Die politische Räson der neuen Medien
Das Internet wurde als demokratischer Heilsbringer gefeiert. Heute gilt es als Vehikel von Populismus, Autoritarismus und Gleichgültigkeit. Lässt es sich zur Vernunft bringen? Auftakt einer neuen Serie.
Das Internet wurde als demokratischer Heilsbringer gefeiert. Heute gilt es als Vehikel von Populismus, Autoritarismus und Gleichgültigkeit. Lässt es sich zur Vernunft bringen? Auftakt einer neuen Serie.
Viele Unis beneiden Harvard um ihre Milliarden-Reserven. Doch im vergangenen Jahr haben die Stiftungsmanager großen Verlust gemacht. Doch noch immer ist das Polster erstaunlich.
Seit 26 Jahren verleiht die Harvard-Universität Jux-Nobelpreise für kuriose Forschungen. In diesem Jahr gingen gleich drei Preise nach Deutschland.
Lange haben amerikanische Universitäten Sexualdelikte unter den Teppich gekehrt, um Studenten und Eltern nicht abzuschrecken. Jetzt haben Studenten dieser Kultur den Krieg erklärt. Ihre Waffe: ein altes Gesetz.
Karl Dietrich Bracher hat die Politikwissenschaft der Bonner Republik entscheidend geprägt. Als Mann der Gegenwart fragte er, was wir aus der Vergangenheit lernen können. Im Alter von 94 Jahren ist er nun gestorben. Eine Erinnerung.
Reiche haben Angst, ihr Vermögen wieder zu verlieren. Darum schützen sie es mit allen Mitteln. Oft sogar vor der eigenen Familie.
Sein Beraterteam für Wirtschaftsfragen besteht aus 13 alten, weißen Männern. Allein das ist schon eine Provokation von Donald Trump. Für was stehen sie inhaltlich?
Der Historiker Klemens von Klemperer warnte stets vor einer unkritischen Verherrlichung der Verschwörer vom 20. Juli 1944, jedoch auch umgekehrt vor „schickem“, „besserwisserischem Herunterreißen“. Ihn störte in den sechziger Jahren jener „vorbeugende Widerstand“.
Das Glücksgefühl ist wie eine U-Kurve: In der Mitte des Lebens kommt der Mensch oft an seinen Tiefpunkt. Manch einer macht dann radikale Änderungen – und findet seine wahre Passion.
Soziale Netzwerke können nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden. Ihre Gründerväter können dafür nicht belangt werden. Sind sie deshalb Terrorhelfer?
Roboter sind auf dem Vormarsch: Sie springen, rennen fliegen und schwimmen können sie jetzt auch. Ein künstlicher Rochen ist die Krone der Soft-Robotik.
In der neugegründeten Jungen Akademie Mainz suchen Nachwuchsforscher den Austausch über Fächergrenzen hinweg. Zentral ist die Neugier auf das, was Wissenschaftler in anderen Disziplinen tun.
Das Video zeigt einen Vortrag von Michael Sandel, Professor an der Harvard Universität in den Vereinigten Staaten. Im Beitrag geht es um Gerechtigkeit und um moralische Entscheidungen.
Mini-Drohnen in der Luft und zu Wasser: Das künstliches Insekt „Robobee“ aus Harvard soll Blumen bestäuben und tauchen können. Das verspricht nervig zu werden.
Die Wirtschaftsprogramme der Präsidentschaftsbewerber im Vergleich: Donald Trump würde Amerika in eine Krise führen. Wie sieht es bei Hillary Clinton aus?
Wer in einem wohlhabenden Elternhaus aufwächst, hat bessere Startchancen. Ein guter Manager wird er dadurch aber noch lange nicht.
Nach zwanzig Jahren als Präsident kennt kaum einer die Szene besser. Udo Steffens leitet die Frankfurt School of Finance seit einer halben Ewigkeit. Was braucht es, um als deutsche Business School Harvard und Co. herauszufordern? Ein Interview.
Der Roboterhersteller Kuka lädt zur Hauptversammlung in Augsburg, das Statistische Bundesamt gibt die Zahlen der Passagiere im Luftverkehr für das erste Quartal bekannt und aus Washington kommt der Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan.
Mehr als zehn Jahre hat Niall Ferguson an dem Buch gearbeitet, und es war der Protagonist selbst, der ihm den Auftrag erteilte. Henry Kissinger bot ihm das Vorhaben an, nachdem ein britischer Kollege kalte Füße bekommen und den bereits angenommenen Auftrag zurückgegeben hatte.
Ein Professor stellt einen alternativen Lebenslauf ins Netz, sein „CV of failure“. Darin aufgeführt: die Rückschläge der eigenen Karriere. Aufmunternd ist das für Leidensgenossen jedoch nicht.
Cambridge, Harvard, Yale? Für eine exzellente akademische Ausbildung muss keiner ins Ausland. Die deutschen Universitäten haben längst aufgeholt.
In Amerika nehmen viele Studenten Kredite auf, um sich die Universität leisten zu können. Wer auf die falsche Hochschule setzt, wird diese Schulden nicht mehr los.
Die Kritik an der Europäischen Zentralbank ist groß. Aber sieben prominente Ökonomen fragen: Wo bleibt die konstruktive Antwort auf die Krise Europas?
Am 5. November 1968 gewann Richard Nixon die Wahl, drei Wochen später bot er Henry Kissinger offiziell das Amt des Nationalen Sicherheitsberaters an, das dieser sogleich in eine persönliche Machtzentrale umwandelte. Von hier aus steuerte und verlängerte er vor allem den Krieg in Vietnam.
Wie wäre es mit einem Studium in New York? Glamourös oder runtergekommen? Teuer oder machbar? Und wie groß sind eigentlich die Mentalitätsunterschiede von Deutschen und Amerikanern?
Erika Steinbach twittert grenzwertige Dinge über Asylpolitik und Flüchtlinge. Angesichts ihrer eigenen Biographie ist das Verhalten der CDU-Politikerin erstaunlich.
Der Rassismusstreit an amerikanischen Universitäten ist mehr als ein Kreuzzug der politischen Korrektheit. Hier zeigt sich die Unsicherheit der schwarzen Elite in ihrem Verhältnis zu den Ärmsten.
Die Kölner Polizei leiht sich „Super-Recognizer“ von Scotland Yard, um die Übergriffe der Silvesternacht aufzuklären. Kognitionsforscher wissen über diese Menschen, die Gesichter überall wiedererkennen, noch viel zu wenig.
Es klingt paradox: Wer dick ist, hat weniger braunes Fett. Das Gewebe scheint gegen Übergewicht zu helfen. Jetzt werden erste Mittel getestet, mit denen man die hilfreichen Zellen aktivieren will.
Während in Europa der 500-Euro-Schein infrage steht, bricht nun auch in den Vereinigten Staaten eine ähnliche Diskussion vom Zaun. Ein wortgewaltiger Ökonom führt sie an.
Nach der Übernahme der Bildagentur Corbis und dem Erwerb der Hollywood-Produktionsgesellschaft Legendary: Wird die Weltkulturindustrie demnächst von Peking aus gesteuert?
Das größte kontinentaleuropäische Kaufhaus wird in den nächsten Jahren einen epochalen Umbau erleben. Architekt Rem Koolhaas entwirft es neu. Die zukünftige Aufteilung soll dann auch ein Problem beseitigen, das jeder Shopper beim Bummel in Kaufhäusern hat.
Ted Cruz kommt Donald Trump in den Umfragen nahe. Gefährlich nahe, wie es scheint, denn der Immobilienunternehmer aus New York wirft dem Senator aus Texas nun vor, kein Amerikaner zu sein – also nicht Präsident werden zu dürfen.
Künstler als Speerspitze der Gentechnik? Mit "Bioart" versuchen Harvard-Forscher, den Diskurs um das Biodesign von Lebewesen voranzutreiben - und stellen die Kunst damit auf eine harte Probe.
Wer sich liebt, tut sich zusammen. Mit Trauschein oder ohne. Ob sich das finanziell auszahlt, hat ein Nobelpreisträger beantwortet.
Intelligente Roboter werden massenhaft Jobs vernichten – so die pessimistische These. Manche Experten sehen durch die digitale Revolution in Deutschland zehn Millionen Beschäftige bedroht. Dabei wird im Arbeitsmarkt der Zukunft vor allem eines zählen.