Staatsanwälte leiten Ermittlungen gegen Wulff ein
Ein Vermerk Wulffs zu Bürgschaften für Groenewold waren für die Ermittlungen der Staatskanzlei ausschlaggebend. Unabhängig davon will auch die niedersächsische Oppsition klagen.
Ein Vermerk Wulffs zu Bürgschaften für Groenewold waren für die Ermittlungen der Staatskanzlei ausschlaggebend. Unabhängig davon will auch die niedersächsische Oppsition klagen.
Die Staatsanwaltschaft hat die Aufhebung von Wulffs Immunität in einem Gutachten auf 13 Seiten begründet. Darin finden sich Details, die nicht aus der Medienberichterstattung stammen.
Er wurde nur 23 Jahre alt - und war doch einer der wegweisenden Autoren des 19. Jahrhunderts. Vor 175 Jahren starb Georg Büchner.
Die schönste Zeitung der Welt kommt aus Deutschland: Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (F.A.S.) hat erneut von der amerikanischen Society for News Design (SND) den Titel „World’s Best-Designed Newspaper“ erhalten – bereits die fünfte Auszeichnung in diesem Wettbewerb.
Die amerikanische Notenbank Federal Reserve wird im kommenden Jahr 100 Jahre alt. Die geldpolitische Bilanz ist nicht so toll. Der Sonntagsökonom von Patrick Welter.
Bis zu 120.000 afghanische Sicherheitskräfte könnten zu den Aufständischen überlaufen, sollte die Truppe wie vorgesehen reduziert werden, sagt Verteidigungsminister de Maizière im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Verteidigungsminister Thomas de Maizière über Afghanen, die die Seiten wechseln, über Iran, Syrien und den Nutzen von Verwaltungen.
Banken schwimmen im Geld, aber die Wirtschaft will keine Kredite. Kann das gutgehen? Der Sonntagsökonom von Gerald Braunberger.
Es gibt gute Gründe, den Hausbau mit einem eigenen Architekten zu wagen. Zum Beispiel, weil ein individuell geplantes Haus vom Fachmann mehr Qualität verspricht. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und FAZ.NET suchen wieder Kandidaten für die Serie „Neue Häuser“.
Schade, dass Anshu Jain Vorstandschef der Deutschen Bank wird. In seiner Heimat werden Typen wie er gebraucht. Denn dort herrscht Chaos. Und das nicht erst, seit Richter 122 Telefonlizenzen gestrichen haben.
Der Rechtsanwalt Götz-Werner von Fromberg im F.A.S.-Interview über seine Herrenabende in Hannover, Freunde wie Gerhard Schröder und Frank Hanebuth und über die Affäre Wulff.
Fast 500 Milliarden Euro sind als Target-Kredite in die Euro-Peripherie geflossen. Die Risiken steigen. Der Sonntagsökonom von Philip Plickert
Berlin fordert vor dem EU-Gipfeltreffen in Brüssel einen Sparkommissar für Griechenland. Aus Athen kommt heftiger Widerspruch. Unterdessen wird über eine Ausweitung des geplanten zweiten Hilfspakets diskutiert.
Der niedersächsische Finanzminister Möllring spielt in der Affäre um den Bundespräsidenten die Rolle des Chefaufklärers: Ohne Rücksicht auf Personen. Auch nicht auf Christian Wulff. Von dessen früheren Sprecher fühlt er sich „beschissen“.
Post-Chef Frank Appel fordert im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung Opfer von den Reichen, lobt die Kanzlerin und schimpft auf Banker, für die Geld ein Wert an sich ist.
Die Bundesregierung schlägt vor, einen Haushaltsbeauftragten der Europäischen Union für Griechenland einzusetzen. Während aus der SPD Zustimmung zu dem Vorschlag kam, reagierten Politiker von FDP und Grünen ablehnend.
Eingehüllt in eine Rauchwolke sitzt Helmut Schmidt, vertieft hinter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.). Das neue Motiv der „Kluge Köpfe“- Fotoserie zeigt so zwei große Leidenschaften des Altkanzlers: das Rauchen und das Zeitunglesen. Schmidts Neigung zu Nikotin ist genauso legendär wie der scharfe Intellekt des 93-Jährigen. Ans Aufhören hat Helmut Schmidt dabei nach eigenen Angaben nie gedacht: „Politiker müssen auf ihrem Felde Vorbild sein, aber nicht auf allen Feldern des menschlichen Lebens.“
Der berühmteste Raucher der Republik verbirgt sich für die F.A.Z.- Fotoserie gleich doppelt – hinter der Zeitung und hinter dichtem Nebel.
Drastische Warnung des Internationalen Währungsfonds (IWF): Solange der geplante Rettungsfonds ESM nicht kräftig aufgestockt werde, drohe eine Zahlungskrise in Italien und Spanien. IWF-Direktorin Lagarde setzt damit Kanzlerin Merkel weiter unter Druck - doch die spielt auf Zeit.
Der Gewinn von Wincor Nixdorf sinkt, Stada bekräftigt die Prognose und Thyssen-Krupp prüft den Zusammenschluss der Edelstahlsparte mit Outokumpu. RIM bekommt einen neuen Chef. Eine europäische Ratingagentur soll im zweiten Quartal an den Start gehen, Spanien plädiert für eine Lockerung der EU-Defizitziele, der Fiskalpakt könnte den Schuldenabbau in den Euroländern verschleppen, Kroatien billigt den EU-Beitritt.
Bundesinnenminister Friedrich (CSU) hat sich in einem F.A.Z.-Gespräch gegen Bestrebungen der FDP gewandt, die Verfassungsschutztätigkeiten von Bund und Ländern stärker zu bündeln.
„Politik funktioniert in Hannover nicht anders als in Düsseldorf oder München“: Im Interview mit der F.A.S. spricht FDP-Generalsekretär Patrick Döring über Frau Merkels Nettigkeiten, die Stabilität des Euro - und die Freunde des Bundespräsidenten.
Der italienische Ministerpräsident Mario Monti drängt die Bundesregierung angeblich dazu, einer Verdopplung des Euro-Rettungsfonds ESM auf eine Billion Euro zuzustimmen. Unterstützung bekommt er dabei offenbar von einem anderen Italiener: EZB-Präsident Mario Draghi.
Gegen den früheren Sprecher von Bundespräsident Wulff sind neue Vorwürfe aufgetaucht. Zudem soll auch der heutige Chef des Bundespräsidialamtes, Lothar Hagebölling, dem niedersächsischen Landtag nicht die Wahrheit gesagt haben.
McKinsey-Chef Frank Mattern glaubt, dass sich ein Austritt Griechenlands aus der Europäischen Währungsunion wahrscheinlich nicht mehr vermeiden lässt. Er habe „erhebliche Zweifel“, ob die Sparanstrengungen der Griechen letzten Endes für einen Verbleib reichten. Ein „geordneter Austritt“ könne „das kleinere Übel“ sein.
Noch vor kurzem kritisierte FDP-Generalsekretär Patrick Döring seinen Parteivorsitzenden als „Wegmoderierer“, jetzt versucht er sich an Wiedergutmachung: „Natürlich ist Philipp Rösler ein Alphatier“, sagte er der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (F.A.S.) erzielte im zehnten Jahr ihres Bestehens einen neuen Rekord: Die verkaufte Auflage erreichte im vierten Quartal 361.133 Exemplare. Sie überholte damit sogar erstmals die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.), die sich in einem schwierigen Marktumfeld behauptete und von Montag bis Samstag durchschnittlich 360.446 Zeitungen verkaufte.
Im Zuge der Bonitäts-Herabstufung von Standard & Poor’s bemühen sich Frankreichs Premier Fillon und Finanzminister Baroin um Gelassenheit. Die aktuelle Haushaltspolitik werde beibehalten.
Erst Johannes Rau, dann Christian Wulff: Der Bonner Presserechtler Gernot Lehr verteidigt nun schon das zweite Staatsoberhaupt.
Christian Wulff ist durch neue Berichte über Zahlungen zu seinen Gunsten belastet worden. Bundeskanzlerin Angela Merkel drängte den Bundespräsidenten abermals zu vollständiger Aufklärung.
Niedersachsens Ministerpräsident McAllister hat zugesichert, die Kreditaffäre des Bundespräsidenten aufzuklären. Manche Fragen werde aber nur Wulff selbst beantworten können, sagte er der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Nach der Herabstufung einiger Euro-Staaten durch die Ratingagentur Standard & Poor’s denkt die Bundesregierung über eine Lockerung der Anlage-Vorschriften für Staatsanleihen nach. In Frankreich heizt die Nachricht von der Herabstufung der „Grande Nation“ den Wahlkampf an.
Der Anwalt des Bundespräsidenten, Gernot Lehr, hat der F.A.S. schon am 23. Dezember Presseanfragen zur Kreditaffäre Wulffs weitergeleitet. Dabei fallen seiner eigenen Stellungnahme zufolge solche Informationen unter die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht.
Christian Wulff fürchte keine Veröffentlichung der Abschrift seines Anrufs beim Chefredakteur der „Bild“-Zeitung, sagt einer seiner Anwälte. Die Koalition trifft angeblich keine Vorkehrungen für den Fall eines Rücktritts des Bundespräsidenten.
Ist Christian Wulff eine tragische Figur? Wäre sein Fall ein Stoff für Kino oder Fernsehen? Wir haben bei drei Filmemachern nachgefragt.