Griechen, Euro und die deutsche Schuld
Thilo Sarrazin wirft der Mehrheit der Griechen eine verzerrte Wahrnehmung vor. Die Griechen sähen sich „als quasi wirtschaftlich Verfolgte“ an, schreibt er in einem Gastbeitrag für die F.A.S.
Thilo Sarrazin wirft der Mehrheit der Griechen eine verzerrte Wahrnehmung vor. Die Griechen sähen sich „als quasi wirtschaftlich Verfolgte“ an, schreibt er in einem Gastbeitrag für die F.A.S.
Joachim Gauck fordert die Deutschen auf, sich mehr um ihre Soldaten zu kümmern. Dafür kämpft Afghanistan-Veteran Robert Sedlatzek-Müller seit Jahren. Die Bilder in seinem Kopf ist er bis heute nicht losgeworden.
Keine Kalorien, keine Kariesgefahr und 400 Mal so süß wie Zucker: Stevia ist nun als Süßstoff in der EU erlaubt. Ein Problem bleibt der Geschmack.
An diesem Sonntag fordert Deutschland im letzten EM-Gruppenspiel die Dänen. Kapitän Philipp Lahm spricht zuvor im Interview mit der Sonntagszeitung über den Reifeprozess der DFB-Elf, die Bedeutung der Defensive und Härtefälle wie Klose und Mertesacker.
Am Sonntag wählen die Griechen und alle warten gespannt. Die Kanzlerin ermahnt das Land, sich an Absprachen zu halten. Trotz aller Appelle stellt sich Europa derweil auch auf einen möglichen Austritt Griechenlands aus dem Euro ein.
Fromm, volksnah, fortschrittlich - so sieht Mahmud Ahmadineschad sich selbst. Für den Westen ist der iranische Präsident der Holocaustleugner, der die Auslöschung Israels prophezeit, einer der gefährlichsten Männer der Welt. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung kündigt er seinen Rückzug aus der Politik an.
Dem WWF ist es vor dem Kölner Landgericht nicht gelungen, Winfried Huismanns Enthüllungs-Buch zu verbieten. Die Kritik am „grünen Empire“ ist weiter erhältlich. Die endgültige Entscheidung wurde vertagt.
Die herrschende Wirtschaftslehre stößt auf viel Kritik. Sie besitzt immer noch Schwächen. Aber es gibt nichts Besseres auf dem Markt der ökonomischen Theorien, zumal sich der Mainstream den wichtigen neuen Fragestellungen öffnet. Von Gerald Braunberger
Kein Platz im Rettungsboot: Eine neue Studie widerlegt der Hoffnung, dass soziale Normen wie das Hilfegebot für Frauen und Kinder bei Schiffsunterglücken halten. Das Bild vom selbstlosen britischen Gentleman, der Frauen und Kindern den Vortritt lässt, stimmt wohl nicht. Die Ereignisse beim Untergang der Titanic waren nicht-repräsentativ. Von Philip Plickert
VW plant seine Aktivitäten auf dem chinesischen Markt stark auszubauen, Condor fliegt Gewinne ein, Telefonica halbiert seine Beteiligung in China und General Electric will sein Kreditgeschäft weiter reduzieren.
Vor dem Spitzentreffen von Regierung und Opposition in den Verhandlungen über den Fiskalpakt haben SPD und Grüne die Vermutung geäußert, die Zugeständnisse der Regierung in der Finanzmarktbesteuerung könnten bloß taktischer Natur gewesen sein.
Thomas Mayer war Chefvolkswirt der Deutschen Bank. Jetzt beginnt er eine neue Kolumne - jede Woche in der F.A.S. Er neigt der österreichischen Wirtschaftsdenkweise zu.
Wird zu viel über das Gesundheitssystem gejammert? Zumindest der Chef der Techniker Krankenkasse sagt: „Wenn, dann möchte ich am liebsten in Deutschland krank sein.“ Im Gespräch mit der F.A.S. spricht er auch über Prämienausschüttungen und den Abschied nach 20 Jahren im Dienst.
Spanien wird seine europäischen Partner um Milliardenhilfen zur Sanierung seines angeschlagenen Bankensystems bitten. Das sagte der spanische Wirtschaftsminister Luis de Guindos in Madrid. Die Euro-Staaten wollen Spanien mit bis zu 100 Milliarden Euro beistehen.
Spanien spielt am Sonntag (18 Uhr) gegen Italien. Im Interview der Sonntagszeitung spricht Nationaltrainer Vicente del Bosque über die Geheimnisse seines Erfolgs, die Rivalität zwischen Madrid und Barcelona und seine deutschen Lieblingsspieler.
Nach Ansicht des Unions-Fraktionsvorsitzenden Kauder wird Spanien Geld aus dem Rettungsschirm EFSF beantragen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Steinmeier lehnte die von Spanien erwogene Direkthilfe für seine Banken ab. Dies sagten beide Politiker der F.A.S.
Mit scharfer Kritik haben sich EU-Parlamentarier gegen eine Reform des Schengen-Abkommens gewandt. Parlamentspräsident Schulz bezeichnete die Wiedereinführung von Grenzkontrollen gegenüber der F.A.S. als „Schwachsinn“. Der Parlamentarier Brok spricht von einem „Kriegsfall“.
Der Ökonom Thomas Straubhaar antwortet auf einen F.A.S.-Artikel über den Austritt Griechenlands aus der Währungsunion. Eine E-Mail-Diskussion entsteht - über die Verantwortung von Ökonomen, Politikern und Journalisten in der Eurokrise. Wir dokumentieren den Mailwechsel zwischen Thomas Straubhaar und Rainer Hank.
Ob Tarifverträge und Arbeitsschutz-Vorschriften eingehalten werden, lässt sich auf der EZB-Baustelle viel schwerer überprüfen als andernorts. Dies beklagt jedenfalls die Baugewerkschaft.
Auf der EZB-Baustelle beschäftigte polnische Arbeiter beklagen sich über ihre Arbeitsbedingungen. Sie arbeiteten länger als erlaubt und erhielten nicht den vollen Lohn.
Ein Junge entgeht knapp dem Tod – und berichtet danach von dem, was er im Jenseits sah: Jesus mit Pferd, Engel mit Schwertern. In Amerika ist seine Geschichte ein langlebiger Bestseller.
Der jüngste Betrugsskandal im italienischen Fußball alarmiert auch die deutsche Politik: Das Bundesinnenministerium plant für das kommende Jahr eine internationale Schwerpunktkonferenz.
Der WWF versucht den Verkauf eines Buches zu stoppen, das sich kritisch mit der Naturschutzstiftung auseinander setzt. Mehrere Buchhändler haben den Titel schon aus dem Programm genommen. Der WWF teilte mit, er wehre sich damit „gegen falsche Tatsachenbehauptungen“.
Tickets für die Fußball-Europameisterschaft sind nicht sehr beliebt. Vor allem die Spiele in der Ukraine werden zu Tiefstpreisen gehandelt. Deutschland gegen die Niederlande zu sehen, kostet nur 25 Euro.
Bundesfinanzminister Schäuble mahnt die Bundesländer, ihre Zustimmung zum Fiskalpakt nicht zu verzögern. Fiskalpakt und ESM seien von größtem Interesse für Deutschland und Europa, sagte Schäuble der F.A.S. „Da muss man Verantwortung übernehmen und zustimmen“.
Der niedersächsische Innenminister Schünemann will mit der „Grundrechtsverwirkung“ gegen militante Islamisten vorgehen. Damit kann die verfassungsfeindliche politische Betätigung von Einzelnen verhindert werden. Der F.A.S. sagte Schünemann, er wolle das Mittel gegen den Salafisten und früheren Gangsta-Rapper Denis Cuspert angewendet sehen.
Der Streit in der Linkspartei über ihr Führungspersonal verschärft sich weiter: Der thüringische Fraktionsvorsitzende Ramelow kritisiert in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung den Parteivorsitzenden Ernst scharf. Er habe es versäumt, einen Konsens herzustellen.
Die Bundeskanzlerin hätte die Energiewende von Anfang an zur Chefsache erklären sollen - das sagt Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann in der F.A.S. Merkel gestand in ihrer Videobotschaft ein, dass die Zeit dränge.
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (F.A.S.) haben sich erfolgreich dem weltweiten Qualitätsdruckwettbewerb für Zeitungen gestellt. Mit der erneuten Aufnahme in den „International Newspaper Color Quality Club“ (INCQC) gehören sie zu den am besten gedruckten Zeitungen der Welt.
Am Sturz des Regimes Mubarak hat er maßgeblich mitgewirkt. Im F.A.S.-Interview spricht der Schriftsteller Baha Taher über Zensur, Literatur und die Präsidentschaftswahl in Ägypten.
Kanzlerin Merkel bekommt aus der Union Rückendeckung dafür, dass sie Bundesumweltminister Röttgen entlassen hat. Über die Ratschläge der Kanzlerin an den früheren Minister gibt es indes unterschiedliche Darstellungen.
Als wäre alles nur ein Spaß gewesen. Frankfurt kehrt nach den vier Tagen der Blockupy-Protesten zum Normalzustand zurück. Nun wird die Frage der Verhältnismäßigkeit diskutiert.
In Südafrika kommen viele Kinder mit Alkoholsyndrom auf die Welt, weil ihre Mütter während der Schwangerschaft trinken. Die Regierung will die Zecherei jetzt eindämmen.
Hannover 96 will mit neuer Videotechnik seine Fans überwachen. Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung spricht Präsident Kind über die Maßnahmen. Auch eine Erhöhung der Eintrittspreise steht zur Debatte.
Sparen oder Austreten: Bundesbankpräsident Jens Weidmann erinnert die Griechen im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, dass sie ihr Schicksal selbst bestimmen können.
Der SPD-Vorsitzende Gabriel hat vor „unabsehbaren Folgen auch für Deutschland“ gewarnt, sollte Griechenland aus dem Euro ausscheiden. Der FDP-Generalsekretär Döring sagte ebenfalls der F.A.S., die Griechen hätten nun die „Wahl zwischen Euro und Drachme“.