Weniger ist mehr
Das English Theatre Frankfurt führt „Sweeney Todd“ in radikal reduzierter Orchestrierung auf. Dabei geht es nicht darum, Geld zu sparen, sondern um ein reiches Klangerlebnis - und ein Verschieben der Aufmerkamkeit.
Das English Theatre Frankfurt führt „Sweeney Todd“ in radikal reduzierter Orchestrierung auf. Dabei geht es nicht darum, Geld zu sparen, sondern um ein reiches Klangerlebnis - und ein Verschieben der Aufmerkamkeit.
Beim Comeback von Zidane versprüht Real Madrid wenig königliches, ist dafür aber wieder erfolgreich. Manchester City darf derweil weiter vom Triple träumen. Schweinsteiger verliert wieder.
Vor zwei Jahren hat der Journalist Takis Würger seinen ersten Roman „Der Club“ veröffentlicht, der zum Bestseller wurde. Nun ist der Roman am Staatstheater Wiesbaden zu sehen.
James Baldwin und John Okada gehörten derselben Generation und jeweils amerikanischen Minderheiten an: der schwarzen und der japanischen. Ihre Romane sagen dem Rassismus den Kampf an.
Die Investmentbank Morgan Stanley hat 2018 abermals einen Spitzenplatz belegt, als es darum ging, Firmen an die Börse zu bringen.
Ausdauerkünstler und Kraftprotze im Beet: Pflanzen sind wahre Strategen – und gehen ganz unterschiedlich mit Nachbarn und Stress um. Eine Typologie.
Elon Musk ist Visionär und Erfinder – doch wo kommt er her und was treibt ihn an? Ein Schulfreund, ein Konkurrent, sein erster Chef und ein wichtiger Kunde erzählen. Eine Recherche in Südafrika, Deutschland und Amerika.
Der Tesla-Chef hat seine Geldgeber getäuscht und den Kapitalismus verraten. Ein Abgesang.
Mit einer Mischung aus Soul, House, Hip-Hop und Pop gelang Janelle Monáe vor Jahren ein phantastisches Album. Dann ging sie zum Film. Man dachte, mit der Musik sei es vorbei. Weit gefehlt: „Dirty Computer“ ist voller toller Songs.
Die Serie „The Walking Dead“ erreicht keine gigantischen Zuschauerzahlen mehr, aber sie läuft stetig weiter. Warum ist das so? Die Schauspieler stellen ihre eigenen Vermutungen an.
Der Scherzbold Seth MacFarlane erfüllt sich einen Traum und nimmt „Star Trek“ auf den Arm: Zuschauer von „The Orville“ sollten robusten Humor mitbringen – und keine zu hohen Ansprüche an die Handlung.
Bei den 38. Brit Awards in London haben die Sängerin Dua Lipa und der Rapper Stormzy die wichtigsten Preisen gewonnen. Von Ed Sheeran war wenig zu hören.
Chili, Mango, Käse: Die Craft-Brauer der dänischen Insel Fünen experimentieren mit verwegenen Zutaten und sammeln dafür weltweit Auszeichnungen ein.
Als Heldentenor in Wagners Diensten: Der Opernsänger René Kollo, der als auch Unterhaltungskünstler im Fernsehen Erfolge feierte, wird heute achtzig Jahre alt.
Ein beeindruckendes Debüt: Mit „Take Me Apart“ schießt Kelela, amerikanische Tochter äthiopischer Einwanderer, direkt in die Riege großer schwarzer Musikerinnen, die Empfindsamkeit als Stärke begreifen.
In der Videospielwelt dominiert die hochauflösende Finsternis. Dabei können Videospiele sehr erfrischend sein, auch wenn sie von untoten Monstern bevölkert werden. „West Of Loathing“ macht es vor.
Spanien kann auch Dank eines Videobeweises Frankreich besiegen, Österreich trennt sich unentschieden in der Partie gegen Finnland – und Europameister Portugal gibt eine Führung gegen Schweden aus der Hand.
Die niederländische Nationalelf droht die WM 2018 zu verpassen – und steht nun auch ohne Trainer da. Auf der Liste möglicher Blind-Nachfolger befindet sich auch ein früherer Bundestrainer. Die Oranje-Fans favorisieren aber die Rückkehr eines anderen.
Das Oranje-Team schwebt in Gefahr, die Fußball-WM in Russland zu verpassen. Der Verband zieht deshalb Konsequenzen.
Die Stimmung auf Spaniens Messe für zeitgenössische Kunst ist gut: Die Arco Madrid überzeugt in ihrer 36. Ausgabe mit einem neuen Konzept und Vielfältig in der Qualität.
Eigentlich wollte José James ein Album über die drängenden Gesellschaftsprobleme in den Vereinigten Staaten machen. Doch das wurde so deprimierend, dass er sich nun erstmal voll auf das Hauptthema des Soul konzentriert.
Geht das denn immer so weiter? Auch die dritte „Inspektor Jury“-Folge des ZDF plänkelt sich behäbig am britischen Humor vorbei. Wer das mit angesehen hat, wundert sich nicht mehr über den Brexit.
Batman und der Joker spielen hier nur Nebenrollen, Schurkinnen und Schurken stehen im Mittelpunkt. Doch dafür ist die Comicverfilmung „Suicide Squad“ erstaunlich konventionell geraten.
Mindestens zehn Morde hat ein 63 Jahre alter Mann in Los Angeles begangen. Schon vor der Gewaltserie in Kalifornien machte er sich in Deutschland strafbar. Ein Gericht hat nun sein Urteil gefällt.
Die Selbsttäuschung, die zum Brexit führte, begann schon mit Robbie Williams und den Spice Girls: Seit Jahren reden wir Briten uns ein, auch im Pop immer noch das Maß aller Dinge zu sein. Ein Gastbeitrag.
Bernie Sanders kann sich in Oregon gegen Hillary Clinton durchsetzen. Seine Rivalin liegt aber so gut wie uneinholbar vorn und beendet mit einem hauchdünnen Sieg in Kentucky ihre Negativserie.
Ein Dieb, der in den letzten 15 Jahren Waren im Wert von 500 Dollar gestohlen haben soll, soll für 20 Jahre ins Gefängnis. Solche Fälle sind in Amerika keine Seltenheit.
Vor sechs Jahren wurde der mutmaßliche Serienmörder Lonnie Franklin verhaftet. Jetzt steht er endlich vor Gericht.
Wenn Mick Jagger und Martin Scorsese eine Serie auflegen, sind die Erwartungen groß. „Vinyl“ spielt im Musikgeschäft der Siebziger und setzt fulminant in Szene, wie man sich dort berauschen kann.
Die Amazon-Serie „Fear the Walking Dead“ reicht die Vorgeschichte zu der Horrorserie „The Walking Dead“ nach. Zombies ziehen immer. Trotzdem dürfte der Serienableger die Zuschauer enttäuschen.
Schlager und Heavy Metal haben nichts miteinander zu tun? Bei Romano laufen diametral entgegengesetzte Musikrichtungen zusammen. Manchmal wirkt das unfreiwillig komisch. Egal. Ein Treffen mit dem Rapper.
Das ZDF dreht jetzt Krimis, die aussehen wie Rosamunde-Pilcher-Filme. „Inspektor Jury“ zeigt das Ergebnis: gruseliges Wohlfühlfernsehen made in Germany vor britischen Kreidefelsen.
Ruft er seinen Namen aus dem Wald, freut sich der Mensch. Weniger Grund zum Jubeln hat die übrige Vogelwelt. Denn die darf sich um die Kinder des Kuckucks kümmern. Bei diesem Knochenjob spielt niemand freiwillig mit.
Wie das Adjektiv „umstritten“ zum unumstrittenen Liebling der Deutschen wurde.
Panda Bears seltsame, elektronisch-psychedelische Musik schafft es, Hippies und Raver miteinander zu versöhnen. Auf seinem neuen Album trifft er sich zu einem Plausch mit dem Sensenmann.
Ein Vierteljahrhundert Donuts, Anarchie und Couchgags: Warum „Die Simpsons“ die wichtigste TV-Serie aller Zeiten sind und eine ganze Generation geprägt haben.