Noch eine halbe Stunde bis Meroe
Sudan ist nicht nur ein Land voller Leid und Gewalt. Es hütet auch einen ungeheuren Schatz: eine Nekropolis in der Wüste, die zu den Wiegen der Zivilisation gehört.
Sudan ist nicht nur ein Land voller Leid und Gewalt. Es hütet auch einen ungeheuren Schatz: eine Nekropolis in der Wüste, die zu den Wiegen der Zivilisation gehört.
In Estland ist Deutsch nach Englisch unter Schülern die beliebteste Fremdsprache – ein Drittel von ihnen erreicht ein so hohes Niveau, dass sie danach in Deutschland studieren dürften.
Vor vierzig Jahren war Peking ein Wirrwarr aus engen Gassen, Austauschstudenten mussten auf Feldern arbeiten. Der Deutsche Michael Kahn-Ackermann hat Chinas Aufstieg zur Weltmacht miterlebt – mit all seinen Brüchen.
Deutschland und Europa müssen sich ihrer Kolonialgeschichte stellen. Eine Rückgabe der Kulturgüter ist erst der Anfang. Ein Gastbeitrag.
Uwe Johnsons Roman „Jahrestage“ wurde 48 Jahre nach Erscheinen ins Englische übersetzt, und das Goethe-Institut macht großen Bahnhof in New York. Eine Figur wie Gesine Cresspahl kommt dort gerade zur rechten Zeit.
Wer durch Georgien reist, ist fasziniert: Von der Schönheit des Landes, aber auch vom Aufbruch der Frauen. Der gefällt jedoch nicht allen dort.
Wenn Jair Bolsonaro der nächste brasilianische Präsident werden sollte, wird er den Kultursektor auslöschen, berichtet die Leiterin des Goethe-Instituts in São Paulo in einem Gastbeitrag.
Beifall für die falsche Seite: Die Inszenierung von Ibsens „Volksfeind“ in Peking sorgte für Aufruhr im Publikum. Nun wurde die China-Tournee der Berliner Schaubühne ganz abgesagt.
Ein SEK stellt in der hessischen Provinz einen Comiczeichner. Der sagt, er habe nur gegen Diskriminierung protestieren wollen – mit einem Porträt aus ungewöhnlichem Werkstoff.
Der Vater Syrer, die Mutter Schlesierin, der Sohn Bayer, der dichtet und Krimis schreibt. Das ist Friedrich Anis weiß-blaue Heimatgeschichte. Ein Gespräch.
Die Absolventen von Deutsch als Fremdsprache sind als Integrationshelfer gefragt. Die Politik erwartet viel von ihnen – ohne Gegenleistung.
Koreanische Popkultur und Mode erobern auch Deutschland. Ein Concept Store in Berlin will jetzt Produkten junger koreanischer Designer einen Zugang zum europäischen Markt geben.
Die türkischen Parteien brüsten sich mit ihren Maßnahmen gegen Wahlbetrug. Das beruhigt längst nicht alle. Andere fürchten die Zeit nach der Wahl viel mehr.
Das Goethe-Institut plant in seiner Programmarbeit neue Schwerpunkte. Ein Gespräch mit dem Generalsekretär Johannes Ebert über Debattenkultur, Populismus und sexuelle Aufklärung.
Joachim Gauck findet drastische Worte für die mangelnden Sprachkenntnisse von Menschen, die seit langem in Deutschland leben. Er fordert Entschiedenheit. Die geht auf Kosten der Toleranz.
Als Kulturstadtrat in Frankfurt am Main baute er das Museumsufer auf. Er gründete die „Stiftung Lesen“ und leitete das Goethe-Institut. Im Alter von 92 Jahren ist der Kulturpolitiker Hilmar Hoffmann gestorben.
Wann schmilzt der Schnee? Die offizielle Stimmung zwischen Russland und Deutschland war lange nicht mehr so frostig, nur die Vorurteile sprießen. Eindrücke von einer Lesereise durch Russland.
Die Deutsch-Israelischen Literaturtage beschäftigen sich in diesem Jahr mit der Frage nach Gerechtigkeit. Am Eröffnungsabend suchen Mira Magén und Clemens Meyer nach einer Antwort – ein wirkliches Gespräch findet allerdings nicht statt.
Die globalen Eliten sehen Deutschland so positiv wie selten zuvor. Das ist das Ergebnis einer aktuellen GIZ-Studie. Trotzdem wünschen sich viele Befragten von Deutschland vor allem eines.
Der Kreml versucht durch Kulturinstitute und soziale Netzwerke im Ausland eine Diaspora zu mobilisieren. Es gibt aber einen Weg, dem entgegenzusteuern. Ein Gastbeitrag.
Dank der Metzler-Stiftung lernen in Frankfurt arbeitslose Akademiker aus Südeuropa Deutsch und können Arbeit finden. Davon profitieren zum Beispiel eine junge Griechin und ein Architekt aus Malaga .
Toller Aufschnitt: Wolfger Pöhlmann widmet sich einer deutschen Obsession und legt eine exzellente Kulturgeschichte der Wurst vor.
Zu den Rohstoffen des afrikanischen Kontinents zählt auch die Musik: Ein Kongress im Senegal versucht zu klären, wie man sie nachhaltig nutzt – ob zum Lebensunterhalt oder als Informationsmedium.
Botswana serviert seine Flora und Fauna auf dem Silbertablett wie kein anderes afrikanisches Land. Eine Safari durch das Okavango-Delta
Die lustigen Kürzel Daf und Daz stehen für ein gefragtes Studienfach - spätestens seit der Flüchtlingskrise: Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache. Im Beruf warten aber trotzdem ziemlich viele Hürden.
Die Repression des türkischen Präsidenten Erdogan macht vor niemandem Halt. Jetzt wurde der Kulturvermittler und Mäzen Osman Kavala festgenommen. Er arbeitet unter anderem mit dem Goethe-Institut zusammen.
Till Lindemann und Joey Kelly sprechen im FAZ.NET-Interview über ihre Abenteuerreise auf dem Yukon, Konzerte und Sport – und über Glück, das erst kommt, wenn alles vorbei ist.
Wie kann der Westen damit klarkommen, bei einer der machtvollsten geopolitischen Beziehungen der Gegenwart keine Rolle mehr zu spielen? Die Ausstellung „Chinafrika“ und die Webserie „Kinshasa Collection“ klären auf.
Barbaros Altuğ hat über die Erfahrung des Exils geschrieben, bevor er selbst die Türkei verließ. Ein Gespräch über die junge türkische Generation, die es nicht mehr aushält unter Erdogan.
Was wurde aus der verlorenen Avantgarde, die in den Ersten Weltkrieg zog? Neun Autoren aus Deutschland und Frankreich gingen dieser Frage nach.
Zwischen Diplomatie und klaren Worten: Deutschland ist zum zweiten Mal Ehrengast auf der Warschauer Buchmesse. Im kleinen Kreis funktioniert der deutsch-polnische Kulturdialog noch.
Wilhelm Schmid hat ein Buch geschrieben, das sich mit dem Älterwerden beschäftigt. Unser Autor hat es gelesen – und findet darin wenig, das wirklich Vorfreude auf den Prozess macht.
Die Deutsch-Kurse des Goethe-Instituts sind in Gefahr. Sie werden von Honorarkräften gegeben. Das prüft die Rentenversicherung, die Gewerkschaft will Festanstellungen. Dafür fehlt Geld, die Lage ist prekär.
Manches Buch reicht man erst gar nicht zur Zensur ein: In Berlin loten drei iranische Schriftsteller den Spielraum zwischen Politik, Zensur und dichterischer Freiheit in ihrem Heimatland aus.
Der Verein „Neue Auftraggeber“ stellt die Entstehung der Kunst vom Kopf auf die Füße: Bürger entscheiden, was sie brauchen, und berühmte Künstler liefern. Jetzt gibt es auch Geld vom Staat.