Das Existenzspiel des Uli Hoeneß
Bei Günther Jauch wurde der Talkshow-Reigen zum Steuerfall Hoeneß eröffnet. Man diskutierte und spekulierte in klamaukfreier Sachlichkeit. Klar ist, dass der Präsident des FC Bayern in arger Erklärnot steckt.
Bei Günther Jauch wurde der Talkshow-Reigen zum Steuerfall Hoeneß eröffnet. Man diskutierte und spekulierte in klamaukfreier Sachlichkeit. Klar ist, dass der Präsident des FC Bayern in arger Erklärnot steckt.
Ist Angela Merkel als Bundeskanzlerin „unschlagbar“, wollte Günther Jauch wissen. Im Prinzip ja, sagte einer seiner Gäste, weshalb sie dann auch freiwillig zurücktreten werde. Fertig war das doppelte Gerücht.
Günther Jauch bemühte sich in seiner Sendung, die Geheimnisse um die Steueroasen zu lüften. Bisweilen hilft aber auch ein Blick in die Literatur.
Bei Günther Jauch sollten die Generationen ins Gespräch über den Zweiten Weltkrieg und die NS-Zeit kommen. Das klappte nicht recht. Der Schriftsteller Dieter Wellershoff aber machte den Zusammenbruch der Moral gegenwärtig.
Facebook hat kritische Beiträge des Radiomoderators Jürgen Domian gelöscht. Und sich entschuldigt. Fans fordern, Domian möge sich grundsätzlich für die Meinungsfreiheit im sozialen Netzwerk starkmachen. Der Moderator antwortet.
Bei Günther Jauch sollte es um radikale deutsche Salafisten gehen. Statt dessen geriet die Diskussion zu einem Schlagabtausch über den Islam.
Kirche als Talkshow-Thema? – aber das hatten wir doch schon! Frank Plasberg stellt bei „Hart, aber fair“ die Frage, wie weltfremd eigentlich die Kirche ist. Und er liefert die bisher sachlichste Diskussion zum Thema.
Bei Günther Jauch ging es gestern um Managergehälter. Die Gier ist groß, da waren sich fast alle einig. Doch am Ende halfen nicht mal Fußballvergleiche.
Erstaunlich, wie wenig komisch eine Fernsehdebatte über die Frage sein kann, ob man als Deutscher über Hitler lachen darf. Aber einer wenigstens hat etwas davon: Frank Plasberg lernt in seiner Sendung „Hart aber fair“ ein neues Wort kennen.
Auch bei Günter Jauch wurde munter über die Krippenplatz-Garantie debattiert. Die anwesenden Politiker bewiesen dabei wieder, wie weit sie mitunter von der Lebenswirklichkeit deutscher Familien entfernt sind.
Wie übersteht ein Mensch Folter, seelische Grausamkeit und Gefangenschaft? Günter Jauch spricht mit Natascha Kampusch, dem Entführungsopfer Johannes Erlemann und dem Journalisten Marcus Hellwig.
Jauch wagte ein Experiment. Er nahm das Thema der letzten Sendung wieder auf. Der katholischen Kirche hat das aber auch nicht geholfen.
Wie redet man über einen Text, den niemand kennt? Günther Jauchs Talk über die kirchliche Abweisung eines Vergewaltigungsopfers geriet aus dem journalistischen Ruder.
„Herrenwitz mit Folgen – hat Deutschland ein Sexismus-Problem?“ fragte Günther Jauch seine Gäste. Zum Glück waren auch ein paar Frauen geladen, die keinen Zweifel daran ließen, wie wichtig das Thema ist.
Wenn Politiker Wahlergebnisse analysieren, die es überhaupt noch nicht gibt, dann sind sie ganz bei sich - wie am Sonntagabend bei Günther Jauch. Sie brauchen den Wähler gar nicht, um zu wissen, was er will.
Günther Jauch versuchte das Desaster um den Berliner Flughafen mit den Mitteln der Talkshow aufzuklären. Aber dafür moderierte er die falsche Sendung.
Seit zehn Jahren ist Prostitution in Deutschland nicht mehr sittenwidrig. Diese „Deregulierung“ habe Deutschland zum „Bordell Europas“ werden lassen, sagen Kritiker.
Die Kritik am Talk-Programm der ARD wird immer deutlicher. An unsinnigen Vorschlägen mangelt es nicht. Im Fokus steht ausgerechnet die beste Talkshow im Ersten.
Die ARD probiert es mit einer Comedy. „Das Ernste“ heißt die Show, die erstaunlicherweise zuerst in der Mediathek auftaucht. Erster Eindruck: In puncto Humor sitzt man bei der ARD (noch) nicht in der ersten Reihe.
Moralin zum ersten Advent: Bei „Günther Jauch“ kämpft die gute Gesellschaft gegen Billig-Preise und schlechte Arbeitsbedingungen in Bangladesch. Sollten ihre Ratschläge umgesetzt werden, würden die Aufsteigerländer Asiens wieder verarmen.
Zum Auftakt der ARD-Themenwoche sprach Günther Jauch mit seinen Gästen über Krebs und das „Leben mit dem Tod.“ Das war sehr nah dran an „Stern TV“. Und wohl deshalb eine gelungene Sendung.
Günter Jauchs Talkshow spricht alle Aspekte des Pflegedilemmas an. Gerade darum erklärt die Sendung kaum etwas. Mehr Strukturdebatten als Personalisierung wären zielführend gewesen.
Die Morde der NSU drohen das Vertrauen in den Staat zu zerstören. Bundesinnenminister Friedrich änderte daran bei Jauch nichts.
Die ARD diskutiert über die Frage, wie viele Talkshows sie eigentlich braucht. Außer Günther Jauch darf sich dabei wohl niemand seiner Sache sicher sein.
Günther Jauch hatte keine Lust, über die Sehnsucht nach dem „gläsernen Abgeordneten“ zu diskutieren. Dabei hat die Transparenzdebatte ihren Sinn.
Günther Jauch wollte mit Jörg Kachelmann darüber reden, was man aus dessen Fall lernen kann. Alle anderen Gäste bestritten, dass der Fall als Beispiel taugt. Das hätte man vorher wissen können.
Vor einem Jahr hat Helmut Schmidt bei Günther Jauch für Peer Steinbrück als Kanzlerkandidat der SPD geworben. Nun ist dieser es tatsächlich geworden. Und darf bei Jauch diesmal auch ganz ohne Altkanzler für sich sprechen.
Bei Günther Jauch trafen Daniel Cohn-Bendit und Josef Ackermann in einer etwas plakativen Diskussion über die Sünden der Banken aufeinander. Intellektuelle Gewinnprogonose: Mittelgut.
Als Vorgeschmack auf den kommenden Wahlkampf diskutiert man bei Günther Jauch über Für und Wider der biologischen Landwirtschaft. Eine wort- und gefühlsreiche Fernsehköchin macht die Sendung zu ihrer großen Show.
Günther Jauch wartet auf das Urteil des Verfassungsgerichts zur Euro-Rettung - was kann da herauskommen? Alte Binsen, neues Stochern im Nebel, kollektives Warten aufs Christkind. Man wurde zappelig vor Langeweile.
Mit einer neuen Talkshow will Stefan Raab seine Zuschauer für Politik interessieren. Diskutiert werden gesellschaftsrelevante Themen. Die populärste Meinung gewinnt 100.000 Euro.
Wenn Hirnforscher uns vor Dummheit schützen wollen: Haltet die Nervenbahnen sauber. Oder was meinen die Öffentlich-Rechtlichen, wenn sie uns vor den mentalen Katastrophen warnen?
Bei Günther Jauch gibt sich Angela Merkels derzeit steilste Kritikerin fast moderat. Ursula von der Leyen und Lothar de Maiziere widersprechen Gertrud Höhlers Thesen über die „Patin“ heftig, doch unaufgeregt. Genau so gibt sich die eiserne Kanzlerin zuvor im „Sommerinterview“ der ARD.
Der Bundesgeschäftsführer der Piraten hat genug, die Bundesagentur für Arbeit hat ihn gelehrt: Sein politisches Amt ist mit dem Bezug von Arbeitslosenhilfe nicht vereinbar.
Bei „Günther Jauch“ wurde die Frage nach der Qualität der Krippen zum unfreiwilligen Argument für die Wahlfreiheit und das Betreuungsgeld.
Wenn jede Woche fünf Redaktionen in der ARD überlegen, welche Talkshow sie machen sollen, wieso kommt dann immer dieselbe Sendung heraus? Eine abgehörte Schaltkonferenz.