Ein Fischerdorf wird zu Thomas Manns Fluchtort
Für seine ergreifende Fluchtgeschichte über die Emigranten um Thomas Mann in Sanary-sur-Mer 1933 schöpft Florian Illies aus unveröffentlichten Tagebüchern.
Während Thomas Mann schon im Exil ist, sind seine Tagebücher noch in München. Was könnte passieren, wenn sie in die Hände der Nazis kämen? Ein Gespräch mit Florian Illies über die Familie Mann in Sanary und die Frage, was er in seinem neuen Buch erfunden hat und was nicht.
Für seine ergreifende Fluchtgeschichte über die Emigranten um Thomas Mann in Sanary-sur-Mer 1933 schöpft Florian Illies aus unveröffentlichten Tagebüchern.
Thomas Mann sitzt in einem südfranzösischen Ferienort, und in Deutschland verbrennt man seine Bücher: Mit Andreas Platthaus stellt Florian Illies sein Buch „Wenn die Sonne untergeht“ am F.A.Z.-Stand auf der Buchmesse vor.
Thomas Pynchon, Clemens J. Setz, Arundhati Roy, Ian McEwan oder Oswald Egger: Unsere Literaturbeilage zur Frankfurter Buchmesse versammelt 18 Rezensionen bemerkenswerter Titel. Die Übersicht.
Ob „1913“, „Zeit der Zauberer“ oder „Marseille 1940“: Die meistverkauften historischen Sachbücher unserer Zeit stellen kleine Szenen aus dem Alltag von Dichtern und Denkern dar. Warum sie so erfolgreich sind – und was dabei verloren geht.
Maiken Albert hat Caspar David Friedrichs Heimatbesuch im Sommer 1818 zum Thema eines Comics gemacht. Und die Arbeiten des Künstlers zu ihren Vorlagen.
Als Volker Reiche sein Konzept für den Comicstrip „Strizz“ bei der F.A.Z. einreichte, gab es in der Redaktion Skepsis aus berufenem Munde. Es hatte vor ihm noch niemand gezeigt, welche Möglichkeiten in der Gattung steckten. Ein Glückwunsch zum Achtzigsten.
Die Schauspielerin Katja Riemann sagt, was sie liest, sieht, hört und was sie nervt.
Jede Woche fragen wir Menschen aus dem Kulturbetrieb, was sie lesen. Diesmal antwortet die Schauspielerin und Buchautorin Katja Riemann.
Im kommenden Jahr wird der 250. Geburtstag des Malers Caspar David Friedrich gefeiert. Eine Ausstellung und ein Buch machen den Auftakt – und helfen, einen der rätselhaftesten Künstler der Moderne neu zu entdecken.
Diese Kunstwerke haben auch Walt Disney inspiriert: Florian Illies erzählt die Geschichte wichtiger Bilder von Caspar David Friedrich.
Fünf Tage lang ist Frankfurt die Welthauptstadt des Buches. Nicht nur auf dem Messegelände, sondern auch in der Innenstadt gibt es Literatur für jeden. Ein Überblick von „Open Books“ bis Publikums-Wochenende.
Arten der Anpassung: Dominik Grafs Dokumentarfilm „Jeder schreibt für sich allein“ befragt die Literatur nicht emigrierter Deutscher unter Hitler.
Iris Mönch-Hahn musste im Jahr 2020 die letzte deutsche Buchhandlung in Paris schließen. Nun ist sie zurück – und verkauft ihre Bücher direkt an der Seine.
Anselm Kiefer erhält den Nationalpreis als Botschafter der Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich, der Kanzler warnt Putin und der Kunsthistoriker Illies findet die passenden Großmetaphern
Fürstliche Festrede: Florian Illies preist zum 250. Jahrestag der Einweihung von Schloss Wörlitz die Vision Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt Dessau, kurz Fürst Franz.
Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang: Wieso man in einer von Florian Illies klug kuratierten Schau in Düsseldorf das Lied nicht mehr aus dem Kopf bekommt.
Elke Fett, Inhaberin des „Duftschmankerl“-Stands und Sprecherin der Marktleute am Viktualienmarkt, über Kunden und Schwätzer, den Stolz der Bayern, ihre Liebe zu Amerikanern und den schönsten Mann auf dem Viktualienmarkt.
In der neuen Reihe „Bücher meines Lebens“ nähern sich Mithu Sanyal und Florian Illies ihren Lieblingsautoren: Es sind Emily Brontë und Gottfried Benn.
Karrierebücher gibt es viele. Aber für den eigenen Berufsweg finden sich auch anderswo lehrreiche Erkenntnisse. Eine subjektive Auswahl von Sachbuch bis Roman.
Florian Illies sucht für sein neues Buch nach „Liebe in Zeiten des Hasses“ in den Jahren zwischen 1929 und 1939. Mit Pathos spart sein Appell an die Gegenwart nicht.
Mit Anfang dreißig gehört sie zu den wichtigsten Führungskräften des deutschen Kunstmarkts. Diandra Donecker erklärt, wie sie das Auktionshaus Grisebach durch die Corona-Krise führt und welche Pläne sie für die Zukunft hat.
Vor einer Woche erklärte Florian Illies seinen Rückzug als Verleger bei Rowohlt. Er wolle sich wieder dem Schreiben widmen. Nun ist eine Nachfolgerin gefunden.
Der Abgang von Florian Illies bei Rowohlt lässt den Verlag nicht gut dastehen. Nun äußern sich die Schriftsteller Daniel Kehlmann, Eugen Ruge und Lucy Fricke zu der Posse.
Vor einem Jahr wurde Florian Illies als neuer Chef des Rowohlt-Verlags brachial durchgesetzt. Jetzt wirft er hin und alle Beteiligten sind düpiert. Was für eine peinliche Party.
Er galt als Hoffnungsträger des Rowohlt-Verlages, als Barbara Laugwitz als Verlegerin abgesägt wurde. Jetzt geht Florian Illies’ Tätigkeit dort nach nur einem Jahr schon dem Ende zu.
Seit Pegida ist Dresden in besonderem Maße im Fokus der Debatte um Rechtspopulismus: Bei der Veranstaltung von „Deutschland spricht“ in der Frauenkirche kommen viele Dresdner – und manche sorgen sich um den Ruf ihrer Stadt.
Die Trägerin des Ludwig-Börne-Preises 2019 steht fest. Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung geht an die Schriftstellerin und Publizistin Eva Menasse. Einziger Juror war in diesem Jahr Florian Illies.
Nach nur vier Jahren steht bei einem der größten deutschen Publikumsverlage ein neuerlicher Chef-Wechsel an: Im kommenden Jahr wird Florian Illies Barbara Laugwitz an der Spitze von Rowohlt ablösen.
Die Oscars bekommen nun doch keine neue Preis-Kategorie namens „Popular Film“ – und Hollywood ist ganz dankbar darüber. Außerdem: „Werk ohne Autor“ geht in den Wettbewerb um den Auslands-Oscar. Die kurzen Kulturmeldungen im Überblick.
Ergebnisse der Herbstauktionen bei Grisebach in Berlin: Gute Preise für gute Kunst – von einer wählerischen Klientel, die auch manche Spitzenlose zurückgehen lässt.
„Wetten, dass ..?“, Deutschlands letztes Familien-Lagerfeuer, wärmte eine ganze Nation – und erhitzte die Kritiker. Das größte Lob der Sendung kam von Marcel Reich-Ranicki. 33 Jahre im Schnelldurchlauf.
Als Florian Illies in der Paulskirche den Börne-Preis entgegennahm, hätte der Namensgeber dieser Auszeichnung seine Freude gehabt: Verhandelt wurde das ureigene Metier des unerschrockenen Gesellschaftskritikers.
Der Kunsthändler ist immer für eine Überraschung gut. Das gilt auch für die Villa Grisebach, die vor ein paar Jahren den Journalisten und Autor Florian Illies verpflichtete. Jetzt gibt es wieder eine Neuigkeit: Das Auktionshaus holt Michael Neff nach Berlin.
Gute Beobachter sind mehr als nur Zuschauer. Für seinen analytischen Blick erhält der Journalist und Autor Florian Illies in diesem Jahr mit dem Ludwig-Börne-Preis.
In siebzehn Sprachen ist „1913 - Der Sommer des Jahrhunderts“ von Florian Illies, keine zwölf Monate nach seiner Veröffentlichung, bereits übersetzt worden.
Die Bühnen werden in mageren Zeiten zwar episch fett, was sie mit Hungerkuren in Problemzonen aber wieder ausgleichen. Neue Dramatik? Fehlanzeige.