Der Besuch der deutschen Dame
Warum schmeicheln sich deutsche Institutionen bei Fanatikern ein? Eine Mitarbeiterin der deutschen Botschaft in Jakarta hat mit der kruden Wahl ihrer Gesprächspartner einen handfesten diplomatischen Skandal ausgelöst.
Warum schmeicheln sich deutsche Institutionen bei Fanatikern ein? Eine Mitarbeiterin der deutschen Botschaft in Jakarta hat mit der kruden Wahl ihrer Gesprächspartner einen handfesten diplomatischen Skandal ausgelöst.
Deutsche Museen sollen immer mehr Ansprüche erfüllen – postkoloniale, gender- und identitätspolitische. Das gilt auch für das Humboldt-Forum, das in Kürze eröffnet wird. Ein Gespräch mit seinem Erfinder.
Mit Carola Lentz wird das Goethe-Institut ab sofort von einer Ethnologin geleitet. Ihre Biografie und ihre kommunikative Art lassen auf neue Impulse für aktuelle Debatten hoffen.
Politiker aus Deutschland fordern, dass Europa eine bedeutendere Rolle spielen solle. Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner sagte, die Europäer müssten erkennen, „dass wir auf der Weltbühne selbst unseren Platz reklamieren müssen“.
Ohne ihr Wissen hat ein Schriftsteller unsere Autorin zur Protagonistin seines Werks gemacht. Erst ist sie geschmeichelt, dann peinlich berührt. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Leseerfahrung.
Viele Briten verbanden mit Deutschland lange vor allem Hitler und Sauerkraut. Das hat sich geändert. Was steckt hinter der neuen Bewunderung für die Deutschen?
Wer in der Babypause zur Uni geht, tut der Karriere etwas Gutes. Aber es braucht ein privates Netzwerk, starke Nerven und flexible Studienbedingungen.
Auf offener Straße wurde die Deutsche Hella Mewis in Bagdad entführt. Nun ist sie wieder frei. Doch wie leben und arbeiten Ausländer in der irakischen Hauptstadt? Ein Gespräch mit Ali Almikdam, der mit der Kuratorin zusammenarbeitete.
Bewaffnete Männer sollen Hella Mewis auf offener Straße in ihre Gewalt gebracht haben. Die Berlinerin leitet ein Programm für junge Künstler in der irakischen Hauptstadt, wo sie seit Jahren lebt. Entführungen von Ausländern im Irak haben zugenommen.
Ungleichbehandlung im Alltag +++ Völkermord +++ Buchbesprechung „Für ein Europa der Bürger!“
Junge Leute hatten große Pläne. Dann kam Corona. Die Protokolle haben Justus Almstedt und Julika Diener vom Ludwigsgymnasium in Saarbrücken aufgezeichnet.
Vielerorts ist das Interesse an der deutschen Sprache nach wie vor groß. Einen Einbruch gibt es in den Ländern, deren politisches Verhältnis zu Deutschland angespannt ist.
Ulrich Raulff, Chef des Instituts für Auslandsbeziehungen, erklärt im Gespräch, wie er mit weniger Geld mehr machen will. Und wie grenzüberschreitende Kulturarbeit derzeit funktioniert.
Viele Goethe-Institute und deutsche Auslandsschulen sahen sich durch Corona in ihrer Existenz bedroht: Jetzt hat der Bundestag sie im Nachtragshaushalt mit umfangreichen Hilfen bedacht.
In China wird die Schriftstellerin Fang Fang massiv angefeindet. Ihr Tagebuch über den Beginn der Pandemie ist brisant. In China ist es nicht zu haben, es erscheint nur im Ausland – auch auf Deutsch.
Wenn die Polizei den eigenen Bewegungsradius trackt, der Job auf dem Spiel steht und die Angst um die Familie einen zerreißt: Überall auf der Welt erleben Menschen gerade ähnliche Nöte. Wir sammeln ihre Berichte.
Unser Autor wurde 1959 nach Paragraph 175a wegen „versuchter Verführung“ verurteilt. Dem Schwulenhass in Deutschland entfloh er nach Paris.
Er hat Entwicklungen in Gang gesetzt, welche die Kulturpolitik und das öffentliche Gepränge der Berliner Republik auf Jahrzehnte hinaus bestimmen werden: Zum Achtzigsten von Klaus-Dieter Lehmann.
Wie stark prägen die Goethe-Institute überall in der Welt das Bild von Deutschland? Wie sieht die Arbeit aus? Welche Rolle spielen soziale Medien? Ein Gespräch mit Generalsekretär Johannes Ebert.
Im Frühjahr 1975 reist der Schriftsteller Hubert Fichte nach Mexiko. Kurz nach ihm trifft ein anderer in Mexiko-Stadt ein: Willy Brandt. Geschichte der Begegnung zweier Männer, die mehr gemeinsam haben, als sie voneinander wissen.
Die Mainzer Ethnologin Carola Lentz wird 2020 Präsidentin des Goethe-Instituts. Jetzt erforscht sie erst einmal als Seniorprofessorin Familienerinnerungen – auch die eigenen.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht Amerika. Donald Trump erwähnt er nicht ein Mal. Dafür enthalten seine Reden allerhand Anspielungen, warum er einen Bogen um ihn macht.
Die Förderung von Sprachkursen im Ausland lohnt sich, zeigt eine neue Studie – und zwar nicht nur mit Blick auf den Wettbewerb um Fachkräfte
Industrielle Normware, aber qualitätvoll produziert und formstark verarbeitet: Die belarussische Hauptstadt ist stolz auf ihren spätsowjetischen Wohnungsbau.
Wer wird künftig an der Spitze des Goethe-Instituts stehen? Was macht man, wenn ein Hund einen anderen anfällt oder einen selbst? Wie steht es um den Rheingauer Wein? Diesen Fragen und mehr widmet sich unser regionaler Newsletter F.A.Z.-Hauptwache.
Eine Ethnologin steht künftig an der Spitze des Goethe-Instituts: Carola Lentz folgt 2020 auf den scheidenden Klaus-Dieter Lehmann.
Am Wochenende wurde der 250. Geburtstag Alexander von Humboldts gefeiert. Eigentlich sollte damit ein Reigen von Teileröffnungen des Humboldt-Forums beginnen. Aber so stand die Feier eben allein da.
Wie können Objekte aus hiesigen Sammlungen wieder in ihren Herkunftsländern präsentiert werden? Köln debattiert über afrikanische Kulturgüter. Ziel: eine Ausstellung, die in Nairobi, Köln und Frankfurt gezeigt werden soll.
Ob Populismus, Nahost-Konflikt oder Brexit: Die aktuelle Politik prägt auch die deutsch-israelischen Literaturtage, so etwa bei der Schriftstellerin Priya Basil.
Mit Artur Brauner ist nun einer der prägendsten Produzenten des deutschen Kinos gestorben. Welche Stellung nehmen seine „Filme gegen das Vergessen“ im deutschen Nachkriegskino ein? Ein Gastbeitrag.
Das Künstlerkollektiv ruangrupa hat in Jakarta seine Pläne für die nächste Documenta vorgestellt. Nach der Präsentation war die Verwirrung allerdings noch größer als zuvor.
Mit wallendem schwarzen Haar kam der junge Grieche Costa Cordalis als musikalischer Gastarbeiter in die junge Bundesrepublik – und gewann die Herzen des Publikums. Für seine Fans bleibe er immer der „temperamentvolle Südländer“, hat er einmal gesagt. Doch für sie hat er gerne gerackert.
Ein einstiger Planungschef von Bundeskanzler Schröder führt seit Jahren politische Gespräche in Pjöngjang. Hierzulande wirbt er um Verständnis für Kim Jong-un. Und in Korea erklärt der Staatssekretär a.D., wie man eine Wiedervereinigung nicht anpacken sollte.
Döner Kebab ist aus deutschen Städten nicht mehr wegzudenken. Die erste Berührung hatten Deutschland und der Döner schon im 19. Jahrhundert.
Russland schürt die Kriegsangst, die Toleranz gelangt an ihre Grenzen: In der Ära von Donald Trump und Wladimir Putin stehen die Deutschen an einem Scheideweg.
Jetzt hat Osman Kavala die Chance, sich zu verteidigen. Doch die türkischen Behörden sehen in ihm einen Organisator der Gezi-Proteste im Jahr 2013 – und fordern lebenslange Haft.