Hauptsache Krawall
Bei „Hart aber Fair“ sollte es um die Wahlergebnisse, Europas Wutbürger und den Erfolg der „Alternative für Deutschland“ gehen. Dann ging es aber wieder nur um den Moderator.
Bei „Hart aber Fair“ sollte es um die Wahlergebnisse, Europas Wutbürger und den Erfolg der „Alternative für Deutschland“ gehen. Dann ging es aber wieder nur um den Moderator.
In der Sendung von Frank Plasberg ging es um Generationengerechtigkeit und die Mütterrente. Die Betroffenen waren Staffage, die Diskutanten meilenweit von der Rente entfernt.
Was ist ein „gerechter Lohn“? Eine Frage, die sich nicht nur Frank Plasberg stellt. Und warum erscheinen Piloten eigentlich immer in Uniform?
In keinem anderen Land wird so viel operiert wie in Deutschland. Doch erleben auch alternative Heilmethoden einen Boom. Bei Frank Plasberg ging es um die Frage, welche Form der Heilung die Richtige sei. Doch anscheinend wollte er das Thema nur ins Lächerliche ziehen.
Wer über Beamte spricht, läuft immer wieder in die gleichen Fallen - so wie Frank Plasbergs Gäste am Montagabend. Trotz schiefer Argumente kommt es aber fast zu einem Konsens. Nur wenn es um Lehrer geht, nimmt der Streit kein Ende.
Der Historiker Guido Knopp gibt bei Frank Plasberg dem Westen Mitschuld an der Eskalation in der Ukraine. Ein Journalist vergleicht die Geschehnisse auf der Krim indirekt mit der Wiedervereinigung.
Frank Plasberg lässt über den Zuwanderungsentscheid der Schweizer diskutieren. Doch auch hierzulande wollen viele Deutsche die Zuwanderung begrenzen. Die SPD empört das, die AfD sieht sich im Auftrieb.
Mit der Lust der Menschen an der schnellen Rendite wollte sich Frank Plasberg in seiner Sendung befassen. Stattdessen tat er etwas anderes: Er ließ seine Gäste ungestört fabulieren.
Über die Absteiger und die Aufsteiger des Jahres wollte Frank Plasberg diskutieren lassen. Doch es zeigte sich: Lob und Urteil fällt schwer, wenn es die eigenen Parteigrenzen überspringen soll. Allzu schwer.
Bei „Hart aber fair“ werden Skandale vermischt. Wenn Guido Westerwelle noch immer nicht im Archiv verschwunden ist, verwundert die Mattigkeit der Diskussion über Wulff und Hoeneß niemanden mehr.
Es hätte eine politische Sendung werden können. Doch in der Talkshow „Hart aber fair“ zum Thema „Diagnose Alzheimer“ war man vor allem um eines bemüht: der Demenz ihren Schrecken zu nehmen.
Frank Plasberg hat in seiner Runde zuerst über Steuern, Eurorettung und gebrochene Wahlversprechen diskutiert. Dann machte er den AfD-Gründer Bernd Lucke wütend, als er ihm vorhielt, Nazi-Jargon zu verwenden.
Um die Steuerpläne der Parteien sollte es bei Frank Plasberg gehen. Für Fragen an Jürgen Trittin, den am Montag die Pädophilie-Debatte um die Grünen erreichte, blieb da kaum Zeit. Stattdessen wurde herumgealbert.
Kaum ein Thema bewegt die Deutschen so sehr wie die Arbeit und das Geld. „Wer arbeitet, muss davon leben können“, sagen die Politiker. In der „Wahlarena“ mit Kanzlerin Merkel und in Plasbergs „Hart aber fair“. Und was bedeutet das konkret?
Die Partei, die den Wahlkampf gewinnen will, muss in der Steuerdebatte punkten. Das zeigte sich bei Frank Plasberg. Wer mitreden möchte, sollte das Vokabular beherrschen, von A wie Abrechnung bis Z wie Zahlenspiele.
Frank Plasbergs Talkrunde streitet über die neue eurokritische Partei AfD. Deren Chef Bernd Lucke nutzt die Fernsehbühne recht geschickt. Wem die AfD Stimmanteile wegnehmen könnte, wurde aber leider nicht besprochen.
Auch die Talk-Runde bei Frank Plasberg glaubte, unbedingt über den Steuerfall Uli Hoeneß reden zu sollen. Doch mangels neuer Einsichten konnte man nur ganz grundsätzlich die Vertrauensfrage stellen.
Bei „Hart aber fair“ wird deutlich, was der NSU-Prozess vermutlich nicht leisten kann. Von „groteskem Dilettantismus“ ist die Rede - nicht nur bei der Platzvergabe für Journalisten. Beate Zschäpes Anwältin kündigt an, dass ihre Mandantin weiter schweigen wird.
Die Agenda 2010 betrachtete man 2003 als „alternativlos“. Das kommt einem heute ja bekannt vor. Bei Frank Plasberg diskutierte darüber eine Runde mit Verursachern und Betroffenen der Reform.
Erstaunlich, wie wenig komisch eine Fernsehdebatte über die Frage sein kann, ob man als Deutscher über Hitler lachen darf. Aber einer wenigstens hat etwas davon: Frank Plasberg lernt in seiner Sendung „Hart aber fair“ ein neues Wort kennen.
Lag das nun entdeckte Pferdefleisch vielleicht schon jahrelang in einem rumänischen Kühlhaus? Bei „Hart aber fair“ kam ein Enthüllungsjournalist zu Wort. Die Reaktionen der Podiumsgäste auf seinen Bericht zeigten, wie hilflos Politik und Lebensmittelwirtschaft vor dem Skandal stehen.
Sich von neuen Technologien überfordert zu zeigen, gehört zum guten Ton in der Generation Fernsehen. Vor der zukünftigen Gesellschaft zu kapitulieren geht aber zu weit. Bei „Hart aber fair“ bleiben zu viele Fragen unbeantwortet.
Politiker werden in Talkshows immer öfter zu Analytikern des eigenen Berufsstand gemacht. Diese Operation kann nicht gelingen. „Hart aber fair“ war dafür gestern Abend ein gutes Beispiel.
Hart aber fair soll es um (politische) Aufreger rund ums Auto gehen. Daraus wird Fahrschule mit Manuel Andrack. Der Verkehrsminister kann einem leid tun.
Die neueste Runde von „Hart aber fair“ wirkt wie ein Termin beim Bankberater: Über Sinn und Unsinn der privaten Altersvorsorge ist der Zuschauer hinterher so informiert wie ratlos.
Tabus wurden in Frank Plasbergs „Hart aber fair“ Sendung über ärztlich unterstützten Suizid nicht gebrochen. Einige Statements ließen vielleicht das Publikum aufhorchen – aber nicht den viel zu routinierten Moderator.
Bei Frank Plasbergs „Hart aber fair“ ging es darum, ob die Mediziner bei ihrem Streit um höhere Honorare auf hohem Niveau jammern. Die Zuschauer zumindest hatten dazu eine klare Meinung.
„Was treibt die Deutschen in den Baumarkt?“, wollte Frank Plasberg diesmal von seinen Gästen bei „Hart aber fair“ wissen. Als kalkulierte Provokation von Medienkritikern und Programmchefs war die Sendung schon mal ein voller Erfolg.
Nachttalker Domian und Theologin Käßmann streiten darüber, wie frei ein selbstbestimmter Tod sein kann – und Moderator Frank Plasberg will viel zu wenig genau wissen. Eine „faire“ Debatte, aber ohne „harte“ Tabubrüche.
Wie viel Öffentlichkeit verträgt der Mensch? Frank Plasberg plaudert mit seinen Gästen über die schönen und die weniger schönen Seiten des Promi-Daseins.
Frank Plasberg und seine Gäste diskutierten über Antibiotika im Fleisch, dicke Kinder, Ballaststoffe, Bio-Welle und Discounter. Irgendwie nämlich hängt das alles zusammen – nur wie eigentlich genau?
Wie sehr Christian Wulff sein Präsidentenamt heruntergewirtschaftet hat, das offenbarte die Sendung „Hart aber fair“: ein Mann, über den, wie im Karneval, jeder alles sagen darf. Die Aufklärung bleibt auf der Strecke.
Kinder gibt es immer weniger, dafür mehr Ratgeber über Erziehung: Bei Frank Plasberg diskutiert man über ängstliche Väter, überforderte Mütter und Kinder im Katastrophenmodus.
Bei Frank Plasbergs „Hart aber fair“ ging es diesmal um die Frage, was bei einer Krebserkrankung hilft - schulmedizinische Methoden oder doch eher Misteln und Homöopathie? Ein Thema, das zu groß war für eine Stunde Talk am Abend.
Bei Frank Plasberg ging es gestern um „Bürger gegen Banken: Wut und Angst im Euroland.“ Beides ist aber vor allem in unseren Medien zu erleben. In der Wirklichkeit sind Wut und Angst noch gar nicht angekommen.
Bei Frank Plasbergs „Hart aber fair“ geht es um den Euro und um Griechenland. Am Ende weiß man nicht einmal mehr, worüber der Bundestag jetzt eigentlich abstimmt. Nicht nur das europäische Finanzchaos ist perfekt