politikers Francis Underwood gibt uns Kevin Spacey das volle Programm - Politfernsehen, das mitreißt.
Der hiesige Serienmarkt kommt in Bewegung: Der Regisseur Tom Tykwer und sein Kompagnon Stefan Arndt von der Produktionsfirma X-Filme Creative Pool wollen eine
Regisseur Stephen Frears hat einen Film über den Fall Muhammad Ali gegen Vereinigte Staaten gedreht. Der Abosender HBO zeigt einmal mehr, was Fernsehen dem Kino voraushaben kann.